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Schmuck- und Uhrenindustrie: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Henriette (Diskussion | Beiträge)
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Markgraf Karl Friedrich, erließ durch ein Edikt im Jahre 1767 im [[Waisenhaus|Waisen-, Toll-, Kranken-, Zucht- und Arbeitshaus]] durch drei französische Hugenotten die margräfliche Uhren-, Stahlwaren- und Schmuckmanufaktur begründen. Dieses gilt als Keimzelle der heutigen Schmuck- und Uhrenindustrie von Pforzheim, weshalb die Stadt auch "[[Goldstadt]]" genannt wird.

Im Juni 1767 begann die Taschenuhrproduktion in Pforzheim. Am 6. April 1767 schlossen Markgraf Karl Friedrich von Baden und der Uhrenhändler Jean Francois Autran aus Orange einen Vertrag über die Errichtung einer privilegierten Uhrenfabrik im Waisenhaus. Die Produktpalette wurde im November 1767 um feine Stahlwaren ausgebaut. Am 1. März 1768 wurde die Produktpalette um Juwelen und Goldwaren erweitert. Autran warb hochspezialisierte Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Der Betrieb wurden drei französische Hugenotten als Gesellschafter geleitet: Autran, Christin und Viala. Ab 1769 betrieben Christin und Viala nur die Uhrenherstellung. Die Stahlwaren- und Schmuckfabrikation wurde nur von Autran betrieben, später übernahm Johann Jakob Ador den Stahlwaren- und Schmuckbetrieb.




== Literatur ==
== Literatur ==

Version vom 15. Mai 2018, 12:35 Uhr


Im Juni 1767 begann die Taschenuhrproduktion in Pforzheim. Am 6. April 1767 schlossen Markgraf Karl Friedrich von Baden und der Uhrenhändler Jean Francois Autran aus Orange einen Vertrag über die Errichtung einer privilegierten Uhrenfabrik im Waisenhaus. Die Produktpalette wurde im November 1767 um feine Stahlwaren ausgebaut. Am 1. März 1768 wurde die Produktpalette um Juwelen und Goldwaren erweitert. Autran warb hochspezialisierte Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Der Betrieb wurden drei französische Hugenotten als Gesellschafter geleitet: Autran, Christin und Viala. Ab 1769 betrieben Christin und Viala nur die Uhrenherstellung. Die Stahlwaren- und Schmuckfabrikation wurde nur von Autran betrieben, später übernahm Johann Jakob Ador den Stahlwaren- und Schmuckbetrieb.


Literatur

  • Frühindustrialisierung und Neuzeit in Pforzheim. Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 50f.
  • Wolfgang Pieper: Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie: Ein Beitrag zur Geschichte des Nordschwarzwaldes, Casimir Katz Verlag, Gernsbach 1989.