Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de
Schlomo Salman Schocken: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17, Pforzheim), später Warenhaus der jüdischen Gebrüder Salman und Simon Schocken, Bild Nr. 1.png|thumb|Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17, Pforzheim), später Warenhaus der jüdischen Gebrüder Salman und Simon Schocken. ]] |
[[Datei:Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17, Pforzheim), später Warenhaus der jüdischen Gebrüder Salman und Simon Schocken, Bild Nr. 1.png|thumb|Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17, Pforzheim), später Warenhaus der jüdischen Gebrüder Salman und Simon Schocken. ]] |
||
[[Datei:Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17, Pforzheim), später Warenhaus der jüdischen Gebrüder Salman und Simon Schocken, Bild Nr. 2.png|thumb|Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17, Pforzheim), später Warenhaus der jüdischen Gebrüder Salman und Simon Schocken. ]] |
|||
[[Schlomo Salman Schocken]] (hebräisch שלמה זלמן שוקֶן, russisch Шломо Залман Шокен) war ab 1931 Inhaber des [[Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17)|Pforzheimer Warenhauses Wronker]]. Der Doppelname שלמה זלמן (shloyme-zalmen), besteht aus den zwei jiddischen Varianten für den hebräischen Namen Salomon. זלמן - Salman ist ein männlicher Vorname, die jiddische Variante des hebräischen Namens Salomon. Auch שלמה - Schlojme ist ein männlicher Vorname, die jiddische Variante des hebräischen Namens Salomon. |
[[Schlomo Salman Schocken]] (hebräisch שלמה זלמן שוקֶן, russisch Шломо Залман Шокен) war ab 1931 Inhaber des [[Warenhaus "Simon Wronker & Co." (Westliche Karl-Friedrich-Straße 17)|Pforzheimer Warenhauses Wronker]]. Der Doppelname שלמה זלמן (shloyme-zalmen), besteht aus den zwei jiddischen Varianten für den hebräischen Namen Salomon. זלמן - Salman ist ein männlicher Vorname, die jiddische Variante des hebräischen Namens Salomon. Auch שלמה - Schlojme ist ein männlicher Vorname, die jiddische Variante des hebräischen Namens Salomon. |
||
Version vom 26. Juli 2018, 17:16 Uhr


Schlomo Salman Schocken (hebräisch שלמה זלמן שוקֶן, russisch Шломо Залман Шокен) war ab 1931 Inhaber des Pforzheimer Warenhauses Wronker. Der Doppelname שלמה זלמן (shloyme-zalmen), besteht aus den zwei jiddischen Varianten für den hebräischen Namen Salomon. זלמן - Salman ist ein männlicher Vorname, die jiddische Variante des hebräischen Namens Salomon. Auch שלמה - Schlojme ist ein männlicher Vorname, die jiddische Variante des hebräischen Namens Salomon.
Familie

Er wurde am 29.10.1877 als Sohn von Isaac Schocken und Eva Schocken in Margonin bei Posen geboren. Er war der Bruder von Emma Hirsch; Hermann Schocken; Lea Helene Spiro; Julius Joseph Schocken; Simon Schocken; Rosa Schocken.
Salman Schocken heiratete 1910 Zerline (Lilli) Ehrmann, eine zwanzigjährige deutsche Jüdin aus Frankfurt. Sie hatten vier Söhne und eine Tochter. Ihr ältester Sohn, Gershom Schocken, folgte seinem Vater im Schocken-Verlag in Tel Aviv und in der Haaretz-Zeitung. Ein anderer Sohn, Gideon Walter Schocken, wurde Haganah-Kämpfer und später General und Leiter des Manpower Directorate der Israel Defence Forces. Die anderen Kinder waren Theodore Ernst Schocken; Chava Rome, Glazer und Micha Joseph Schocken.
Er ist am 6.9.1959 in Pontresina (Schweiz) gestorben.
Leben
Während seines Lebens in Deutschland war er in der zionistischen Bewegung aktiv und half beim Kauf von Land bei Haifa. Nach Hitlers Machtergreifung liquidierte Schocken den größten Teil seines Geschäfts in Deutschland und immigrierte im Januar 1934 mit seiner Frau und fünf Kindern nach Palästina. Der Schocken-Verlag war weiterhin in Berlin tätig, Filialen wurden in Jerusalem und Tel Aviv gegründet. Der Berliner Verlag überlebte weitere vier Jahre, bis Schocken-Verlag 1938 in Deutschland von den Nazis beschlagnahmt wurde. Schocken gelang es, seine Sammlung von Manuskripten, die den Grundstein der Schocken-Bibliothek bildeten, nach Palästina zu bringen. Auch nach seiner Einwanderung setzte er seine zionistischen Aktivitäten fort und assistierte der Hebräischen Universität und diente von 1935 bis 1945 als dessen Vorsitzender.