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Neomanierismus: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Historismus#Neumanierismus Neomanierismus] aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.'''
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[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:Baustil]]

Version vom 9. November 2018, 21:13 Uhr

Neomanierismus ist eine dem Manierismus nachempfundene Variante des Historismus .

Beispiele

Beispiel in Pforzheim

Im Zuge der europäischen Ausbreitung wurde der Neumanierismus die Ausdrucksform der wilhelminischen Ära. Bei der Fassade von Ketterers Schlosskeller am Bahnhofplatz 3 in Pforzheim erklärt Christoph Timm: Ketterers Schlosskeller bildet mit seiner repräsentativen Baugestalt, die zentrale Dominante der südseitigen Bahnhofplatz-Bebauung, die als Baugruppe ... den Ausbau Pforzheims in der späteren wilhelminischen Kaiserzeit und den damaligen Baustil bezeugt.

Ketterers Schlosskeller am Bahnhofplatz 3 in Pforzheim.

Andere Beispiele

Andere Beispiele sind die von Napoléon III. in Auftrag gegebenen Eckpavillons im Louvre-Hof sowie die Opéra Garnier und die Wohnbauten der neuen Boulevards.

Beschreibung

Der Stilbegriff Neomanierismus wurde 1998 von Albrecht Mann eingeführt und definiert. Die Stilkennzeichen lauten: allseitige klare Abgrenzung der Fassade, „antik-klassische Zierformen, stark plastische Oberfläche, Überladung mit Formelementen (horror vacui=Angst vor der leeren Fläche).“ Dieser Rückgriff auf die Architektur-Merkmale des Manierismus und die „prunkhafte Grundhaltung“ begründeten den Neomanierismus. Da die Ausführung stilisiert erfolgt, ist dieser Kunststil als stilisierter Manierismus zu bezeichnen.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 159–160.


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