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Schützingen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:Shuetzig1.jpg|right|thumb|Schützingen]]
[[Bild:Shuetzig1.jpg|right|thumb|Luftaufnahme von Schützingen]]'''Schützingen''' ist ein Ortsteil von [[Illingen]]. Der Ort wurde schon im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Der ehemalige Bürgermeister von Illingen und Schützingen bezeichnete ihn als "gute Stube der Gemeinde". Er liegt an der [[Metter]], umgeben von Weinbergen.


'''Schützingen''' ist ein Teilort von [[Illingen]] mit knapp 900 Einwohnern.
[[Kategorie:Enzkreis-Ost]]

== Lage ==
Schützingen liegt im [[liegt in::Stromberg]] an der [[Metter]] von Weinbergen umgeben. Der Ort hat einen Historischen Ortskern, der südlich der von Diefenbach kommenden Metter liegt. Die Höhenlage beträgt etwa 250 (Ortskern) bis 280 m ü. NN (neuere Baugebiete, am Fuß des Gausberges). Am Südhang des Gausberges liegen auch die Weinberge von Schützingen. Die Gemarkungsfläche der Ortschaft umfassen etwa elfeinhalb Quadratkilometer.

== Geschichte ==
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr [[1023]]. Die ältesten Spuren auf Schützinger Gebiet sind den [[Kelten]] aus der Hallstattzeit zuzuordnen. Ebenso deuten einige Funde auf die Anwesenheit der [[Römer]] hin. Der Ortsname stammt vermutlich von den Alemannen, die den Namen ''Scuzingen'' verwendeten, was soviel bedeutet wie "(Siedlung) bei den Leuten des Scuzzo".

Zwischen [[1152]]-[[1366]] ist ein Schützinger Ortsadel belegt. [[1152]] wird erstmals die Burg (genannt ''[[Lienzinger Burg]]'') auf der südwestlichen Gemarkung erwähnt, welche zunächst im Besitz der Herren von Enzberg war und 1395 an das [[Kloster Maulbronn]] verkauft wurde. Im 12. bis ins 15. Jahrhundert sind zahlreiche Besitzungen verschiedener Adelsgeschlechter belegt, bis bis zum Jahr [[1413]] schließlich das Maulbronner Kloster den ganzen Ort erwarb.
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen, so daß nur noch ein Einwohner verzeichnet war. Schützingen wurde dann von österreichischen Flüchtlingen und Soldaten wieder besiedelt. [[1504]] wurde das Dorf von den [[Württemberg]]ern niedergebrannt und kam daraufhin mit dem Kloster Maulbronn zu selbigen. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] sind 15 Opfer belegt und einige der Häuser wurden stark beschädigt. Die Siedlungsfläche hat sich nach dem Krieg, bis heute etwa verdoppelt.

== Weblinks ==
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Bild:Schützingen Kinderwagen 1962.jpg|Schützinger Hauptstraße 1962
Bild:Schützingen Backhaus 1962.jpg|1962 vor dem Schützinger Backhaus
Bild:Schützingen Ländliche-Impression.jpg|Schützinger Hauptstraße, undatiert
Bild:Schuetzingen Ortsplan.jpg|Ortsplan von Schützingen 1888
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[[Kategorie:Illingen]]
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Illingen (Württemberg)}}
[[Kategorie:Ortschaft]]

Aktuelle Version vom 19. November 2018, 21:48 Uhr

Schützingen

Schützingen ist ein Teilort von Illingen mit knapp 900 Einwohnern.

Lage

Schützingen liegt im Stromberg an der Metter von Weinbergen umgeben. Der Ort hat einen Historischen Ortskern, der südlich der von Diefenbach kommenden Metter liegt. Die Höhenlage beträgt etwa 250 (Ortskern) bis 280 m ü. NN (neuere Baugebiete, am Fuß des Gausberges). Am Südhang des Gausberges liegen auch die Weinberge von Schützingen. Die Gemarkungsfläche der Ortschaft umfassen etwa elfeinhalb Quadratkilometer.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1023. Die ältesten Spuren auf Schützinger Gebiet sind den Kelten aus der Hallstattzeit zuzuordnen. Ebenso deuten einige Funde auf die Anwesenheit der Römer hin. Der Ortsname stammt vermutlich von den Alemannen, die den Namen Scuzingen verwendeten, was soviel bedeutet wie "(Siedlung) bei den Leuten des Scuzzo".

Zwischen 1152-1366 ist ein Schützinger Ortsadel belegt. 1152 wird erstmals die Burg (genannt Lienzinger Burg) auf der südwestlichen Gemarkung erwähnt, welche zunächst im Besitz der Herren von Enzberg war und 1395 an das Kloster Maulbronn verkauft wurde. Im 12. bis ins 15. Jahrhundert sind zahlreiche Besitzungen verschiedener Adelsgeschlechter belegt, bis bis zum Jahr 1413 schließlich das Maulbronner Kloster den ganzen Ort erwarb. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen, so daß nur noch ein Einwohner verzeichnet war. Schützingen wurde dann von österreichischen Flüchtlingen und Soldaten wieder besiedelt. 1504 wurde das Dorf von den Württembergern niedergebrannt und kam daraufhin mit dem Kloster Maulbronn zu selbigen. Im Zweiten Weltkrieg sind 15 Opfer belegt und einige der Häuser wurden stark beschädigt. Die Siedlungsfläche hat sich nach dem Krieg, bis heute etwa verdoppelt.

Weblinks




Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Orte Illingen und Schützingen bilden die Gemeinde Illingen (Württemberg).