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Kurt Füß: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Kurt Füß''' (* [[Geburtsjahr::1907]] in {{Geboren in|Karlsruhe}}; † vermisst [[Todesjahr::1944]] bei Witebsk) war von 1931 bis in den Zweiten Weltkrieg hinein evangelischer [[Ist::Pfarrer]] in [[Tätig in::Kieselbronn]].
'''Kurt Füß''' (* [[Geburtsjahr::1907]] in {{Geboren in|Karlsruhe}}; † vermisst [[Todesjahr::1944]] bei Witebsk) war von 1931 bis in den Zweiten Weltkrieg hinein evangelischer [[Ist::Pfarrer]] in [[Tätig in::Kieselbronn]].


Er war Sohn eines Ministerialrats. Studium der Theologie in Bethel, Erlangen, Tübingen und Heidelberg. Ordination 1930. Nach verschiedenen Vikarsstellen, u.a. in der Südstadt bei Friedrich Hauß, trat er 1934 mit 27 Jahren in Kieselbronn seine erste Pfarrstelle an. Wenige Tage darauf heiratete er {{Verheiratet mit|Waltraud Schmitthenner}}. 1941 wurde er zur Vertretung eines erkrankten Pfarrers nach Durlach versetzt und 1 Monat später zum Militärdienst eingezogen. Anderthalb Jahre war er in Heilbronn stationiert, von wo aus er jeden Monat nach Kieselbronn kam, um Gottesdienst zu halten. Nach kurzem Aufenthalt in Hagenau und Rastatt kam er im Januar 1943 nach Russland. Seit den Kämpfen bei Witebsk im Juni 1944 gilt er als vermißt. Füß verfasste 1938 eine "Anleitung zum Bibellesen".
Er war Sohn eines Ministerialrats. Studium der Theologie in Bethel, Erlangen, Tübingen und Heidelberg. Ordination 1930. Nach verschiedenen Vikarsstellen, u.a. in der Südstadt bei [[Friedrich Hauß]], trat er 1934 mit 27 Jahren in Kieselbronn seine erste Pfarrstelle an. Wenige Tage darauf heiratete er {{Verheiratet mit|Waltraud Schmitthenner}}. 1941 wurde er zur Vertretung eines erkrankten Pfarrers nach Durlach versetzt und 1 Monat später zum Militärdienst eingezogen. Anderthalb Jahre war er in Heilbronn stationiert, von wo aus er jeden Monat nach Kieselbronn kam, um Gottesdienst zu halten. Nach kurzem Aufenthalt in Hagenau und Rastatt kam er im Januar 1943 nach Russland. Seit den Kämpfen bei Witebsk im Juni 1944 gilt er als vermißt. Füß verfasste 1938 eine "Anleitung zum Bibellesen".


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Aktuelle Version vom 21. November 2020, 09:14 Uhr

Kurt Füß (* 1907 in Karlsruhe; † vermisst 1944 bei Witebsk) war von 1931 bis in den Zweiten Weltkrieg hinein evangelischer Pfarrer in Kieselbronn.

Er war Sohn eines Ministerialrats. Studium der Theologie in Bethel, Erlangen, Tübingen und Heidelberg. Ordination 1930. Nach verschiedenen Vikarsstellen, u.a. in der Südstadt bei Friedrich Hauß, trat er 1934 mit 27 Jahren in Kieselbronn seine erste Pfarrstelle an. Wenige Tage darauf heiratete er Waltraud Schmitthenner. 1941 wurde er zur Vertretung eines erkrankten Pfarrers nach Durlach versetzt und 1 Monat später zum Militärdienst eingezogen. Anderthalb Jahre war er in Heilbronn stationiert, von wo aus er jeden Monat nach Kieselbronn kam, um Gottesdienst zu halten. Nach kurzem Aufenthalt in Hagenau und Rastatt kam er im Januar 1943 nach Russland. Seit den Kämpfen bei Witebsk im Juni 1944 gilt er als vermißt. Füß verfasste 1938 eine "Anleitung zum Bibellesen".

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