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Expressionismus: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Version vom 22. Mai 2018, 19:12 Uhr

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Expressionistische Architektur ist ein fast ausschließlich in Deutschland in der Zeit vom Ende des Ersten Weltkrieges bis Ende der 1920er Jahre praktizierter Architekturstil. In Pforzheim wurde der Stil des Expressionismus auch „Zick-Zack-Stil“[1] wegen seiner Prismen-Ornamentik genannt. Hauptvertreter des Expressionismus in Pforzheim war der Direktor der Kunstgewerbeschule Friedrich Wilhelm Jochem. Die Pforzheimer Kunstgewerbeschule sowie der Direktor der Kunstgewerbeschule Jochem verteidigten den Ruf der Kunstgewerbeschule als „Designzentrum“[1] und Pforzheim wurde zu einer „Hochburg des Expressionismus“[1].


Jochem schuf von 1921 bis 1922 die expressionistische Innenausstattung des Hauses Ballin an der Friedensstraße 69 . Im Jahre 1924 baute Josef Lorscheidt den „Victoria-Theatersaal“[2] im Stil des Expressionismus um. Mit diesem Umbau wurden die „expressionistischen Formen im städtischen Kulturleben populär“.[2] Die Herz-Jesu-Kirche wurde 1928 bis 1929 vom Architekten Albert Otto Linder mit expressionistischen Parabelbögen erbaut. Der Postkraftwagenhof, 1930, in der Zeppelinstraße orientiert sich an den norddeutschen Klinker-Expressionismus im Sinne Fritz Högers. Arthur Schrade zeigte im Jahre 1931 bei dem Haus Erwin Aichele, in der Eutinger Künstlerkolonie „expressionistische Ausdrucksformen“[2][3] Ein weiteres Beispiel für den Expressionismus in Pforzheim ist der Trafoturm 69 Rod , 1924/1925 von Alfred Roepert.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 92.
  2. 2,0 2,1 2,2 Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 93.
  3. Zur regionalen Geschichte der Baukunst. Expressionismus und Neues Bauen. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 73-102, hier S. 92f.