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[[1240]] wird ein "Dietherus von Thurri" urkundlich erwähnt. Ob hiermit Dürrn gemeint ist, ist nicht sicher geklärt. Die erste sichere urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr [[1285]] als ''Durne''. Der Name leitet sich entweder von "Ort bei dem Turme" oder "Ort bei den Dornbüschen" ab. In früheren Namensforschungen versuchte man das keltische Wort "durum" als Ursprung anzusetzen. |
[[1240]] wird ein "Dietherus von Thurri" urkundlich erwähnt. Ob hiermit Dürrn gemeint ist, ist nicht sicher geklärt. Die erste sichere urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr [[1285]] als ''Durne''. Der Name leitet sich entweder von "Ort bei dem Turme" oder "Ort bei den Dornbüschen" ab. In früheren Namensforschungen versuchte man das keltische Wort "durum" als Ursprung anzusetzen. |
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Die Dorfgründung erfolgte vielleicht schon in fränkischer Zeit, wahrscheinlich war Dürrn aber ein hochmittelalterlicher Ausbauort und gewann erst mit dem Abgang [[Thailfingen]]s an Bedeutung. Alte Grenzsteine deuten darauf hin, daß Dürrn auf ehemals [[Kieselbronn]]er Gemarkung entstand. Zeitweise hatten beide Orte einen gemeinsammen Schultheiß. [[1285]] hatten die [[Herren von Enzberg]] und die Grafen von Leiningen die Dorfherrschaft inne. [[1325]] kam ein Drittel an das [[Kloster Maulbronn]]. [[1482]] wurde die leininger Lehenshoheit auf Württemberg übertragen. [[1491]] gelangte der Enzberger Teil an die Herren von Leutrum. Danach teilten die Württemberger den Besitz mit weiteren Niederadeligen. Ab [[1687]] erwarb die [[Markgrafschaft Baden]] den Württemberger Teil und ab [[1730]] gehörte das ganze Dorf Dürrn zu Baden. |
Die Dorfgründung erfolgte vielleicht schon in fränkischer Zeit, wahrscheinlich war Dürrn aber ein hochmittelalterlicher Ausbauort und gewann erst mit dem Abgang [[Thailfingen]]s an Bedeutung. Alte Grenzsteine deuten darauf hin, daß Dürrn auf ehemals [[Kieselbronn]]er Gemarkung entstand. Zeitweise hatten beide Orte einen gemeinsammen Schultheiß. [[1285]] hatten die [[Herren von Enzberg]] und die Grafen von Leiningen die Dorfherrschaft inne. [[1325]] kam ein Drittel an das [[Kloster Maulbronn]]. [[1482]] wurde die leininger Lehenshoheit auf Württemberg übertragen. [[1491]] gelangte der Enzberger Teil an die Herren von Leutrum. Danach teilten die Württemberger den Besitz mit weiteren Niederadeligen. Im [[dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigem Krieg]] wurde das Dorf wie viele in der Gegend stark geschädigt. Ab [[1687]] erwarb die [[Markgrafschaft Baden]] den Württemberger Teil und ab [[1730]] gehörte das ganze Dorf Dürrn zu Baden. |
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Der älteste Teil der Wehrkirche stammt noch aus dem [[15. Jahrhundert]]. Das Pfarrhaus neben der Kirche stammt aus dem Jahr [[1750]] |
*[[Evangelische Kirche Dürrn]]: Der älteste Teil der Wehrkirche stammt noch aus dem [[15. Jahrhundert]]. Das Pfarrhaus neben der Kirche stammt aus dem Jahr [[1750]]. Das typische Straßendorf zeigt immer noch viele alte Fachwerkhäuser. |
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*[[Dalfingen]] |
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[[Kategorie:Ölbronn-Dürrn]] |
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{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Ölbronn-Dürrn}} |
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[[Kategorie:Ortschaft|Durrn]] |
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Version vom 31. März 2020, 08:29 Uhr

Dürrn ist ein Teilort von Ölbronn-Dürrn im Enzkreis.
Geschichte
Funde belegen eine Besiedelung schon aus der frühen, mittleren und jüngeren Steinzeit. Keltische Siedlungen im Dürrner Raum sind noch heute zu erkennen. Es sind einige Grabhügel vorhanden. Römische Siedlungsspuren wurden ebenfalls gesichert (siehe Villa rustica Dallfingen). Auf Dürrner Gebiet wurde auch der Herkulesstein gefunden.
1240 wird ein "Dietherus von Thurri" urkundlich erwähnt. Ob hiermit Dürrn gemeint ist, ist nicht sicher geklärt. Die erste sichere urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1285 als Durne. Der Name leitet sich entweder von "Ort bei dem Turme" oder "Ort bei den Dornbüschen" ab. In früheren Namensforschungen versuchte man das keltische Wort "durum" als Ursprung anzusetzen.
Die Dorfgründung erfolgte vielleicht schon in fränkischer Zeit, wahrscheinlich war Dürrn aber ein hochmittelalterlicher Ausbauort und gewann erst mit dem Abgang Thailfingens an Bedeutung. Alte Grenzsteine deuten darauf hin, daß Dürrn auf ehemals Kieselbronner Gemarkung entstand. Zeitweise hatten beide Orte einen gemeinsammen Schultheiß. 1285 hatten die Herren von Enzberg und die Grafen von Leiningen die Dorfherrschaft inne. 1325 kam ein Drittel an das Kloster Maulbronn. 1482 wurde die leininger Lehenshoheit auf Württemberg übertragen. 1491 gelangte der Enzberger Teil an die Herren von Leutrum. Danach teilten die Württemberger den Besitz mit weiteren Niederadeligen. Im Dreißigjährigem Krieg wurde das Dorf wie viele in der Gegend stark geschädigt. Ab 1687 erwarb die Markgrafschaft Baden den Württemberger Teil und ab 1730 gehörte das ganze Dorf Dürrn zu Baden.
Sehenswürdigkeiten
- Evangelische Kirche Dürrn: Der älteste Teil der Wehrkirche stammt noch aus dem 15. Jahrhundert. Das Pfarrhaus neben der Kirche stammt aus dem Jahr 1750. Das typische Straßendorf zeigt immer noch viele alte Fachwerkhäuser.
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
