Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de
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==Grabdenkmäler== |
==Grabdenkmäler== |
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* [[Die fürstlichen Grabdenkmäler in der Schloßkirche zu Pforzheim]] |
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Folgende Grabdenkmale im Stiftschor sind Kulturdenkmale: |
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*[[Grabdenkmal für Anna Marie von Baden-Durlach|Anna Marie von Baden-Durlach]], |
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*[[Grabdenkmal für Prinz Albrecht den Jüngeren von Baden-Durlach|Albrecht den Jüngeren von Baden-Durlach]], |
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*[[Grabdenkmal für Prinzessin Marie von Baden-Durlach|Marie von Baden-Durlach]] |
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*[[Grabdenkmal für die Markgrafen Ernst Friedrich und Jakob III. von Baden-Durlach|Markgrafen Ernst Friedrich und Jakob III. von Baden-Durlach]] |
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*[[Grabdenkmal für Karl II. von Baden-Durlach sowie Kunigunde von Brandenburg-Kulmbach und Anna von Pfalz-Veldenz|Karl II. von Baden-Durlach sowie Kunigunde von Brandenburg-Kulmbach und Anna von Pfalz-Veldenz]] |
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*[[Grabdenkmal für Markgraf Bernhard den Jüngeren von Baden-Durlach|Markgraf Bernhard den Jüngeren von Baden-Durlach]] |
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*[[Grabdenkmal für Markgraf Albrecht II. Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach|Markgraf Albrecht II. Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach]] |
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*[[Tumba für Markgraf Ernst und Ursula von Rosenfeld|Markgraf Ernst und Ursula von Rosenfeld]] |
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*[[Grabdenkmal für den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg genannt Amelius sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin|Martin Achtsynit sowie Elisabeth geb. von Jestetten und Barbara geb. Goeslin]] |
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== Gruft == |
== Gruft == |
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Version vom 10. Juni 2018, 16:56 Uhr


Die heute evangelische Schloßkirche St. Michael in Pforzheim ist in ihren ältesten Teilen im frühen 13. Jahrhundert erbaut. Den 1470 angefügten Stiftschor schuf Hans Spryß von Zaberfeld.
Von 1460 bis 1555 wurde hier ein Kollegiatstift eingerichtet. Mit der Einführung des Protestantismus wurde die Kirche evangelisch. Vom 16. bis ins 18. Jahrhundert wurde die Kirche als Grablege der Markgrafen von Baden genutzt.
Da die Schloßkirche eines der wenigen, alten und erhaltenen Baudenkmäler in Pforzheim ist, spricht man auch von dem "Steinernen Geschichtsbuch" der Stadt Pforzheim.
Beim schwersten Luftangriff am 23.02.1945 Luftangriff auf Pforzheim stark beschädigt, wurde sie nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Für den Wiederaufbau engagierte sich maßgeblich die Stiftung der Freunde der Schloßkirche Pforzheim, heute als Verein Freunde der Schloßkirche sich um den Erhalt bemühend.
Ein Führer durch die Kirche, herausgegeben von den Freunden der Schloßkirche, ist in der Reihe "Kleine Kunstführer" (Nr. 2215) beim Verlag Schnell & Steiner, Regensburg, erschienen (1. Auflage 1996) und kann in der Kirche für 3,- Euro am Eingang erworben werden.
Gottesdienste
Gottesdienste sind sonntags um 10:00 Uhr.
Ein offenes Gesprächsangebot bietet Montag und Freitag, 16:00 bis 18:00 Uhr sowie Mittwoch von 11 bis 13 Uhr der C-Punkt.
Reuchlinkolleg
Von 1455 bis 1522 hatte Johannes Reuchlin in der zweigeschossigen Sakristei ein Studierzimmer und seine Bibliothek. Am 7.9.2008 wurde in der im äußeren Erscheinungsbild wiederaufgebauten Sakristei das Museum Johannes Reuchlin als Dokumentationsstätte für diesen "ersten deutschen Humanisten" eröffnet.
Altäre
- Die gesamte Kirchenausstattung der Gotik der Schloßkirche ging in der Reformationszeit verloren. Diese bestand aus 17 urkundlich bezeugten mittelalterlichen Altären:[1]
- St. Thomas- und Andreas Altar (vor 1350)
- St. Jakobsaltar (1452)
- St. Jodocusaltar (1440)
- St. Maria und Magdalenen-Altar (1448)
- St. Maria- Allerheiligen-Altar (1451)
- St. Johannisaltar (1468)
- St. Jost-Altar (1471)
- St. Sebastiansaltar (1488)
- Dreikönigsaltar (1488)
- Heilig-Kreuz-Altar (1488)
- St. Peter- und Paul-Altar (1488)
- St. Matthäus-Altar (1488)
Grabdenkmäler
Gruft
Margarethenkapelle

Die sogenannte Margarethenkapelle wurde um 1320 - 1350 an die Nordseite des Langhauses angebaut. Ihre ursprüngliche Zweckbestimmung ist unklar. Der Name, dessen Überlieferungsgeschichte weitgehend im Dunkeln liegt, scheint eine Verbindung zur "Märtyrerin" Margaretha von Pforzheim herzustellen, deren Reliquien im Mittelalter in der Schloßkirche verehrt wurden, jedoch nach allen vorliegenden Quellen gerade nicht in dieser Kapelle. Der Figurenschmuck an der Außenseite der Kapelle wurde lange Zeit im Licht der Märtyrerlegende gedeutet, was nach heutigem Forschungsstand jedoch in Zweifel gezogen wird.
Weitere Bilder siehe: Schloßkirche (Galerie)#Margarethenkapelle
Weblinks
- Wikipedia zum Thema „St. Michael (Pforzheim)”
- Zeittafel zur Geschichte der Schloßkirche auf der Seite der Freunde der Schloßkirche e.V.
Siehe auch
- ↑ Timm 2004, S. 213
