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Dominikanerinnenkloster Maria Reuthin: Unterschied zwischen den Versionen
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Es gehörte zum damaligen Bistum Konstanz und hatte von etwa [[1250]] bis [[1575]] Bestand. Mit der Einführung des Protestantismus im [[Herzogtum Wirtemberg]] durch Herzog [[Ulrich von Württemberg]] wurde es aufgelöst und fiel an [[Württemberg]]. |
Es gehörte zum damaligen Bistum Konstanz und hatte von etwa [[1250]] bis [[Geschlossen::1575]] Bestand. Mit der Einführung des Protestantismus im [[Herzogtum Wirtemberg]] durch Herzog [[Ulrich von Württemberg]] wurde es aufgelöst und fiel an [[Württemberg]]. |
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Das Kloster wurde [[Erbaut::1252]] bis 1284 erbaut. Durch die Gemäuer des Klosters beteten, lebten und arbeiteten die Nonnnen umgeben von Steinwänden. 1824 ist die Kirche und das Hauptgebäude abgebrannt. Ab 1313 gab es eine Beginenklause und 1470 wurde ein neues Beginenhaus gebaut. Das Dominikanerinnenkloster Reuthin war das Hauskloster der Grafen von Hohenberg. Viele ihrer Töchter kamen ins Kloster und brachten teils ordentlich Mitgift mit. Das Kloster war wirtschaftlich gut gesichert, was im Spätmittelalter eine große Ausnahme war. |
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Im Fruchtkasten der Klosteranlage befindet sich heute das [[Heimatmuseum Wildberg]]. |
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Im Fruchtkasten der Klosteranlage befindet sich heute das [[Heimatmuseum Wildberg]]. Im ehemaligen Wohnhaus des Kastenknechtes ist eine Polizeidienststelle untergebracht. Das ehemalige Kameralamt dient heute als [[Musikschule Wildberg|Musikschule]] und für andere kulturelle Zwecke. |
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== Bilder == |
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Datei:Kloster-Reuthin-Polizei.jpg|Polizeiposten im Kloster |
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Datei:Kloster-Reuthin-Klosterbrunnen.jpg|Der Klosterbrunnen |
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Datei:Kloster-Reuthin-Musikschule.jpg|Das Kameralamt / Die Musikschule |
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Datei:Kloster-Reuthin-Musikschule-Kameralamt.jpg|Das Kameralamt / Die Musikschule |
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Datei:Kloster-Reuthin-Scheune.jpg|Ruine |
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Datei:Kloster-Reuthin-Wohnhaus.jpg|ehemaliges Wohnhaus mit Stallungen |
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Datei:Kloster-Reuthin-Lageplan.jpg|Informationstafel |
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Datei:Kloster-Reuthin-Infotafel-Kameralamt.jpg|Informationstafel |
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Datei:Kloster-Reuthin-Infotafel-Kloster-Reuthin.jpg|Informationstafel |
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== Adresse == |
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: Kloster Maria Reuthin |
: Kloster Maria Reuthin |
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: Klosterhof 1 |
: [[Klosterhof (Wildberg)|Klosterhof]] 1 |
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: [[Postleitzahl#Stadt Wildberg|72218]] Wildberg |
: [[Postleitzahl#Stadt Wildberg|72218]] Wildberg |
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: {{Telefon|0 70 54|20 11 20}} |
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== Quelle == |
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== Weblinks == |
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{{commonscat|Kloster Reuthin}} |
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*{{Wikipedia|Kloster_Reuthin|Kloster Reuthin}} |
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* [http://www.bleddin.de/reuthsb.htm Pressebericht über Buch zur Klostergeschichte] |
* [http://www.bleddin.de/reuthsb.htm Pressebericht über Buch zur Klostergeschichte] |
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[[Kategorie:Kloster]] |
[[Kategorie:Kloster]] |
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[[Kategorie:Wildberg]] |
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[[Kategorie:Dominikaner]] |
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Aktuelle Version vom 22. Juni 2023, 04:23 Uhr

Das Dominikanerinnenkloster Reuthin war ein Kloster in Wildberg im Landkreis Calw.
Geschichte
Es gehörte zum damaligen Bistum Konstanz und hatte von etwa 1250 bis 1575 Bestand. Mit der Einführung des Protestantismus im Herzogtum Wirtemberg durch Herzog Ulrich von Württemberg wurde es aufgelöst und fiel an Württemberg.
Das Kloster wurde 1252 bis 1284 erbaut. Durch die Gemäuer des Klosters beteten, lebten und arbeiteten die Nonnnen umgeben von Steinwänden. 1824 ist die Kirche und das Hauptgebäude abgebrannt. Ab 1313 gab es eine Beginenklause und 1470 wurde ein neues Beginenhaus gebaut. Das Dominikanerinnenkloster Reuthin war das Hauskloster der Grafen von Hohenberg. Viele ihrer Töchter kamen ins Kloster und brachten teils ordentlich Mitgift mit. Das Kloster war wirtschaftlich gut gesichert, was im Spätmittelalter eine große Ausnahme war.
Im Fruchtkasten der Klosteranlage befindet sich heute das Heimatmuseum Wildberg. Im ehemaligen Wohnhaus des Kastenknechtes ist eine Polizeidienststelle untergebracht. Das ehemalige Kameralamt dient heute als Musikschule und für andere kulturelle Zwecke.
Bilder
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Polizeiposten im Kloster
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Der Klosterbrunnen
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Das Kameralamt / Die Musikschule
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Das Kameralamt / Die Musikschule
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Ruine
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ehemaliges Wohnhaus mit Stallungen
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Informationstafel
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Informationstafel
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Informationstafel
Adresse
- Kloster Maria Reuthin
- Klosterhof 1
- 72218 Wildberg
- Telefon: (0 70 54) 20 11 20
Quelle
- Günter Pfeiffer (Hrsg.): Der Kreis Calw, Konrad Theiss Verlag, 1979.
