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August Lehmann: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Augsut Lehmann''' (* 11. Januar 1896 in Zunsweier bei Offenburg; † 18. Mai 1969 in Pforzheim) war Gründer und Inhaber des Pforzheimer [[Autohaus Lehmann|Autohauses Lehmann]].
'''Augsut Lehmann''' (* [[Geburtstag::11. Januar]] [[Geburtsjahr::1896]] in {{Geboren in|Zunsweier}} bei Offenburg; † [[Todestag::18. Mai]] [[Todesjahr::1969]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war Gründer und Inhaber des [[Tätig in::Pforzheim]]er [[Gründer von::Autohaus Lehmann|Autohauses Lehmann]].


== Leben ==
== Leben ==
Am 11. Januar 1896 in Zunsweier bei Offenburg geboren, kam August Lehmann Mitte der zwanziger Jahre nach Pforzheim, wo er 1925 mit seiner Lebensgefährtin Erna geborene Loose (* 19.01.1893 in Magdeburg; † 1985) ein Fahrradgeschäft am [[Schlossberg]] 6 eröffnete. Dank der Zielstrebigkeit der beiden Geschäftsleute wuchs das junge Unternehmen so schnell, dass schon vor dem Zweiten Weltkrieg Kleinkrafträder in das Verkaufsprogramm aufgenommen werden konnten. Beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] am 23. Februar 1945 wurde das gut eingeführte Fahrradgeschäft zerstört. Ein Provisorium an der [[Gustav-Rau-Straße]] fand 1949 ein Ende, als August Lehmann seine Firma am angestammten Platz wieder eröffnete. Seiner Initiative war es zu verdanken, daß am Schlossberg die zweite Pforzheimer Nachkriegsladenzeile entstand.
Am 11. Januar 1896 in Zunsweier bei Offenburg geboren, kam August Lehmann Mitte der zwanziger Jahre nach Pforzheim, wo er 1925 mit seiner Lebensgefährtin [[Verheiratet mit::Erna Loose]] (* 19.01.1893 in Magdeburg; † 1985) ein Fahrradgeschäft am [[Schlossberg]] 6 eröffnete. Dank der Zielstrebigkeit der beiden Geschäftsleute wuchs das junge Unternehmen so schnell, dass schon vor dem Zweiten Weltkrieg Kleinkrafträder in das Verkaufsprogramm aufgenommen werden konnten. Beim [[Luftangriff auf Pforzheim]] am 23. Februar 1945 wurde das gut eingeführte Fahrradgeschäft zerstört. Ein Provisorium an der [[Gustav-Rau-Straße]] fand 1949 ein Ende, als August Lehmann seine Firma am angestammten Platz wieder eröffnete. Seiner Initiative war es zu verdanken, daß am Schlossberg die zweite Pforzheimer Nachkriegsladenzeile entstand.


In der Folgezeit komplettierte August Lehmann sein Programm vom Fahrrad über das Moped, den Motorroller und die 500-ccm-Maschine bis zum Auto. So wurde aus dem Fahrradhaus ein Fahrzeughaus. Das fortschreitende Wachstum des Unternehmens machte schließlich einen Umzug in das von August Lehmann und Martin Rummer erbaute Doppelhaus in der [[Östliche]]n 5 erforderlich. Ab dem 1. Dezember 1967 standen dort moderne Austellungs- und Lagerräume sowie Werkstätten zur Verfügung.
In der Folgezeit komplettierte August Lehmann sein Programm vom Fahrrad über das Moped, den Motorroller und die 500-ccm-Maschine bis zum Auto. So wurde aus dem Fahrradhaus ein Fahrzeughaus. Das fortschreitende Wachstum des Unternehmens machte schließlich einen Umzug in das von August Lehmann und Martin Rummer erbaute Doppelhaus in der [[Östliche]]n 5 erforderlich. Ab dem 1. Dezember 1967 standen dort moderne Austellungs- und Lagerräume sowie Werkstätten zur Verfügung.
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[[Kategorie:Mann]]
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[[Kategorie:Person (Pforzheim)]]
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[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]]
[[Kategorie:Unternehmer]]
[[kategorie:Unternehmen (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Kfz-Handel]]
[[Kategorie:Kfz-Werkstatt]]
[[Kategorie:Fahrradgeschäft]]

Version vom 21. Juni 2019, 10:13 Uhr

Augsut Lehmann (* 11. Januar 1896 in Zunsweier bei Offenburg; † 18. Mai 1969 in Pforzheim) war Gründer und Inhaber des Pforzheimer Autohauses Lehmann.

Leben

Am 11. Januar 1896 in Zunsweier bei Offenburg geboren, kam August Lehmann Mitte der zwanziger Jahre nach Pforzheim, wo er 1925 mit seiner Lebensgefährtin Erna Loose (* 19.01.1893 in Magdeburg; † 1985) ein Fahrradgeschäft am Schlossberg 6 eröffnete. Dank der Zielstrebigkeit der beiden Geschäftsleute wuchs das junge Unternehmen so schnell, dass schon vor dem Zweiten Weltkrieg Kleinkrafträder in das Verkaufsprogramm aufgenommen werden konnten. Beim Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 wurde das gut eingeführte Fahrradgeschäft zerstört. Ein Provisorium an der Gustav-Rau-Straße fand 1949 ein Ende, als August Lehmann seine Firma am angestammten Platz wieder eröffnete. Seiner Initiative war es zu verdanken, daß am Schlossberg die zweite Pforzheimer Nachkriegsladenzeile entstand.

In der Folgezeit komplettierte August Lehmann sein Programm vom Fahrrad über das Moped, den Motorroller und die 500-ccm-Maschine bis zum Auto. So wurde aus dem Fahrradhaus ein Fahrzeughaus. Das fortschreitende Wachstum des Unternehmens machte schließlich einen Umzug in das von August Lehmann und Martin Rummer erbaute Doppelhaus in der Östlichen 5 erforderlich. Ab dem 1. Dezember 1967 standen dort moderne Austellungs- und Lagerräume sowie Werkstätten zur Verfügung.

Auch im öffentlichen Leben hat sich August Lehmann bewährt. So gehörte er viele Jahre dem Verwaltungsrat der Städtischen Sparkasse an und war Mitglied des NSU-Händlerbeirats für Baden-Württemberg. In August Lehmann hatte das Neckarsulmer Großunternehmen einen geschätzten Vertragshändler. Als Gründungsmitglied des Schwimmsportclubs Sparta Pforzheim war Ehrenpräsident August Lehmann zeitlebens um die Förderung des Kontakts unter den Mitgliedern und um eine Harmonisierung des Vereinslebens bemüht. Sein freundliches Wesen und seine Aufgeschlossenheit machten den Mitbürger zu einem allseits geachteten Menschen.

Quellen

  • Pforzheimer Zeitung: Fahrzeughaus war sein Lebenswerk. August Lehmann wurde im Alter von 73 Jahren vom Tod heimgeholt. Ausgabe vom 20. Mai 1969.