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Friedhofskirche St. Peter (Mühlacker): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die '''Friedhofskirche St. Peter''' ist eine Kirche auf dem Friedhof im Stadtteil [[Dürrmenz]] von [[In::Mühlacker]].
Die '''Friedhofskirche St. Peter''' ist eine Kirche auf dem [[Friedhof St. Peter (Mühlacker)|Friedhof St. Peter]] im Stadtteil [[Dürrmenz]] von [[In::Mühlacker]].

Die Kirche war im hohen Mittelalter die Mutterkirche eines Kirchspiels, das Großglattbach, Wimsheim, Öschelbronn, Ötisheim und Niefern mit Enzberg einschloss. Nach der Reformation verlor die Kirche ihre Zentralfunktion, im Dreißigjährigen Krieg wurde sie verwüstet. Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte ab 1699 durch die inzwischen zahlreich in Mühlacker eingetroffenen [[Waldenser]]. 1823 wurde die Waldenserkirche in die württembergische Landeskirche eingegliedert, wodurch die daraufhin nicht mehr benötigte Petrikirche erneut wüst fiel. 1890 wurden Kirche und Friedhof von der bürgerlichen Gemeinde übernommen und das Kirchengebäude weitgehend im Stil des Historismus erneuert. Die letzte umfassende Sanierung fand 1985/86 statt.


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 22. März 2020, 16:12 Uhr

Die Friedhofskirche St. Peter ist eine Kirche auf dem Friedhof St. Peter im Stadtteil Dürrmenz von Mühlacker.

Die Kirche war im hohen Mittelalter die Mutterkirche eines Kirchspiels, das Großglattbach, Wimsheim, Öschelbronn, Ötisheim und Niefern mit Enzberg einschloss. Nach der Reformation verlor die Kirche ihre Zentralfunktion, im Dreißigjährigen Krieg wurde sie verwüstet. Der Wiederaufbau der Kirche erfolgte ab 1699 durch die inzwischen zahlreich in Mühlacker eingetroffenen Waldenser. 1823 wurde die Waldenserkirche in die württembergische Landeskirche eingegliedert, wodurch die daraufhin nicht mehr benötigte Petrikirche erneut wüst fiel. 1890 wurden Kirche und Friedhof von der bürgerlichen Gemeinde übernommen und das Kirchengebäude weitgehend im Stil des Historismus erneuert. Die letzte umfassende Sanierung fand 1985/86 statt.

Weblinks