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Westliche Karl-Friedrich-Straße 255: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Gebäude im Brötzinger Ortskern befindet sich an der Ecke [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] und [[Bürgerstraße]]. Das zweigeschossige Wohn- und Geschäftshaus wurde [[1886]] nach den Plänen des Pforzheimer Architekten Ernst Maler erbaut. |
Das Gebäude im Brötzinger Ortskern befindet sich an der Ecke [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] und [[Bürgerstraße]]. Das zweigeschossige Wohn- und Geschäftshaus wurde [[1886]] nach den Plänen des Pforzheimer Architekten [[Ernst Maler]] erbaut. |
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Das Haus mit seiner natursteingegliederten Ziegelfassade entstand an Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaus. Bauherr war der Adlerwirt Christoph Michel. Im Obergeschoss besteht das Gebäude aus, teils überputzten, Fachwerkaufbauten und ist von einem Walmdach gedeckt. Die Fassaden sind spiegelaxial angelegt und mit einem Turmerker auf der Ecke betont. Das Erdgeschoss hebt sich durch die roten Ziegelmauern, untergliedert von gelblichem Sandstein, von den verputzten Obergeschossen ab. Das Gasthaus entspricht den altdeutschen Stilformen. Die noch stilecht erhaltenen Fenster mit T-Teilung im Obergeschoss sind mit roten Ziegeln umrahmt. Das Dachgeschoss ist von einem etwas vorkragenden Kniestock mit Sichtfachwerkteilen geprägt. |
Das Haus mit seiner natursteingegliederten Ziegelfassade entstand an Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaus. Bauherr war der Adlerwirt Christoph Michel. Im Obergeschoss besteht das Gebäude aus, teils überputzten, Fachwerkaufbauten und ist von einem Walmdach gedeckt. Die Fassaden sind spiegelaxial angelegt und mit einem Turmerker auf der Ecke betont. Das Erdgeschoss hebt sich durch die roten Ziegelmauern, untergliedert von gelblichem Sandstein, von den verputzten Obergeschossen ab. Das Gasthaus entspricht den altdeutschen Stilformen. Die noch stilecht erhaltenen Fenster mit T-Teilung im Obergeschoss sind mit roten Ziegeln umrahmt. Das Dachgeschoss ist von einem etwas vorkragenden Kniestock mit Sichtfachwerkteilen geprägt. |
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Das Gebäude verfügt noch über zwei originale Haustüren und teilweise historische Ausstattung des Gastraums. das Haus mit Denkmalwert dokumentiert |
Das Gebäude verfügt noch über zwei originale Haustüren und teilweise historische Ausstattung des Gastraums. das Haus mit Denkmalwert dokumentiert die örtliche Baugeschichte der wilhelminischen Zeit. Es ist Beispielhaft für das Werk des Pforzheimer Gründerzeit-Architekten Ernst Maler ([[1849]]- [[1930]]). |
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Heute befindet sich in dem ehemaligen Gasthaus Adler der [[Club de Amigos]]. |
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Aktuelle Version vom 8. Dezember 2018, 19:38 Uhr

Die Westliche Karl-Friedrich-Straße 255 ist ein 1886 erbautes Stadtwohnhaus mit einer Gastwirtschaft in Brötzingen.
Das Gebäude im Brötzinger Ortskern befindet sich an der Ecke Westliche Karl-Friedrich-Straße und Bürgerstraße. Das zweigeschossige Wohn- und Geschäftshaus wurde 1886 nach den Plänen des Pforzheimer Architekten Ernst Maler erbaut.
Das Haus mit seiner natursteingegliederten Ziegelfassade entstand an Stelle eines abgebrannten Vorgängerbaus. Bauherr war der Adlerwirt Christoph Michel. Im Obergeschoss besteht das Gebäude aus, teils überputzten, Fachwerkaufbauten und ist von einem Walmdach gedeckt. Die Fassaden sind spiegelaxial angelegt und mit einem Turmerker auf der Ecke betont. Das Erdgeschoss hebt sich durch die roten Ziegelmauern, untergliedert von gelblichem Sandstein, von den verputzten Obergeschossen ab. Das Gasthaus entspricht den altdeutschen Stilformen. Die noch stilecht erhaltenen Fenster mit T-Teilung im Obergeschoss sind mit roten Ziegeln umrahmt. Das Dachgeschoss ist von einem etwas vorkragenden Kniestock mit Sichtfachwerkteilen geprägt.
Das Gebäude verfügt noch über zwei originale Haustüren und teilweise historische Ausstattung des Gastraums. das Haus mit Denkmalwert dokumentiert die örtliche Baugeschichte der wilhelminischen Zeit. Es ist Beispielhaft für das Werk des Pforzheimer Gründerzeit-Architekten Ernst Maler (1849- 1930).
Heute befindet sich in dem ehemaligen Gasthaus Adler der Club de Amigos.
Quelle
- Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
- Verlag Regionalkultur
