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Bernd Noll: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Bernd Noll''' ist [[Ist::Hochschullehrer]] und gehörte von 2009 bis 2014 für die [[FDP]] dem [[Ist::Gemeinderat]] von [[Tätig in::Pforzheim]] an.
Prof. Dr. '''Bernd Noll''' (* 1954 in Bad Wildungen) ist [[Ist::Hochschullehrer|Professor]] für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik an der [[Hochschule Pforzheim]]. Er gehörte von 2009 bis 2014 für die [[FDP]] dem [[Ist::Gemeinderat]] von [[Tätig in::Pforzheim]] an.


== Beruflicher Werdegang ==
Er hat nach einem Studium der Rechts- und Volkswirtschaftslehre (1975–1980) von 1981 bis 1985 an der Universität Bayreuth als wissenschaftlicher Mitarbeiter gearbeitet. Nach erfolgreichem Abschluss seiner Dissertation zu einem wettbewerbspolitischen Thema ist er 1986 zur Monopolkommission nach Köln gewechselt, wo er als Mitarbeiter im wissenschaftlichen Stab an der Vorbereitung von wettbewerbspolitischen Gutachten für die Bundesregierung beteiligt war.
Nach seinem Abitur 1973 studierte er in Marburg Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften, insbesondere des Zivil- und Öffentlichen Rechts. Der Stipendiat des Landes Bayern schrieb seine Dissertation im Bereich der Wettbewerbspolitik und erlangte seinen Doktorgrad 1986. Seine Arbeit wurde 1986 mit dem Preis der Stadt Bayreuth ausgezeichnet. Er war von 1981 bis 1984 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mikroökonomie von Prof. Dr. P. Oberender an der Universität Bayreuth und von 1985 bis 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Monopolkommission in Köln.


Bernd Noll ist seit 1989 Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik an der Hochschule Pforzheim. Hier liegen seine Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik sowie Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsethik. In seiner Zeit an der Hochschule Pforzheim begleitete er unter anderem das Amt des Didaktik-Beauftragten, des Ethikbeauftragten, war Herausgeber der Beiträge der Hochschule Pforzheim, Fachgebietsleiter, Prodekan und von 2000 bis 2005 Dekan an der Fakultät für Wirtschaft und Recht. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und hielt Vorträge, u. a. zu den Themen Ordnungs- und Wettbewerbspolitik sowie Wirtschaftsethik. Für sein Buch „Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Marktwirtschaft“ erhielt Bernd Noll 2004 den Max-Weber-Preis des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.
Bernd Noll ist seit 1989 Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik an der [[Hochschule Pforzheim]]. Hier liegen seine Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik sowie Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsethik. In seiner Zeit an der Hochschule Pforzheim begleitete er unter anderem das Amt des Didaktik-Beauftragten, des Ethikbeauftragten, war Herausgeber der Beiträge der Hochschule Pforzheim, Fachgebietsleiter, Prodekan und von 2000 bis 2005 Dekan an der Fakultät für Wirtschaft und Recht. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und hielt Vorträge, u. a. zu den Themen Ordnungs- und Wettbewerbspolitik sowie Wirtschaftsethik. Für sein Buch „Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Marktwirtschaft“ erhielt Bernd Noll 2004 den Max-Weber-Preis des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.


Er war von 2009 bis 2014 Mitglied im Gemeinderat der Stadt Pforzheim.
Er war von 2009 bis 2014 Mitglied im Gemeinderat der Stadt Pforzheim.

== Veröffentlichungen (Auswahl) ==
* Noll, B. (2013): Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Marktwirtschaft, 2. A., Stuttgart.
* Noll, B. (2012): Unternehmen und beschäftigungspolitische Verantwortung – eine historisch-genetische Annäherung. In: Ordo Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 63, 263–293.
* Noll, B., Volkert, J., Zuber, N. (2011): Managermärkte: Wettbewerb und Zugangsbeschränkungen – Eine institutionen- und sozioökonomische Perspektive, Baden-Baden.
* Noll, B. (2011): Wie viel gemeinsame Ethik braucht eine Weltwirtschaftsordnung? – Eine historisch-genetische Annäherung. In: ORDO-Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 62, 523–538.
* Noll, B. (2010): Grundriss der Wirtschaftsethik: Von der Stammesmoral zur Ethik der Globalisierung, Stuttgart.


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Version vom 25. Mai 2020, 17:54 Uhr

Prof. Dr. Bernd Noll (* 1954 in Bad Wildungen) ist Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik an der Hochschule Pforzheim. Er gehörte von 2009 bis 2014 für die FDP dem Gemeinderat von Pforzheim an.

Beruflicher Werdegang

Nach seinem Abitur 1973 studierte er in Marburg Volkswirtschaftslehre und Rechtswissenschaften, insbesondere des Zivil- und Öffentlichen Rechts. Der Stipendiat des Landes Bayern schrieb seine Dissertation im Bereich der Wettbewerbspolitik und erlangte seinen Doktorgrad 1986. Seine Arbeit wurde 1986 mit dem Preis der Stadt Bayreuth ausgezeichnet. Er war von 1981 bis 1984 wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Mikroökonomie von Prof. Dr. P. Oberender an der Universität Bayreuth und von 1985 bis 1989 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Monopolkommission in Köln.

Bernd Noll ist seit 1989 Professor für Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsethik an der Hochschule Pforzheim. Hier liegen seine Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Mikroökonomie und Wettbewerbspolitik sowie Wirtschaftsgeschichte und Wirtschaftsethik. In seiner Zeit an der Hochschule Pforzheim begleitete er unter anderem das Amt des Didaktik-Beauftragten, des Ethikbeauftragten, war Herausgeber der Beiträge der Hochschule Pforzheim, Fachgebietsleiter, Prodekan und von 2000 bis 2005 Dekan an der Fakultät für Wirtschaft und Recht. Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen und hielt Vorträge, u. a. zu den Themen Ordnungs- und Wettbewerbspolitik sowie Wirtschaftsethik. Für sein Buch „Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Marktwirtschaft“ erhielt Bernd Noll 2004 den Max-Weber-Preis des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln.

Er war von 2009 bis 2014 Mitglied im Gemeinderat der Stadt Pforzheim.

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Noll, B. (2013): Wirtschafts- und Unternehmensethik in der Marktwirtschaft, 2. A., Stuttgart.
  • Noll, B. (2012): Unternehmen und beschäftigungspolitische Verantwortung – eine historisch-genetische Annäherung. In: Ordo Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 63, 263–293.
  • Noll, B., Volkert, J., Zuber, N. (2011): Managermärkte: Wettbewerb und Zugangsbeschränkungen – Eine institutionen- und sozioökonomische Perspektive, Baden-Baden.
  • Noll, B. (2011): Wie viel gemeinsame Ethik braucht eine Weltwirtschaftsordnung? – Eine historisch-genetische Annäherung. In: ORDO-Jahrbuch für die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft, Bd. 62, 523–538.
  • Noll, B. (2010): Grundriss der Wirtschaftsethik: Von der Stammesmoral zur Ethik der Globalisierung, Stuttgart.

Weblinks