Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Benutzer:Smilodon/Riesch: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Riesch''' (auch ''Riesche'') ist eine [[Wüstung]] zwischen [[Eutingen]] und [[Niefern]]. |
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==Geschichte== |
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Die Siedlung wird [[1279]] und [[1305]] urkundlich erwähnt und dürfte schon im 14. Jahrhundert aufgegeben worden sein.<ref>leo-bw.de</ref> |
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Im Jahre 1279 kauften die Brüder Einhart und Günther Imhof aus [[Pforzheim]] die Dörfer Eutingen und Riesch von den Herren von [[Roßwag]]. Die Riescher Gemarkung wurde zwischen Eutingen und Niefern aufgeteilt. |
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==Lage== |
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In einem Eutinger Berain aus dem [[15. Jahrhundert]] heißt es: „wissen zu Rysch by brunnen an Niefferer marck.“ Diese Wiese ist wohl die „Reyscherswies“ des [[16. Jahrhundert|16.]] und [[17. Jahrhundert|17.]] und die „Reiserwies“ des [[19. Jahrhundert]]s, die da liegt, wo der „Reyschers Weg“ ([[1711]]), Reisersweg [[1920]], der von Niefern nach dem [[Hagenschieß]] führt, an der Gemarkungsgrenze zwischen Niefern und Eutingen in den Wald eintritt. Dort haben wir also die Lage des Dorfes Riesch zu suchen. Für die Lage an dieser Stelle spricht auch der Umstand, dass da der Postweg von [[Öschelbronn]] und der Reisersweg von Niefern zusammentreffen. Die Wiesen in dieser Ecke heißen heute „Brunkelwiesen, früher „auf dem Brunkel“. Sie sind später nochmals besiedelt worden. Hier stand Endes des [[18. Jahrhundert]]s der „Bauern Hof“ oder „Leonhard Hubers Hof“ am Reiserweg und des „ Martin Hubers Hof“ am Postweg. Östlich von diesen Höfen lag da, wo die Schillbachklamm aus dem Wald heraustritt, der „Steinen Hof“ oder „Friedrich Laurmanns Hof“. Sie alle sind auch wieder verschwunden. Der ganze Waldrand bietet so ein Bild des stets wechselnder Besiedlung. |
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Auch die am Postweg auftretenden Flurnamen „Burghausen“ und „Langendorfer Pfad“ und „im Langendorf“ deuten darauf hin. |
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Es ist keine Seltenheit, Wüstungen an Waldrändern zu finden. Es handelt sich dabei meist um Rodungssiedlungen, die dann wieder verlassen wurden, wenn sich an einem anderen Orte günstigere Niederlassungsbedingungen boten. Die im [[18. Jahrhundert]] auf den Brunkelwiesen entstandenen Höfe verdanken ihren Ursprung sehr wahrscheinlich den physiokratischen Bestrebungen jener Zeit, die gerade durch Hofgründungen auf eine gründliche Bodenausnützung hinarbeiteten. Die drei genannten Höfe sind nicht die einzigen in jener Zeit auf der Nieferner Gemarkung gegründeten; aus dieser Zeit stammen auch noch der [[Schanzhof]] auf der Höhe zwischen Öschelbronn und Niefern und der [[Hangensteiner Hof]] an der württembergischen Grenze. Auch diese beiden Höfe sind am Anfang des 19. Jahrhunderts wieder abgegangen. |
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== Einzelnachweise == |
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<references/> |
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[[Kategorie:Niefern-Öschelbronn]] |
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[[Kategorie:Geschichte]] |
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[[Kategorie:Wüstung]] |
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