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Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.<ref name="Timm_83">Timm 2004, S. 83.</ref> Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.<ref name="Timm_83"/> Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.<ref name="Timm_83"/> Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: |
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.<ref name="Timm_83">Timm 2004, S. 83.</ref> Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.<ref name="Timm_83"/> Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.<ref name="Timm_83"/> Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,<ref>Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.</ref> [[Alexander Geist junior]],<ref>Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.</ref> [[Christian Hering]], [[Otto Klein]],<ref>Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.</ref> [[Hermann Neutz]],<ref>Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.</ref> [[Albert Rau]]<ref>Timm, 83, 306, 395, 396, 561.</ref> und [[Josef Roos]].<ref name="Timm_83"/> So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“<ref name="Timm_85"/> Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“<ref name="Timm_85">Timm 2004, S. 85.</ref> |
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== Einzelnachweise == |
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Version vom 25. April 2018, 17:56 Uhr
Carl Hamm (1874-1919)[1] war ein Pforzheimer Architekt des Historismus.[2] Christoph Timm bezeichnet Hamm als lokalen „Meister der Neogotik“[3], der „einige Bauten von kunsthandwerklichen Rang“ [4] schuf
Werke
- 1907, Eutinger Straße 37, Entwurf Carl Hamm für den Fabrikanten Adolf Mohr.[5]
- 1907, Zeppelinstraße 21, Entwurf Carl Hamm für den Gastwirt Robert Schofer.[6]
- 1902, Nebeniusstraße 4/6, Entwurf Carl Hamm zusammen mit Heinrich Klingenfuß auf eigene Rechnung.[7]
Geschichte
Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[8] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[8] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[8] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[9] Alexander Geist junior,[10] Christian Hering, Otto Klein,[11] Hermann Neutz,[12] Albert Rau[13] und Josef Roos.[8] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[14] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[14]
Einzelnachweise
- ↑ Timm, S. 136, 379.
- ↑ Timm, S. 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
- ↑ Timm, S. 136.
- ↑ Timm, S. 136.
- ↑ Timm, S. 136.
- ↑ Timm, S. 148-149.
- ↑ Timm, S. 379.
- ↑ 8,0 8,1 8,2 8,3 Timm 2004, S. 83.
- ↑ Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
- ↑ Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
- ↑ Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
- ↑ Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
- ↑ Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
- ↑ 14,0 14,1 Timm 2004, S. 85.
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.