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Weberdruck: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die Firma '''Weberdruck''' war eine Druckerei in Pforzheim.
Die Firma '''Weberdruck''' war eine [[Ist::Kategorie:Druckerei|Druckerei]] in [[Sitz in::Pforzheim]].

== Geschichte ==
Die Firma Weberdruck wurde von Paul Weber gegründet. Um 1970 wurde der Betrieb von Gunter Bode übernommen. Der Firmensitz war in der Pforzheimer Südweststadt ([[Jörg-Ratgeb-Straße]] 23 – 27 und [[Turnstraße]] 1 – 3). Der Geschäftsbetrieb wurde in den 2000er-Jahren eingestellt.


== Leistungsspektrum ==
== Leistungsspektrum ==
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* Plakatanschlag
* Plakatanschlag
* Verkehrsmittelwerbung
* Verkehrsmittelwerbung

== Geschichte ==
Die Firma Weberdruck wurde [[Gegründet::1905]] von Donatus Weber gegründet. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn [[Paul Weber]] (* 22. Oktober 1901; † 12. Juni 1967) den Betrieb. Nach dem zweiten Weltkrieg führte er das Unternehmen gemeinsam mit Dr. Paul Bode. Dessen Sohn Gunter Bode (* 22. September 1942; † 26. Februar 2018) übernahm 1971 das Unternehmen als Alleininhaber. [[Geschlossen::2002]] musste Weberdruck Insolvenz anmelden.

Der Firmensitz war in der Pforzheimer Südweststadt ([[Jörg-Ratgeb-Straße]] 23–27 und [[Turnstraße]] 1–3).

== Nachruf auf Paul Weber ==
"Überraschend verstarb am Montag nach kurzer Krankheit der Pforzheimer Druckereibesitzer Paul Weber im 66. Lebensjahr. Der Sohn des aus Aachen zugezogenen Redakteurs und späteren Druckerei-Inhabers Donatus Weber in Pforzheim hatte in seiner Heimatstadt das Reuchlin-Gymnasium und anschließend in Freiburg das Berthold-Gymnasium besucht, wo er auch sein Abitur bestand. Im Anschluß an die Schulzeit kehrte er nach Pforzheim zurück, wo er auf der Wirtschaftshandelsschule eine kaufmännische Ausbildung erhielt. Schließlich absolvierte Paul Weber bei einer Pforzheimer Goldwarenfabrik eine kaufmännische Lehre. Nach dem Abschluß seiner Ausbildung ging der Verstorbene für mehrere Jahre ins Ausland. In Madrid, Barcelona, Paris und Genf arbeitete er zunächst als Bankangestellter. Nachdem er die Fremdsprachen ausreichend erlernt hatte, war Paul Weber als Journalist und Korrespondent für verschiedene Zeitungen tätig. Mit dem Tode seines Vaters kehrte er dann in die Heimatstadt zurück, um die damalige Druckerei Donatus Weber zu übernehmen.

Paul Weber baute die Firma in den folgenden Jahren nicht nur zu einem modernen Druck- und Verlagshaus aus, sondern ging auch mit Mut und Kraft nach der völligen Zerstörung des Betriebes 1945 an den erfolgreichen Wiederaufbau. Von 1939 bis 1942 war er Soldat. Während der Kriegsjahre bekleidete er das Amt des Vorsitzenden des Pforzheimer Einzelhandelsverbandes. Lange Zeit war er ferner Vizepräsident des Fachverbandes für Außenwerbung. In den Kreisen der Werbung und des grafischen Gewerbes war sein Urteil stets geschätzt. Schließlich war der Verstorbene auch Mitglied des Pforzheimer Rotary-Clubs. Mit dem Tode Paul Webers verliert Pforzheim einen profilierten und klugen Unternehmer."<ref>Pforzheimer Zeitung: ''Sein Urteil als Fachmann war stets geschätzt. Seniorchef des Druck- und Verlagshauses Paul Weber überraschend verstorben.'' Ausgabe vom 14. Juni 1967.</ref>

== Einzelnachweise ==
<references/>


[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]]
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]]
[[kategorie:Pforzheim]]
[[Kategorie:Unternehmen (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Druckerei]]

Aktuelle Version vom 29. Dezember 2019, 22:19 Uhr

Logo der Firma Weberdruck

Die Firma Weberdruck war eine Druckerei in Pforzheim.

Leistungsspektrum

Das Leistungsspektrum der Firma Weberdruck umfasste

  • Buch- und Offsetdruck
  • Verlag
  • Plakatanschlag
  • Verkehrsmittelwerbung

Geschichte

Die Firma Weberdruck wurde 1905 von Donatus Weber gegründet. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn Paul Weber (* 22. Oktober 1901; † 12. Juni 1967) den Betrieb. Nach dem zweiten Weltkrieg führte er das Unternehmen gemeinsam mit Dr. Paul Bode. Dessen Sohn Gunter Bode (* 22. September 1942; † 26. Februar 2018) übernahm 1971 das Unternehmen als Alleininhaber. 2002 musste Weberdruck Insolvenz anmelden.

Der Firmensitz war in der Pforzheimer Südweststadt (Jörg-Ratgeb-Straße 23–27 und Turnstraße 1–3).

Nachruf auf Paul Weber

"Überraschend verstarb am Montag nach kurzer Krankheit der Pforzheimer Druckereibesitzer Paul Weber im 66. Lebensjahr. Der Sohn des aus Aachen zugezogenen Redakteurs und späteren Druckerei-Inhabers Donatus Weber in Pforzheim hatte in seiner Heimatstadt das Reuchlin-Gymnasium und anschließend in Freiburg das Berthold-Gymnasium besucht, wo er auch sein Abitur bestand. Im Anschluß an die Schulzeit kehrte er nach Pforzheim zurück, wo er auf der Wirtschaftshandelsschule eine kaufmännische Ausbildung erhielt. Schließlich absolvierte Paul Weber bei einer Pforzheimer Goldwarenfabrik eine kaufmännische Lehre. Nach dem Abschluß seiner Ausbildung ging der Verstorbene für mehrere Jahre ins Ausland. In Madrid, Barcelona, Paris und Genf arbeitete er zunächst als Bankangestellter. Nachdem er die Fremdsprachen ausreichend erlernt hatte, war Paul Weber als Journalist und Korrespondent für verschiedene Zeitungen tätig. Mit dem Tode seines Vaters kehrte er dann in die Heimatstadt zurück, um die damalige Druckerei Donatus Weber zu übernehmen.

Paul Weber baute die Firma in den folgenden Jahren nicht nur zu einem modernen Druck- und Verlagshaus aus, sondern ging auch mit Mut und Kraft nach der völligen Zerstörung des Betriebes 1945 an den erfolgreichen Wiederaufbau. Von 1939 bis 1942 war er Soldat. Während der Kriegsjahre bekleidete er das Amt des Vorsitzenden des Pforzheimer Einzelhandelsverbandes. Lange Zeit war er ferner Vizepräsident des Fachverbandes für Außenwerbung. In den Kreisen der Werbung und des grafischen Gewerbes war sein Urteil stets geschätzt. Schließlich war der Verstorbene auch Mitglied des Pforzheimer Rotary-Clubs. Mit dem Tode Paul Webers verliert Pforzheim einen profilierten und klugen Unternehmer."[1]

Einzelnachweise

  1. Pforzheimer Zeitung: Sein Urteil als Fachmann war stets geschätzt. Seniorchef des Druck- und Verlagshauses Paul Weber überraschend verstorben. Ausgabe vom 14. Juni 1967.