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Heinz Steinhart: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Heinz Steinhart''' war ist [[Ist::Steuerberater]] und [[Ist::Bankier]] in [[Tätig in::Pforzheim]].
'''Heinz Steinhart''' († 5. Juli 2016) war [[Ist::Steuerberater]] und [[Ist::Bankier]] in [[Tätig in::Pforzheim]].


== Leben ==
== Leben ==
Der Pforzheimer Metzgerssohn und gelernte Steuerberater hatte eine steile Karriere als Immobilienunternehmer hinter sich. In Pforzheim baute er das Nordstadtzentrum mit dem Hotel [[Goldene Pforte]], den [[City-Einkaufspark]] und das Drei-Täler-Seniorenstift. 1982 eröffnete Heinz Steinhart mit 39 Jahren die Privatbank ''Bankhaus Steinhart KG'' in Pforzheim.
Anfang der 80er Jahre eröffnete der Steuerberater mit 39 Jahren in Pforzheim eine Privatbank als an Dienstjahren jüngster Privatbankier Deutschlands. Mit Bauprojekten war er zuvor reich geworden.

Sechs Jahre später sorgte er als Drahtzieher einer der "größten Betrugsaffären der Nachkriegszeit" (ARD) für Schlagzeilen. Das Bankhaus Steinhart wurde am 28. Juli 1988 vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen geschlossen. Die Staatsanwaltschaft Mannheim warf Heinz Steinhart vor, einen Vermögensschaden von 124,5 Mio. DM verursacht zu haben. 1990 verurteilte das Landgericht Mannheim Heinz Steinhart wegen Betrugs und Untreue zu sechs Jahren und neun Monaten Freiheitsentzug, von denen er viereinhalb Jahre absaß.

Später stand er dem Unternehmen ''Kristall Bäder AG'' vor, das mehr als zehn Spaßbäder betreibt. Bis zu seinem Tod am 5. Juli 2016 war Heinz Steinhart Aufsichtsratsvorsitzender.

== Quellen ==
* Pforzheimer Zeitung: ''Spaßbad-Kapitän wirft Meuterer von Bord.'' Ausgabe vom 19. Juni 2002.
* Stern: ''Ex-Bankier Heinz Steinhart: Kein Vertrauen in den Bäderkönig.'' Ausgabe vom 17. Oktober 2012.


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Version vom 10. September 2019, 19:11 Uhr

Heinz Steinhart († 5. Juli 2016) war Steuerberater und Bankier in Pforzheim.

Leben

Der Pforzheimer Metzgerssohn und gelernte Steuerberater hatte eine steile Karriere als Immobilienunternehmer hinter sich. In Pforzheim baute er das Nordstadtzentrum mit dem Hotel Goldene Pforte, den City-Einkaufspark und das Drei-Täler-Seniorenstift. 1982 eröffnete Heinz Steinhart mit 39 Jahren die Privatbank Bankhaus Steinhart KG in Pforzheim.

Sechs Jahre später sorgte er als Drahtzieher einer der "größten Betrugsaffären der Nachkriegszeit" (ARD) für Schlagzeilen. Das Bankhaus Steinhart wurde am 28. Juli 1988 vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen geschlossen. Die Staatsanwaltschaft Mannheim warf Heinz Steinhart vor, einen Vermögensschaden von 124,5 Mio. DM verursacht zu haben. 1990 verurteilte das Landgericht Mannheim Heinz Steinhart wegen Betrugs und Untreue zu sechs Jahren und neun Monaten Freiheitsentzug, von denen er viereinhalb Jahre absaß.

Später stand er dem Unternehmen Kristall Bäder AG vor, das mehr als zehn Spaßbäder betreibt. Bis zu seinem Tod am 5. Juli 2016 war Heinz Steinhart Aufsichtsratsvorsitzender.

Quellen

  • Pforzheimer Zeitung: Spaßbad-Kapitän wirft Meuterer von Bord. Ausgabe vom 19. Juni 2002.
  • Stern: Ex-Bankier Heinz Steinhart: Kein Vertrauen in den Bäderkönig. Ausgabe vom 17. Oktober 2012.