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CongressCentrum Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''CongressCentrum Pforzheim''' (CCP) auch ''Stadthalle'' ist eine Veranstaltungshalle in Pforzheim.
Das '''CongressCentrum Pforzheim''' (CCP) auch ''Stadthalle'' ist eine Veranstaltungshalle in Pforzheim.
== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der [[Saalbau]] der Vorkriegszeit war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Die Stadtverwaltung bekundete mehrfach den Plan, an derselben Stelle an der Jahnstraße eine neue Stadthalle zu errichten. Allerdings begannen 1957 die Bauarbeiten zum Bau des [[Reuchlinhaus]]es an der Stelle des alten Saalbaus und wurden Pläne bekannt, dass eine neue Stadthalle im Stadtgarten erbaut werden sollte. Die Aktivistin [[Käte Bauer]], Initiatorin und Sprecherin des [[Förderverein für Saalbau und Theaterneubau]] und Sprecherin einer Bürgerinitiative, erreichte schließlich die Zusage der Stadt, eine neue Stadthalle auf dem [[Waisenhausplatz]] zu errichten.


Ein erster Archtektenwettbewerb wurde 1963 ausgeschrieben, bei dem die Pläne des Berliner Architekten Bodo Fleischer favortisiert wurden. Bald darauf überprüfte der Gemeinderat die Möglichkeit, einen Kombinationsbau aus Stadthalle und Stadttheater zu errichten. Ab 1967 wurde ein solcher Bau geplant, mit dem 1973 begonnen werden sollte. Nachdem sich der Baubeginn verzögert hatte verwarf der 1975 neu gewählte Geeminderat alle bisherigen Pläne.
[[Käte Bauer]] war Initiatorin und Sprecherin des [[Förderverein für Saalbau und Theaterneubau]] und Sprecherin einer Bürgerinitiative zum Bau der [[Stadthalle (Pforzheim)|Pforzheimer Stadthalle]]. Auf Antrag von Käthe Bauer verurteilte im April 1979 die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe damals die Stadt Pforzheim, eine Stadthalle zu errichten. Die Richter sahen eine Selbstverpflichtung des Pforzheimer Gemeinderats aus dem Jahre 1958 als wirksam und einklagbar an. Darin hatte sich der Pforzheimer Gemeinderat gegenüber Käthe Bauer als Sprecherin einer Bürgerinitiative zum Bau der Stadthalle selbst verpflichtet.<ref>[https://www.zeit.de/1979/15/pforzheims-streitbare-witwe Claus Donatu: ''Pforzheims streitbare Witwe. Eine 79jährige Frau erkämpft den Bau einer Stadthalle''] Artikel vom 6. April 1979, Aktualisiert am 21. November 2012 in der ZEIT online</ref>

Auf Antrag von Käthe Bauer verurteilte im April 1979 die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe die Stadt Pforzheim, eine Stadthalle zu errichten. Die Richter sahen eine Selbstverpflichtung des Pforzheimer Gemeinderats aus dem Jahre 1958 zum Bau der Stadthalle als wirksam und einklagbar an.<ref>[https://www.zeit.de/1979/15/pforzheims-streitbare-witwe Claus Donatu: ''Pforzheims streitbare Witwe. Eine 79jährige Frau erkämpft den Bau einer Stadthalle''] Artikel vom 6. April 1979, Aktualisiert am 21. November 2012 in der ZEIT online</ref>

Schließlich wurde 1984 mit dem Bau begonnen.


== Architektur und Nutzung ==
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== Literatur ==
*Festschrift ''Stadthalle Pforzheim, Eröffnung am Freitag, 18. September 1987'', Pforzheim 1987


== Weblinks ==
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Version vom 15. September 2019, 15:50 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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CCP, Eingangsbereich (links) und Saalbau (rechts)
CCP,Saalbau
CCP, Saalbau, innen
CCP, Saalplangrafik
Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf CongressCentrum Pforzheim (Galerie)

Das CongressCentrum Pforzheim (CCP) auch Stadthalle ist eine Veranstaltungshalle in Pforzheim.

Geschichte

Der Saalbau der Vorkriegszeit war im Zweiten Weltkrieg zerstört worden. Die Stadtverwaltung bekundete mehrfach den Plan, an derselben Stelle an der Jahnstraße eine neue Stadthalle zu errichten. Allerdings begannen 1957 die Bauarbeiten zum Bau des Reuchlinhauses an der Stelle des alten Saalbaus und wurden Pläne bekannt, dass eine neue Stadthalle im Stadtgarten erbaut werden sollte. Die Aktivistin Käte Bauer, Initiatorin und Sprecherin des Förderverein für Saalbau und Theaterneubau und Sprecherin einer Bürgerinitiative, erreichte schließlich die Zusage der Stadt, eine neue Stadthalle auf dem Waisenhausplatz zu errichten.

Ein erster Archtektenwettbewerb wurde 1963 ausgeschrieben, bei dem die Pläne des Berliner Architekten Bodo Fleischer favortisiert wurden. Bald darauf überprüfte der Gemeinderat die Möglichkeit, einen Kombinationsbau aus Stadthalle und Stadttheater zu errichten. Ab 1967 wurde ein solcher Bau geplant, mit dem 1973 begonnen werden sollte. Nachdem sich der Baubeginn verzögert hatte verwarf der 1975 neu gewählte Geeminderat alle bisherigen Pläne.

Auf Antrag von Käthe Bauer verurteilte im April 1979 die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Karlsruhe die Stadt Pforzheim, eine Stadthalle zu errichten. Die Richter sahen eine Selbstverpflichtung des Pforzheimer Gemeinderats aus dem Jahre 1958 zum Bau der Stadthalle als wirksam und einklagbar an.[1]

Schließlich wurde 1984 mit dem Bau begonnen.

Architektur und Nutzung

Das Gebäude wurde am 18. September 1987 als Stadthalle eingeweiht. Die Pläne für den Bau der Stadthalle stammen von dem Pforzheimer Architekten Gerhard Aeckerle. Im Eingangsbereich ist das großformatige Wandbild Die vier Jahreszeiten des Künstlers Wolfgang Kappis angebracht. Es bietet Räumlichkeiten für Veranstaltungen jeder Art von Seminaren im kleinen Rahmen bis zu Großereignissen mit bis zu 3.500 Teilnehmern. Ein Erweiterungsbau an der Straßenecke Am Waisenhausplatz/Deimlingstraße wurde im September 2002 in Betrieb genommen.

Mit rund 470 Veranstaltungen und ca. 1.500 Raumbelegungen im Jahr - lt. Anzeige in der BNN vom 22.3.2014 - verfügt das Centrum über eine sehr gute Marktposition im Bereich Tagungen und Kongresse.

Betreiber ist die Pforzheim Kongress- und Marketing GmbH (PKM).

Um die Stadthalle als Kongressort besser vermarkten zu können, wurde 1991 das mit ihr baulich direkt verbundene Parkhotel gebaut.

Adresse

CongressCentrum Pforzheim
Am Waisenhausplatz 1-3
75172 Pforzheim
Telefon: (0 72 31) 1 45 45 - 0
Telefax: (0 72 31) 1 45 45 - 45
E-Mail: infopkm.de

Literatur

  • Festschrift Stadthalle Pforzheim, Eröffnung am Freitag, 18. September 1987, Pforzheim 1987

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Claus Donatu: Pforzheims streitbare Witwe. Eine 79jährige Frau erkämpft den Bau einer Stadthalle Artikel vom 6. April 1979, Aktualisiert am 21. November 2012 in der ZEIT online