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Altes Gebäu: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die Gebäude wurden zwischen der südlichen Außenwand des ursprünglichen Schloßbereichs und der davor befindlichen Zwingermauer errichtet, wobei beide Mauern in den Bau einbezogen wurden. Die Nordwand des Bauwerks bestand aus der ehemaligen Südmauer des Schloßes. In diese Mauer war der ehemalige Wehrgang einbezogen, der vom Archivbau aus zugänglich war.<ref name="Haag&Bräuning_135"/>
Die Gebäude wurden zwischen der südlichen Außenwand des ursprünglichen Schloßbereichs und der davor befindlichen Zwingermauer errichtet, wobei beide Mauern in den Bau einbezogen wurden. Die Nordwand des Bauwerks bestand aus der ehemaligen Südmauer des Schloßes. In diese Mauer war der ehemalige Wehrgang einbezogen, der vom Archivbau aus zugänglich war.<ref name="Haag&Bräuning_135"/>


1564 und 1836 wird eine Ritterkammer im Alten Gebäu erwähnt, was auf eine frühere Nutzung als Palas hinweist.<ref name="Haag&Bräuning_135"/>
Die Abbruchsakten von 1836 nennen über einen Backofen liegende „Ritterkammer“,<ref name="Lacroix, Hirschfeld und Paeseler_294"/> Haag und Bräuning deuten dies auf eine frühere Nutzung als Palas.<ref name="Haag&Bräuning_135"/>





Version vom 9. Mai 2018, 05:47 Uhr

Das „Alte Gebäu“[1] befand sich an der Südostecke vom Schloßberg 16, nördlich der Stiftskirche, Schloßberg 14 und ca. 25 m südwestlich der Nordwestecke vom Schloßberg 19.[2] Der Gebäudekomplex entstand im 15. Jahrhundert und wurde 1831 abgebrochen.[2]


Das „Alte Gebäu“ bestand aus der Baugruppe um den Archivbau und die Gebäude östlich von ihm, die den großen Brand von 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg überstanden hatten.[1]


Die Gebäude wurden zwischen der südlichen Außenwand des ursprünglichen Schloßbereichs und der davor befindlichen Zwingermauer errichtet, wobei beide Mauern in den Bau einbezogen wurden. Die Nordwand des Bauwerks bestand aus der ehemaligen Südmauer des Schloßes. In diese Mauer war der ehemalige Wehrgang einbezogen, der vom Archivbau aus zugänglich war.[2]

Die Abbruchsakten von 1836 nennen über einen Backofen liegende „Ritterkammer“,[1] Haag und Bräuning deuten dies auf eine frühere Nutzung als Palas.[2]


Literatur

  • Nr. 66 Altes Gebäu über dem tiefen Keller. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 135.
  • Nr. 63 Neues Schloß. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 133–134.
  • Julius Naeher rekonstruierte das Bild des Schlosses. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 245.
  • „Tiefer Keller“ und Gebäude darüber. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 293.
  • Oskar Trost:Die Adelsitze im alten Pforzheim. In :Pforzheimer Geschichtsblätter 1, 1961, S. 140.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 294.
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Haag und Bräuning 2001, S. 135.