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Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin): Unterschied zwischen den Versionen
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Der Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)''' folgt dem Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220. |
Der Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)''' folgt dem Artikel ''' Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220. |
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Version vom 27. Juni 2018, 17:47 Uhr

Der Artikel Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin) folgt dem Artikel Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220.
Beschreibung
Am Marktplatz hatte sich im 13. und 14. Jahrhundert unter badischer Herrschaft eine bürgerliche Oberschicht aus Fernkaufleuten angesiedelt. Am Markplatz kreuzten sich die beiden überregionalen Fernstraßen von Nürnberg nach Metz in Ost-West-Richtung und die Rheinstraße von Frankfurt am Main nach Ulm und Konstanz.
Am Handel nahm auch die 1260 belegte jüdische Gemeinde Pforzheim teil, die „älteste der Markgrafschaft Baden“:[1] „Das aufblühende Kreditwesen brachte enormen Wohlstand und machte die Stadt zum überregionalen Wirtschaftszentrum.“[2] Das Pforzheimer Handelshaus Göldlin-Gößlin, die im Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim ihren Sitz hatte, gehörte ebenso wie später das Augsburger Handelshaus Fugger zur „reichsweiten Hochfinanz“.[3]
Als im Jahre 1491 der Markgraf Christoph I. der Stadt Pforzheim Freiung und Ordnung verlieh, erhielt diese Bürgerschaft zahlreiche Privilegien. Nachdem jedoch das Handelshaus Gödlin nach Zürich zog, begann der wirtschaftliche Niedergang Pforzheims.
Ein Handelsherr aus Venedig, der im Jahre 1492 in Pforzheim war schilderte das „vornehme Aussehen“[4] der Stadt Pforzheim.
Die Erbauer des Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim waren vermutlich Angehörige der Oberschicht. Im Mittelalter und bis in das 16. Jahrhundert bewohnte die Pforzheimer Patrizierfamilie Gößlin den mittelalterlichen Wohnturm. Von Peter Gößlin (gest. 10. Mai 1472)[5] hatte sich auch ein Epitaph in der Pforzheimer Schloßkirche erhalten. Barbara Goeslin heiratete später den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit (Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg genannt Amelius sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin)[6]
Einzelnachweise
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 37.
- ↑ Pforzheim wird badisch. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 36-38, hier S. 36.
- ↑ Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 151.
- ↑ Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 142.
Literatur
- „Abgegangene Adels- und gefreite Häuser in Pforzheim . In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, S. 375-378.
- Die Patrizierfamilie Liebener-Goeslin-Göldlin (Goldelin). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 220.