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Um [[1247]] erhielt die Tochter Rudolfs II. von Tübingen Mechthild den alten Nagoldgau, somit auch Gündringen, als Heiratsgut. Damit wurde Gündringen hohenbergisch. Von [[1283]] gehörte der Ort den Kechler von Schwandorf. [[1559]] erfolgte die Reformation unter Hans Kaspar Kechler. Aber 1639 unter Hans Melchior Kechler wird Gündringen wieder rekatholiziert. |
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Gegen Ende des [[dreißigjähriger Krieg|dreißigjährigen Kriegs]] war der Ort nahezu entvölkert. Im Jahr [[1666]] verlor Gündringen seine kirchliche Selbständigkeit, bekam sie aber [[1734]] wieder. |
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Die Gemeinde erhielt [[1822]] die Selbstständigkeit. Daraufhin wurde 1823 das erste Schul- und Rathaus gebaut. |
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Durch die Einweihung der Eisenbahn von Nagold nach Horb am 1. Juni 1872 wurde Gündringen verkehrstechnisch erschlossen. Ab [[1906]] wurden im Ort Wasserleitungen verlegt, die elektrische Stromversorgung folgte dann [[1913]]. Kanalisiert wurde die Gemeinde erst 1956. |
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*Die [[Ölbergkapelle (Gündringen)|Ölbergkapelle]] wurde [[1891]] erbaut. Zu ihr führen 14 Kreuzwegstationen. |
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*Die katholische Kirche [[S. Remigius (Gündringen)|S. Remigius]] wurde 1967 erbaut. |
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Version vom 17. April 2020, 12:56 Uhr

Gündringen ist ein Stadtteil von Nagold im Landkreis Calw.
Geschichte
Gündringen ist erstmals urkundlich um 820 im Lorscher Codex als Gundirichinga erwähnt. Die nächste Erwähnung war 1087 im Schenkungsbuch des Klosters Reichenbach im Murgtal. Landesherr war zu dieser Zeit der Graf Heinrich von Tübingen.
Um 1247 erhielt die Tochter Rudolfs II. von Tübingen Mechthild den alten Nagoldgau, somit auch Gündringen, als Heiratsgut. Damit wurde Gündringen hohenbergisch. Von 1283 gehörte der Ort den Kechler von Schwandorf. 1559 erfolgte die Reformation unter Hans Kaspar Kechler. Aber 1639 unter Hans Melchior Kechler wird Gündringen wieder rekatholiziert.
Gegen Ende des dreißigjährigen Kriegs war der Ort nahezu entvölkert. Im Jahr 1666 verlor Gündringen seine kirchliche Selbständigkeit, bekam sie aber 1734 wieder.
1790 kaufte der Freiherrn von Münsch das Dorf. 1805 wurde Gündringen unter Kurfürst Friedrich württembergisch. Ab 1806 gehörte der Ort durch die Neueinteilung der Oberämter zum Oberamt Horb.
Die Gemeinde erhielt 1822 die Selbstständigkeit. Daraufhin wurde 1823 das erste Schul- und Rathaus gebaut.
Durch die Einweihung der Eisenbahn von Nagold nach Horb am 1. Juni 1872 wurde Gündringen verkehrstechnisch erschlossen. Ab 1906 wurden im Ort Wasserleitungen verlegt, die elektrische Stromversorgung folgte dann 1913. Kanalisiert wurde die Gemeinde erst 1956.
Im Jahr 1960 wurde die neue Schule erbaut.
1971 wurde Gündringen zu Nagold eingemeindet.
Gündringen wurde 2006 in das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum aufgenommen.
Sehenswürdigkeiten
- Die Ölbergkapelle wurde 1891 erbaut. Zu ihr führen 14 Kreuzwegstationen.
- Die katholische Kirche S. Remigius wurde 1967 erbaut.
Altensteig, Althengstett, Bad Herrenalb, Bad Liebenzell, Bad Teinach-Zavelstein, Bad Wildbad, Calw, Dobel, Ebhausen, Egenhausen, Enzklösterle, Gechingen, Haiterbach, Höfen an der Enz, Nagold, Neubulach, Neuweiler, Oberreichenbach, Ostelsheim, Rohrdorf, Schömberg, Simmersfeld, Simmozheim, Unterreichenbach und Wildberg bilden den Landkreis Calw.
