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Ursprünglich befand sich wohl der komplette Ort im Besitz der [[Herren von Königsbach]], welche ihre Stammburg auf dem Hohberg errichteten (sogenanntes [[Steinhaus]]) und ein ebersteinisches Ministerialengeschlecht darstellten. Im Spätmittelalter starke Zersplitterung der Besitzverhältnisse im Dorf. [[1488]] erlosch die Familie ''von Königsbach''. Ab [[1518]] teilten sich die [[Markgrafen]] von [[Baden]] und die Herren von Venningen die Ortsherrschaft. |
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Version vom 20. März 2019, 10:12 Uhr

Königsbach ist ein Teilort der Gemeinde Königsbach-Stein im Enzkreis.
Königsbach wird vom Kämpfelbach durchflossen.
Der Ort hat 5.226 Einwohner (Stand 31.12.2007).

Geschichte
Im Wald von Königsbach gibt es noch Keltische Hügelgräber aus der Zeit der keltischen Besiedlung von circa 500 vor, bis Christus.
In der Umgebung von Königsbach sind noch viele Römerspuren zu finden. Nordwestlich vom Traishof wurden im Jahre 1899 römische Baureste ausgegraben.
Reihengräber im Norden des Ortskerns belegen die Existenz des Orts schon im Frühmittelalter. In einer gefälschten Urkunde um 1150 bzeichnet Königsbach als "Huningerpach" und datiert das Jahr 843. Erste authentische urkundliche Erwähnung fand 1252 statt.
Ursprünglich befand sich wohl der komplette Ort im Besitz der Herren von Königsbach, welche ihre Stammburg auf dem Hohberg errichteten (sogenanntes Steinhaus) und ein ebersteinisches Ministerialengeschlecht darstellten. Im Spätmittelalter starke Zersplitterung der Besitzverhältnisse im Dorf. 1488 erlosch die Familie von Königsbach. Ab 1518 teilten sich die Markgrafen von Baden und die Herren von Venningen die Ortsherrschaft.
Johannes Schoch, ein bedeutender Baumeister der Renaissance, wurde 1550 in Königsbach geboren.
Im Dreißigjährigen Krieg 1618 bis 1648 wurde Königsbach stark zerstört.
Ab 1805 gelangte ganz Königsbach an Baden.
Beim Königsbacher Großbrand am 2. August 1857 wurden 34 Wohnhäuser, 35 Scheuern und 18 Nebengebäude Opfer des Feuers.
In der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die 1834 erbaute Synagoge zerstört.
Am 1. Juli 1974 schlossen sich Königsbach und Stein zusammen.
Sehenswürdigkeiten
Jüdisches Erbe
Vereine
- TTC Königsbach (Tischtennisclub Königsbach), Tischtennis-Verein
Weblinks
- Die private Webpräsenz von Jürgen Klein zum Thema „Königsbach“
- Der jüdische Friedhof bei Alemannia-Judaica
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
