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Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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* Oskar Trost:'' Die Adelssitze im alten Pforzheim''. In: ''Pforzheimer Geschichtsblätter I., 1961'', S. 82–145, hier S. 91.
* Oskar Trost:'' Die Adelssitze im alten Pforzheim''. In: ''Pforzheimer Geschichtsblätter I., 1961'', S. 82–145, hier S. 91.
* Hermann Wahl: ''Reuchlin. Stätten in Pforzheim''. In: ''Baden. Monographie einer Landschaft 7/1, 1955'', S. 10–13, hier S. 10.
* Hermann Wahl: ''Reuchlin. Stätten in Pforzheim''. In: ''Baden. Monographie einer Landschaft 7/1, 1955'', S. 10–13, hier S. 10.


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Version vom 16. April 2018, 11:49 Uhr

Das Turmhaus an der Reuchlinstraße 8 in Pforzheim (auch Gotisches Haus genannt) war ein Kulturdenkmal. Der im 12. oder 13. Jahrhundert erbaute Wohnturm wurde 1955 abgebrochen.

Architektur

Das steinerne Turmhaus wurde im spätromanischen Stil erbaut. Der Grundriss betrug 6,50 × 9 Meter. Auf zwei übereinander liegenden Kellergewölben ruhten drei Stockwerke, gebaut aus massiven Quadersteinen. Im Erdgeschoss war ein romanisches Portal mit zwei Schießscharten. Auf der Südseite im Erdgeschoss war ein frühgotisches Fenster und daneben war ein hochgotisches Fenster mit „Eselsrücken“[1] Die beiden Obergeschosse hatten auch gotische Fenster.

Geschichte

Die Erbauer waren vermutlich Angehörige der Oberschicht. Im Mittelalter und bis in das 16. Jahrhundert bewohnte die Pforzheimer Patrizierfamilie Gößlin den mittelalterlichen Wohnturm. Von Bürgermeister Gößlin hatte sich auch ein Epitaph in der Pforzheimer Schloßkirche erhalten. Barbara Goeslin heiratete später den markgräflichen Kanzler Martin Achtsynit von Niefernburg genannt Amelius. Barbara wurde mit ihrem Mann und dessen erster Gemahlin auf einem Epitaph in der Pforzheimer Schloßkirche dargestellt.


Einzelnachweise

  1. Haag und Bräuning 2001, S. 213.


Literatur

  • Ruine des Turmhauses Reuchlinstraße 8. In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 35
  • Wohnturm Gößlin, Gotisches Haus, Reuchlinstraße 8. In: Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 213.
  • Fundstelle 16: Reuchlinstraße 8. In: Simon M. Haag, Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt(Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 82.
  • Christoph Timm: Pforzheim um 1500 - Zur Topographie einer verschwundenen Stadt. In: Pforzheim zur Zeit der Pest, Pforzheim 1993, S. 29–52, hier S. 35–38.
  • Oskar Trost: Die Adelssitze im alten Pforzheim. In: Pforzheimer Geschichtsblätter I., 1961, S. 82–145, hier S. 91.
  • Hermann Wahl: Reuchlin. Stätten in Pforzheim. In: Baden. Monographie einer Landschaft 7/1, 1955, S. 10–13, hier S. 10.