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Eckenweiher: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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== Geschichte ==
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Ursprünglich war Eckenweiher eine selbstständige Ortschaft. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 883 aus einer Urkunde des [[Lorscher Codex|Lorscher Kodex]]. Hier wird "Ecgerates wilare" sogar als Dorf bezeichnet. Über die Entwicklung der Ortschaft ist nichts bekannt. Der Weiler kam in den Besitz der [[Herren von Lomersheim]]. 1138 verschenkte [[Walter von Lomersheim]] sein Erbgut Eckenweiler zur Gründung eines Zisterzienserklosters, welches 1146 nach [[Maulbronn]] verlegt wurde (siehe auch [[Kloster Maulbronn]]).
Ursprünglich war Eckenweiher eine selbstständige Ortschaft mit eigener Gemarkung. Reihengräberfunde zeugen von einer fränkischen Besiedlung östlich des [[Bahnhof Mühlacker|Mühlacker Bahnhof]]s. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 883 aus einer Urkunde des [[Lorscher Codex|Lorscher Kodex]]. Hier wird "Ecgerates wilare" sogar als Dorf bezeichnet. Über die Entwicklung der Ortschaft ist nichts bekannt. Der Weiler kam in den Besitz der [[Herren von Lomersheim]]. 1138 verschenkte [[Walter von Lomersheim]] sein Erbgut Eckenweiher zur Gründung eines Zisterzienserklosters, welches 1146 nach [[Maulbronn]] verlegt wurde (siehe auch [[Kloster Maulbronn]]). Eckenweiher blieb daraufhin bis zum Spätmittelalter ein landwirtschaftliches Gehöft der Zisterzienser ([[Grangie]]).1832 wird Eckenweiher nach Dürrmenz eingegliedert und zählte 1870 25 Einwohner.


[[Kategorie:Mühlacker]]
[[Kategorie:Mühlacker]]

Aktuelle Version vom 28. August 2019, 14:20 Uhr

Eckenweiher (früher auch Eckenweiler) ist ein Stadtviertel von Mühlacker. Er liegt im Norden der Stadt zwischen Heidenwäldle, Bannholz und dem Industriegebiet Lugwald. Der Bahnhof Röslesweg liegt in Eckenweiher.

Geschichte

Ursprünglich war Eckenweiher eine selbstständige Ortschaft mit eigener Gemarkung. Reihengräberfunde zeugen von einer fränkischen Besiedlung östlich des Mühlacker Bahnhofs. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 883 aus einer Urkunde des Lorscher Kodex. Hier wird "Ecgerates wilare" sogar als Dorf bezeichnet. Über die Entwicklung der Ortschaft ist nichts bekannt. Der Weiler kam in den Besitz der Herren von Lomersheim. 1138 verschenkte Walter von Lomersheim sein Erbgut Eckenweiher zur Gründung eines Zisterzienserklosters, welches 1146 nach Maulbronn verlegt wurde (siehe auch Kloster Maulbronn). Eckenweiher blieb daraufhin bis zum Spätmittelalter ein landwirtschaftliches Gehöft der Zisterzienser (Grangie).1832 wird Eckenweiher nach Dürrmenz eingegliedert und zählte 1870 25 Einwohner.