Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Altes Gebäu: Unterschied zwischen den Versionen
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Das „Alte Gebäu“<ref name="Lacroix, Hirschfeld und Paeseler_294"/> befand sich an der Südostecke vom Schloßberg 16, nördlich der Stiftskirche, Schloßberg 14 und ca. 25 m südwestlich der Nordwestecke vom Schloßberg 19.<ref name="Haag&Bräuning_135">Haag und Bräuning 2001, S. 135.</ref> Der Gebäudekomplex entstand im 15. Jahrhundert und wurde 1831 abgebrochen.<ref name="Haag&Bräuning_135"/> |
Das „Alte Gebäu“<ref name="Lacroix, Hirschfeld und Paeseler_294"/> befand sich an der Südostecke vom Schloßberg 16, nördlich der Stiftskirche, Schloßberg 14 und ca. 25 m südwestlich der Nordwestecke vom Schloßberg 19.<ref name="Haag&Bräuning_135">Haag und Bräuning 2001, S. 135.</ref> Der Gebäudekomplex entstand im 15. Jahrhundert und wurde 1831 abgebrochen.<ref name="Haag&Bräuning_135"/> |
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In der westlichen Verlängerung der südlichen Außenflucht des Alten Gebäus zwischen Archivbau und Schloßkirche lagen an dem Höfel aufgereiht drei schmale Ställe. Der unmittelbar an das Gebäude über dem tiefen Keller anstoßende wurde 1758 nach Entwürfen von Maurermeister Burckhardt Jacob Müller erbaut.<ref name="Lacroix, Hirschfeld und Paeseler_293">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 293.</ref> |
In der westlichen Verlängerung der südlichen Außenflucht des Alten Gebäus zwischen Archivbau und Schloßkirche lagen an dem Höfel aufgereiht drei schmale Ställe. Der unmittelbar an das Gebäude über dem tiefen Keller anstoßende wurde 1758 nach Entwürfen von Maurermeister Burckhardt Jacob Müller erbaut.<ref name="Lacroix, Hirschfeld und Paeseler_293">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 293.</ref> |
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== Lageplan der einzelnen Schlossgebäude == |
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Version vom 14. Mai 2018, 09:56 Uhr
Das „Alte Gebäu“[1] befand sich an der Südostecke vom Schloßberg 16, nördlich der Stiftskirche, Schloßberg 14 und ca. 25 m südwestlich der Nordwestecke vom Schloßberg 19.[2] Der Gebäudekomplex entstand im 15. Jahrhundert und wurde 1831 abgebrochen.[2]
Das „Alte Gebäu“ bestand aus der Baugruppe um den Archivbau und die Gebäude östlich von ihm, die den großen Brand von 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg überstanden hatten.[1]
Die Gebäude wurden zwischen der südlichen Außenwand des ursprünglichen Schloßbereichs und der davor befindlichen Zwingermauer errichtet, wobei beide Mauern in den Bau einbezogen wurden. Die Nordwand des Bauwerks bestand aus der ehemaligen Südmauer des Schloßes. In diese Mauer war der ehemalige Wehrgang einbezogen, der vom Archivbau aus zugänglich war.[2]
Die Abbruchsakten von 1836 nennen über einen Backofen liegende „Ritterkammer“,[1] Haag und Bräuning deuten dies auf eine frühere Nutzung als Palas.[2]
In der westlichen Verlängerung der südlichen Außenflucht des Alten Gebäus zwischen Archivbau und Schloßkirche lagen an dem Höfel aufgereiht drei schmale Ställe. Der unmittelbar an das Gebäude über dem tiefen Keller anstoßende wurde 1758 nach Entwürfen von Maurermeister Burckhardt Jacob Müller erbaut.[3]
Lageplan der einzelnen Schlossgebäude
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Pforzheim, Schloßberg, Bergfried (1225-1763), Mittleres Schloßtor (1225-1768), Oberes Schloßtor (1225-1837), Alter Schloßbrunnen (1225-1763), Neues Fruchthaus (1445-1841), Altes Gebäu (1445-1841), Ehemaliger Marstall (1445-1841), Ställe (1758-1841), Neue Kanzlei (1558-1744), Neues Schloß (1537-1689), Unteres Schloßtor (1537-1861), 2003 rekonstruierte Einnehmerei (1699-1960), Archivbau (ab 1560), Alter Schloßbrunnen,Schloßbrücken (1698-1837), von Michael Hörrmann 1766.
Literatur
- Nr. 66 Altes Gebäu über dem tiefen Keller. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 135.
- Nr. 63 Neues Schloß. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 133–134.
- Julius Naeher rekonstruierte das Bild des Schlosses. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 245.
- „Tiefer Keller“ und Gebäude darüber. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 293.
- Oskar Trost:Die Adelsitze im alten Pforzheim. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 140.