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Benckiserbad: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das Benckiser-Flußbad
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Wenige Meter westlich der Benckiserbrücke befand sich einst das Benckiserbad, ein Flussbad in der aufgestauten Enz. Als es am 20. Juni 1921, einem Montag, mit sportlichen Veranstaltungen
des 1. Badischen Schwimmclubs Pforzheim eingeweiht wurde, betrug die Wassertemperatur elf Grad Celsius. Kurioserweise war das Benckiserbad zunächst nur als Männer- und Knabenbad
gedacht. Als jedoch die Pforzheimer „Frauenwelt“ heftig protestierte, wurde das Bad auch dem weiblichen Geschlecht zugänglich gemacht.
Die ersten Entwürfe für ein Flussbad im Westen der Stadt gingen auf das Jahr 1911 zurück. Diese Entwürfe konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht realisiert werden. Erst als ein
Absturzwehr errichtet wurde, konnte innerhalb des bestehenden Korrektionsprofils ein Schwimmbecken geschaffen werden, ohne dass aufwändige Einbauten erforderlich wurden, die sonst
eventuell den Hochwasserabfluß behindert hätten. Das so entstandene Benckiserbad hatte eine Länge von 130 Meter und eine größte Wassertiefe von 1,88 Meter. Die Gesamtkosten betrugen
rund 215 000 Mark. Weitere 20 000 Mark mussten für das Inventar (Tische, Bänke, Stühle, Badetextilien usw.) aufgebracht werden. Sparsamkeit war deshalb oberstes Gebot.
* https://www.pforzheim.de/fileadmin/user_upload/umwelt/naturschutz/Flussbad.pdf
[[Kategorie:Bad]]
[[Kategorie:Bad]]
[[Kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Pforzheim]]

Version vom 25. Februar 2019, 09:35 Uhr

Das Benckiserbad war ein öffentliches Schwimmbad in Pforzheim. Es wurde am 20. Juni 1921 eröffnet.

Das 130 Meter lange Schwimmbecken befand sich auf einem Gelände mit einer Gesamtfläche von circa 2.100 m² zwischen dem Benckiserwehr und der Benckiserstraße. In das Badeglände wurde auch das für die Erweiterung der Simmlerstraße vorgesehene Gelände mit einbezogen.

Anfangs waren nur männliche Badegäste zugelassen. Ab Oktober 1921 wurden auch weibliche Badegäste zugelassen.

Mit der Eröffnung des Nagoldfreibades gingen die Besucherzahlen zurück, mit der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde das Bad komplett geschlossen.

Das Benckiser-Flußbad Wenige Meter westlich der Benckiserbrücke befand sich einst das Benckiserbad, ein Flussbad in der aufgestauten Enz. Als es am 20. Juni 1921, einem Montag, mit sportlichen Veranstaltungen des 1. Badischen Schwimmclubs Pforzheim eingeweiht wurde, betrug die Wassertemperatur elf Grad Celsius. Kurioserweise war das Benckiserbad zunächst nur als Männer- und Knabenbad gedacht. Als jedoch die Pforzheimer „Frauenwelt“ heftig protestierte, wurde das Bad auch dem weiblichen Geschlecht zugänglich gemacht. Die ersten Entwürfe für ein Flussbad im Westen der Stadt gingen auf das Jahr 1911 zurück. Diese Entwürfe konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht realisiert werden. Erst als ein Absturzwehr errichtet wurde, konnte innerhalb des bestehenden Korrektionsprofils ein Schwimmbecken geschaffen werden, ohne dass aufwändige Einbauten erforderlich wurden, die sonst eventuell den Hochwasserabfluß behindert hätten. Das so entstandene Benckiserbad hatte eine Länge von 130 Meter und eine größte Wassertiefe von 1,88 Meter. Die Gesamtkosten betrugen rund 215 000 Mark. Weitere 20 000 Mark mussten für das Inventar (Tische, Bänke, Stühle, Badetextilien usw.) aufgebracht werden. Sparsamkeit war deshalb oberstes Gebot.