Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Die Bronzetüren in der Schloßkirche zu Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Jürgen Weber]] schuf 1959 die Bronzetüren an der Schlosskirche. |
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Eine zweiflügelige Eichenholztüre (3,45 X 2 m) wurd e mit dün |
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E. Lacroix, Die St. Stephanskirche, ihr geschichtlicher Werdegang u n |
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== Literatur == |
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* Emil Lacroix:''Zwei Türen von Alfred Erhart und Jürgen Weber an historischen Kirchen'' [https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/viewFile/15143/9024] |
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[[Datei:St Michael Pforzheim 16.jpg||thumb|center|500px|Bronzeportal der Schloßkirche Pforzheim]] |
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Version vom 20. Dezember 2018, 06:24 Uhr
Jürgen Weber schuf 1959 die Bronzetüren an der Schlosskirche. Eine zweiflügelige Eichenholztüre (3,45 X 2 m) wurd e mit dün nen Bronzeplatten beschlagen, die durch ein an pflanzliche Motive anklingende s Durchbruchornament gestaltet sind. Auf dieser fast graphisch wirkende n Fläche stehen einzelne, fast vollplastische Figurengruppen. Das Ornamen t überzieht in Verdichtung u n d Lockerung wechselnd, bald in winkeligen, bald in gewellten Forme n den goldgelb durchschimmernden eichenen Holzgrund. Die Figurengruppen treten aus dem Geflecht hervor u n d sind doch mit diesem verwachsen. Sie sind sehr fein durchgebildet, spannungsvoll bewegt und von einer starken Ausdruckskraft. Der Künstle r stellte sich als Thema : Den Kampf der Kirche in der Welt. Oben steht der „Sturm auf dem Meere", der die in der Welt bedrängt e Gemeinde meint, die ihren Herr n um Hilfe anruft. Die Glieder der Gemeinde sind in Einzelsituationen der Verfolgung dargestellt: Der Verra t (Judaskuß), das Martyrium (Steinigung des Stephanus) u n d zu beiden Seiten der Griff e die Verleugnung (reuiger Petrus) und die Freiheit des Wortes trotz äußere r Fesseln (der gefangene Paulus). Im Blickpunkt steht St. Michael, der Schutzpatron der Kirche, im Kampf mit dem Drachen als Symbol f ü r den Gottessieg übe r die Kräft e menschlicher Anfechtung u n d Gefährdung. Die Türe, die der Künstle r selbst im Wachsausschmelzverfahren gegossen hat, füg t sich in ihre r Gesamtheit würdig und eindrucksvoll in die romanische Portalumrahmun g ein. Literaturhinweise : E. Lacroix, Die St. Stephanskirche, ihr geschichtlicher Werdegang u n
Zu Anfan g des Jahre s 1958 erhielt der in Stuttgart lebende Bildhaue r Jürge n Webe r von der „Stiftung der Freund e der Schloßkirche" den Auftrag, f ü r das spätromanische, tiefgegliedert e Rundbogenporta l im Westwerk eine dem Bau würdige neue Tür e zu schaffen. Das bis zur Zerstörung verglaste Tympanp n wurd e durch ein steinernes schmuckloses Tympa non ersetzt. Eine zweiflügelige Eichenholztüre (3,45 X 2 m) wurd e mit dün nen Bronzeplatten beschlagen, die durch ein an pflanzliche Motive anklingende s Durchbruchornament gestaltet sind. Auf dieser fast graphisch wirkende n Fläche stehen einzelne, fast vollplastische Figurengruppen. Das Ornamen t überzieht in Verdichtung u n d Lockerung wechselnd, bald in winkeligen, bald in gewellten Forme n den goldgelb durchschimmernden nen der Verfolgung dargestellt: Der Verra t (Judaskuß), das Martyrium (Steinigung des Stephanus) u n d zu beiden Seiten der Griff e die Verleugnung (reuiger Petrus) und die Freiheit des Wortes trotz äußere r Fesseln (der gefangene Paulus). Im Blickpunkt steht St. Michael, der Schutzpatron der Kirche, im Kampf mit dem Drachen als Symbol f ü r den Gottessieg übe r die Kräft e menschlicher Anfechtung u n d Gefährdung. Die Türe, die der Künstle r selbst im Wachsausschmelzverfahren gegossen hat, füg t sich in ihre r Gesamtheit würdig und eindrucksvoll in die romanische Portalumrahmun g ein.
Literatur
- Emil Lacroix:Zwei Türen von Alfred Erhart und Jürgen Weber an historischen Kirchen [1]

