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St. Maria Magdalena (Tiefenbronn): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Magdalenenkirche innen.jpg|thumb|Innenansicht]]
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[[Bild:Tiefenbronn, Schüchlin-Altar.jpg|thumb|Schüchlin-Altar]]
[[Datei:Tiefenbronn-Kapellenweg-Schild.jpg|thumb|Informationstafel zum [[Kapellenweg]] an der [[Maria-Magdalenen-Kirche]] in [[Tiefenbronn]].]]
Die Kirche '''St. Maria Magdalena''' in [[Tiefenbronn]] ist eine [[katholisch]]e Pfarrkirche, die um das Jahr [[1400]] erbaut wurde. Durch ihre reiche Ausstattung mit verschiedenen Kunstschätzen ist sie von überregionaler Bedeutung. Die Kirche erhielt im September [[1988]] eine neue Orgel.
Die Kirche '''St. Maria Magdalena''' in [[Tiefenbronn]] ist eine katholische Pfarrkirche. Durch ihre reiche Ausstattung mit verschiedenen Kunstschätzen ist sie von überregionaler Bedeutung.

== Geschichte ==
Eine Kirche wurde bereits [[1347]] in einer Urkunde mit Erwähung des Ortes als Marienkapelle erwähnt.

Im späten [[14. Jahrhundert]] erhielt sie weitere Stiftungen und war eine Filialkirche der Pfarrkirche [[St. Agapitus (Friolzheim)|St. Agapitus]] in Friolzheim.

Die Kirche erhielt im September [[1988]] eine neue Orgel.


== Ausstattung ==
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== Adresse ==
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== Öffnungszeiten ==
* Ostern bis Allerheiligen: Dienstag bis Sonntag von 13:30 - 16:30 Uhr
* Allerheiligen bis Ostern: Samstag und Sonntag von 14:00 - 15:30 Uhr
Führung nur nach Vereinbarung mit dem Pfarrbüro unter {{Telefon|0 72 34|42 10}}
== Film ==
== Film ==
"Der Magdalenenaltar des Lukas Moser", Doku, hr, 15 min.
"Der Magdalenenaltar des Lukas Moser", Doku, hr, 15 min.


== Quellen ==
== Literatur ==
* Hans Rott: Die Kirche zu Tiefenbronn bei Pforzheim, Filser, Augsburg 1929
*[http://www.pz-news.de/kultur_artikel,-Auferstehungsaltar-Ein-Bild-vier-Geschichten-_arid,336268_locid,29.html Die PZ über den Schüchlinaltar]
* Franz Heinzmann: Gotische Basilika St. Maria Magdalena Tiefenbronn, Schnell & Steiner, München und Zürich 1992 (= Kunstführer Nr. 214, 6. Auflage)
[[Kategorie:Kirche]]
* Mathias Köhler: St. Maria Magdalena Tiefenbronn, Fink, Lindenberg 1998
[[Kategorie:Tiefenbronn]]

== Weblinks ==
{{commonscat|St Mary Magdalene, Tiefenbronn}}
*{{Wikipedia}}

[[Kategorie:Kirche (Tiefenbronn)]]
[[Kategorie:Kirchengebäude]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]

Aktuelle Version vom 24. April 2020, 18:52 Uhr

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OpenStreetMap
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Die Magdalenenkirche in Tiefenbronn
Innenansicht
Datei:Lucas Moser 001.jpg
Magdalenenaltar von Lucas Moser
Schüchlin-Altar

Die Kirche St. Maria Magdalena in Tiefenbronn ist eine katholische Pfarrkirche. Durch ihre reiche Ausstattung mit verschiedenen Kunstschätzen ist sie von überregionaler Bedeutung.

Geschichte

Eine Kirche wurde bereits 1347 in einer Urkunde mit Erwähung des Ortes als Marienkapelle erwähnt.

Im späten 14. Jahrhundert erhielt sie weitere Stiftungen und war eine Filialkirche der Pfarrkirche St. Agapitus in Friolzheim.

Die Kirche erhielt im September 1988 eine neue Orgel.

Ausstattung

Das dreischiffige basilikale Langhaus ist etwa 38 Meter lang, 16 Meter breit und 12 Meter hoch. Die Raumgestaltung ist betont einfach mit einer schlichten Balkendecke versehen. Die Wände des Langhauses werden von acht oktogonalen Pfeilern getragen.

Die Kirche besitzt einen gotischen Chor (circa 1350) mit hohem Kreuzgrippengewölbe und Glasfenstern (circa 1370 in Straßburg gefertigt). Die Fenster wurden 1976 ergänzt.

Die Altarwand an der Stirnseite des Langhauses zeigt noch drei Altarwand-Gemälde von circa 1400.

An der Nordwand ist eine Schutzmantel-Madonna von 1430 inmitten eines Wappenfrieses angebracht.

Die Kirche verfügt über fünf spätgotische Flügelaltäre, wovon zwei von besonderer Bedeutung sind: Der elf Meter hohe Hauptaltar des Ulmer Meisters Hans Schüchlin (1469) und der an der Stirnseite des rechten Seitenschiffes angebrachte Magdalenenaltar von Lukas Moser (1432).

Die Tiefenbronner Turm-Monstranz im Chorraum stammt von Jörg Seld (Augsburg, um 1500).

Maria, die Mutter Jesu, und Maria Magdalena, die Patroninnen dieser Kirche, sind als zwei Stein-Skulpturen von etwa 1350 vertreten. Im Chorraum gibt es noch eine holzgeschnitzte Madonna, die circa 1370 geschaffen wurde.

Die ehemaligen Tiefenbronner Ortsherren und geistlichen Würdenträger sind an den Seitenwänden und im Chor noch durch einige Grabmäler gegenwärtig.

Adresse

Kirche St. Maria Magdalena Tiefenbronn
Gemmingenstraße 3
75233 Tiefenbronn
Telefon: (0 72 34) 42 10

Film

"Der Magdalenenaltar des Lukas Moser", Doku, hr, 15 min.

Literatur

  • Hans Rott: Die Kirche zu Tiefenbronn bei Pforzheim, Filser, Augsburg 1929
  • Franz Heinzmann: Gotische Basilika St. Maria Magdalena Tiefenbronn, Schnell & Steiner, München und Zürich 1992 (= Kunstführer Nr. 214, 6. Auflage)
  • Mathias Köhler: St. Maria Magdalena Tiefenbronn, Fink, Lindenberg 1998

Weblinks

Datei:Commons-logo.svg Commons: St Mary Magdalene, Tiefenbronn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien