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'''Ketterers Schlosskeller am Bahnhofplatz 3 in Pforzheim''' wurde von 1911 bis 1912 nach Entwürfen von [[Hermann Walder]] im Stil des [[Neobarock]], einer Variante des [[Historismus]] erbaut. Vier freiplastische Putti aus Sandstein schmücken die Giebelzone und die Balkone des Giebelrisalits. Die neobarocke Fassade zeigt eine Kolossalgliederung durch Pilaster und bekrönenden Dreiecksgiebel. Nach Kriegsbeschädigungen wurde der Betonbau von 1946 bis 1947 nach Plänen von [[Josef Clev]] aus Pforzheim rekonstruiert. Die schmiedeeisernen Gitter mit Tierfiguren wurden von dem Pforzheimer Kunstschlosser [[Rudolf Dietz]] , 1952 signiert. |
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Unregelmäßig finden im Schlosskeller Konzerte statt. |
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Version vom 28. April 2018, 19:23 Uhr

Ketterers Schlosskeller am Bahnhofplatz 3 in Pforzheim wurde von 1911 bis 1912 nach Entwürfen von Hermann Walder im Stil des Neobarock, einer Variante des Historismus erbaut. Vier freiplastische Putti aus Sandstein schmücken die Giebelzone und die Balkone des Giebelrisalits. Die neobarocke Fassade zeigt eine Kolossalgliederung durch Pilaster und bekrönenden Dreiecksgiebel. Nach Kriegsbeschädigungen wurde der Betonbau von 1946 bis 1947 nach Plänen von Josef Clev aus Pforzheim rekonstruiert. Die schmiedeeisernen Gitter mit Tierfiguren wurden von dem Pforzheimer Kunstschlosser Rudolf Dietz , 1952 signiert.
Es liegt direkt gegenüber dem Pforzheimer Hauptbahnhof. In der heutigen Art wird er seit 1987 geführt. Es wird gutbürgerlich deutsches Essen angeboten. Eine Besonderheit ist das Bier (Ketterer) aus dem Steinkrug. Unregelmäßig finden im Schlosskeller Konzerte statt.
Adresse
- Ketterers Schlosskeller
- Bahnhofplatz 3
- 75175 Pforzheim
- Telefon: (0 72 31) 35 12 31
Weblink
Einzelnachweise
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 159–160.
