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Conweiler: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
Der Ort ist als Waldhufendorf im Hochmittelalter durch die [[Herren von Straubenhardt]] angelegt worden. Die ersturkundliche Erwähnung als "Cunenwiler" stammt aus dem Jahr 1297. Die nördlich gelegene [[Cunnenburg]] wurde 1384 in einer Fehde mit dem württembergischen Grafen zerstört. 1431 besaß Württemberg bereits sieben Achtel des Ortes, 1446 konnte es den Rest von den [[Herren von Remchingen]] erwerben. Conweiler zählte zum Amt, später [[Oberamt Neuenbürg]] und 1938-1972 zum [[Landkreis Calw]]. Kirchlich war der Ort ursprünglich Filialgemeinde von [[Gräfenhausen]], seit 1479 von [[Feldrennach]]. Viele Bewohner Conweilers lebten von der Herstellung von Schindeln und erhielten so die Bezeichnung "Schindelbauern".


== Sehenswürdigkeiten ==
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*Die [[Martinskirche (Conweiler)|Martinskirche]] in Conweiler wurde 1912 im Jugendstil erbaut.
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*Die [[Villa Kling]] wurde 1946 als Unternehmervilla erbaut und ist heute Begegnungsstätte und ein Bürgertreff.
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*Das [[Rathaus (Conweiler)|Rathaus]] ist ein schlichter Zweckbau. Davor befindet sich das Schindelmacher-Denkmal, das an diesen früheren Erwerbszweck erinnert.
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*In einer Grünanlage befindet sich die Kopie des [[Dreigötterstein (Straubenhardt)|Dreigötterstein]]s, der im späten 16. Jhd. entweder in Conweiler oder [[Weiler]] gefunden wurde.

== Ausflugsziele ==
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== Luftbilder ==
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Bild:Conweiler1.jpg|Conweiler
Bild:Conweiler2.jpg|Conweiler
Bild:Conweiler3.jpg|Conweiler
Bild:Conweiler4.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2002
Bild:Conweiler5.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2007
Bild:Conweiler6.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2009
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{{WikiTourPause|Den Enzkreis genießen}}

[[Kategorie:Straubenhardt]]
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Straubenhardt}}
[[Kategorie:Ortschaft]]

Aktuelle Version vom 24. April 2020, 17:22 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Die Martinskirche in Conweiler
Das Rathaus
Denkmal des letzten Schindelmachers in Conweiler

Conweiler ist ein Teilort der Gemeinde Straubenhardt im Enzkreis.

Geschichte

Der Ort ist als Waldhufendorf im Hochmittelalter durch die Herren von Straubenhardt angelegt worden. Die ersturkundliche Erwähnung als "Cunenwiler" stammt aus dem Jahr 1297. Die nördlich gelegene Cunnenburg wurde 1384 in einer Fehde mit dem württembergischen Grafen zerstört. 1431 besaß Württemberg bereits sieben Achtel des Ortes, 1446 konnte es den Rest von den Herren von Remchingen erwerben. Conweiler zählte zum Amt, später Oberamt Neuenbürg und 1938-1972 zum Landkreis Calw. Kirchlich war der Ort ursprünglich Filialgemeinde von Gräfenhausen, seit 1479 von Feldrennach. Viele Bewohner Conweilers lebten von der Herstellung von Schindeln und erhielten so die Bezeichnung "Schindelbauern".

Sehenswürdigkeiten

  • Die Martinskirche in Conweiler wurde 1912 im Jugendstil erbaut.
  • Die Villa Kling wurde 1946 als Unternehmervilla erbaut und ist heute Begegnungsstätte und ein Bürgertreff.
  • Das Rathaus ist ein schlichter Zweckbau. Davor befindet sich das Schindelmacher-Denkmal, das an diesen früheren Erwerbszweck erinnert.
  • Der Ganzhorn-Brunnen erinnert an den Dichter Wilhelm Ganzhorn, der bei Conweiler das Volkslied Im schönsten Wiesengrunde dichtete.
  • In einer Grünanlage befindet sich die Kopie des Dreigöttersteins, der im späten 16. Jhd. entweder in Conweiler oder Weiler gefunden wurde.

Ausflugsziele

Luftbilder




Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Teilorte Conweiler, Feldrennach (mit Pfinzweiler), Langenalb, Ottenhausen (mit Rudmersbach) und Schwann bilden die Gemeinde Straubenhardt.