Nächstes Stadtwiki-Treffen für alle Interessierten: Montag 5. Oktober, 18 Uhr in der EngagementWerkStadt


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Albert Rau: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Henriette (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 2: Zeile 2:
[[Datei:Westliche Karl-Friedrich-Straße 96-88 in Pforzheim (erbaut 1899 bis 1900 nach Entwürfen der Architekten Josef Roos, Oskar Berger und Christian Hering).png|thumb|300px|Westliche 96-88.]]
[[Datei:Westliche Karl-Friedrich-Straße 96-88 in Pforzheim (erbaut 1899 bis 1900 nach Entwürfen der Architekten Josef Roos, Oskar Berger und Christian Hering).png|thumb|300px|Westliche 96-88.]]


'''Albert Rau''' war ein Pforzheimer Architekt des Historismus und Pforzheimer Bezirksbaukontrolleur.<ref>Timm, S. 83, 306, 395, 396, 561.</ref>
'''Albert Rau''' (geb. 1863 in Triberg; gest. 25.11.1942 in Pforzheim)<ref name="Timm_2006">Timm 2006, S. 366.</ref> war deutscher Architekt.

Er studierte Architektur an der TH in Karlsruhe und war Mitarbeitet der Staatlichen Hochbauämter in Mannheim, Heidelberg und Eberbach.<ref name="Timm_2006"/> Er war von 1889 bis 1924 Bezirksbaumeister und Baukontrolleur des Landkreises Pforzheim.<ref name="Timm_2006"/> Er hatte sein Architekturbüro in Pforzheim an der Bayernstraße.<ref name="Timm_2006"/>


== Werke ==
== Werke ==


* 1899 bis 1900, Friedensstraße 14/16, Entwurf Albert Rau.<ref>Timm, S. 306.</ref>
* 1899 bis 1900, Friedensstraße 14/16, Entwurf Albert Rau.<ref>Timm 2004, S. 306.</ref>
* 1897, Schwarzwaldstraße 9, Entwurf Albert Rau für Theodor Wankel als Familienwohnhaus mit Schmuckfabrik.<ref>Timm, S. 395.</ref>
* 1897, Schwarzwaldstraße 9, Entwurf Albert Rau für Theodor Wankel als Familienwohnhaus mit Schmuckfabrik.<ref>Timm 2004, S. 395.</ref>
* 1898, Schwarzwaldstraße 11/13, Entwurf Albert Rau für A. Bührer & M. Bickel.<ref>Timm, S. 396.</ref>
* 1898, Schwarzwaldstraße 11/13, Entwurf Albert Rau für A. Bührer & M. Bickel.<ref>Timm 2004, S. 396.</ref>
* 1905/8, Ispringer Straße 8/10, Entwurf Albert Rau auf eigene Rechnung.<ref>Timm, S. 561.</ref>
* 1905/8, Ispringer Straße 8/10, Entwurf Albert Rau auf eigene Rechnung.<ref>Timm 2004, S. 561.</ref>


== Geschichte ==
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.<ref name="Timm_83">Timm 2004, S. 83.</ref> Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.<ref name="Timm_83"/> Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.<ref name="Timm_83"/> Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: [[Carl Hamm]],<ref>Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.</ref> [[Alexander Geist junior]],<ref>Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.</ref> [[Christian Hering]], [[Otto Klein]],<ref>Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.</ref> [[Hermann Neutz]],<ref>Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.</ref> Albert Rau<ref>Timm, 83, 306, 395, 396, 561.</ref> und [[Josef Roos]].<ref name="Timm_83"/> So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“<ref name="Timm_85"/> Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“<ref name="Timm_85">Timm 2004, S. 85.</ref>


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>
⚫
== Literatur ==
⚫
* Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.
* ''' Rau, Albert '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 366.


⚫
== Literatur ==
⚫
* Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.





Version vom 9. Mai 2018, 19:39 Uhr

Westliche 96-88.
Westliche 96-88.

Albert Rau (geb. 1863 in Triberg; gest. 25.11.1942 in Pforzheim)[1] war deutscher Architekt.

Er studierte Architektur an der TH in Karlsruhe und war Mitarbeitet der Staatlichen Hochbauämter in Mannheim, Heidelberg und Eberbach.[1] Er war von 1889 bis 1924 Bezirksbaumeister und Baukontrolleur des Landkreises Pforzheim.[1] Er hatte sein Architekturbüro in Pforzheim an der Bayernstraße.[1]

Werke

  • 1899 bis 1900, Friedensstraße 14/16, Entwurf Albert Rau.[2]
  • 1897, Schwarzwaldstraße 9, Entwurf Albert Rau für Theodor Wankel als Familienwohnhaus mit Schmuckfabrik.[3]
  • 1898, Schwarzwaldstraße 11/13, Entwurf Albert Rau für A. Bührer & M. Bickel.[4]
  • 1905/8, Ispringer Straße 8/10, Entwurf Albert Rau auf eigene Rechnung.[5]

Einzelnachweise

  1. ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Timm 2006, S. 366.
  2. ↑ Timm 2004, S. 306.
  3. ↑ Timm 2004, S. 395.
  4. ↑ Timm 2004, S. 396.
  5. ↑ Timm 2004, S. 561.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.
  • Rau, Albert . In: Christoph Timm:Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen Pforzheim 2006, S. 366.