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Burg Zavelstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:zavelstein4.jpg|thumb|Zavelsteiner Burg]]
[[Bild:zavelstein4.jpg|thumb|Burg Zavelstein]]
Die '''Burg Zavelstein''' ist eine Ruine aus dem [[13. Jahrhundert]] am Rand vom [[Bad Liebenzell]]er Ortsteil [[Zavelstein]].
[[Bild:Stich Zavelstein.jpg|thumb|Stich in der Burg]]
[[Bild:Burgruine Zavelstein.jpg|thumb|Burghof]]
Die '''Burg Zavelstein''' ist eine Burgruine.


== Lage ==
Die Burg wurde um [[1200]] durch die Grafen von Calw als Vogtsburg erbaut. Zur gleichen Zeit entstand auch der Ort Zavelstein. Die Burg diente [[1367]] dem württembergischen Graf Eberhard II. als Zuflucht, dafür erhielt Zavelstein damals das Stadtrecht. Der französischen General Mélac zerstörte [[1692]] die Stadt und die Burg Zavelstein, die Burg wurde nicht mehr aufgebaut und ist seither eine Ruine.
Die Burg Zavelstein befindet sich am Rand vom [[Bad Teinach-Zavelstein]]er Ortsteil [[Zavelstein]].


== Geschichte ==
Über eine steinerne Brücke, die den Burggraben überquert, kommt man vom Ort in die Ruine.
Die Burg wurde als Stauferburg um [[1200]] durch die [[Grafen von Calw]] erbaut. [[1345]] kam sie zu [[Württemberg]]. Nach dem Überfall in [[Wildbad]] durch die [[Schlegler]] [[1367]] fand Graf Eberhard II. (der Greiner) hier Zuflucht. Als Dank dafür erhielt der Burgflecken Stadtrecht. Bis [[1805]] durfte Zavelstein einen eigenen Abgeordneten in den Württembergischen Landtag schicken.


Die Burg, mehrfach gepfändet, gelangte [[1620]] in den Besitz der Familie Buwinghausen von Walmerode, welche sie [[1630]] durch [[Heinrich Schickhardt|Schickhardt]] zum Schloss ausbauen ließ. Sie wurde nach der Zerstörung durch [[Ezéchiel de Mélac|Melac]] [[1692]] als Steinbruch für den Wiederaufbau des Städtchens benutzt.
Der etwa dreißig Meter hohe noch erhaltene Turm bietet eine gute Aussicht. Daneben sind noch die Kellergewölbe und einige Hoffassaden und das Eingangsportal erhalten. Die Ruine ist mit Informationstafeln ausgesattet um die Geschichte der Burg zu erfassen.


Über eine steinerne Brücke, die den Burggraben überquert, kommt man vom Ort in die Ruine. Der 28 Meter hohe noch erhaltene Bergfried bietet eine gute Aussicht. Daneben sind noch die Kellergewölbe und einige Hoffassaden und das Eingangsportal erhalten. Die Ruine ist mit Informationstafeln ausgesattet, welche die Geschichte der Burg erfassen.
[[Kategorie:Burg]]

[[Kategorie:Bad Liebenzell]]
Im Durchgang zum Burghof befinden sich Informationen zum Bau der alten Wasserleitungen.

Im Burghof befand sich auch ein Zugbrunnen, dessen Standort heute nicht mehr zu sehen ist, der die Burgbewohner bei Belagerung mit Wasser versorgte.

Es gibt Sitzbänke im Burghof.

<gallery>
Bild:Ruine-Zavest.jpg|Luftaufnahme
Datei:Schild Burggraben und Zugbrücke.jpg|Schild über Burggraben und Zugbrücke der Burg
Bild:Krokusblüte Zavelstein.jpg|Die Burg während der Krokusblüte
Bild:Wappen Burg Zawelstein.jpg|Wappen in der Burg
Datei:Schild großer Burg-Keller.jpg|Schild am Eingang zum Burgkeller
Datei:Schild Burgbrunnen Beschreibung.jpg|Schild am heutigen Burgbrunnen
Datei:Mauer und Spielplatz am und im Burggraben erl.jpg|Spielplatz im Burggraben und der Burgmauer
Datei:Sitzbänke im Burggraben Zavelstei.jpg|Sitzbänke im Burggraben
</gallery>

[[Kategorie:Burg|Zavelstein]]
[[Kategorie:Gebäude (Bad Teinach-Zavelstein)]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]
[[Kategorie:Ruine]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]
[[Kategorie:Ausflugsziel]]

Aktuelle Version vom 24. April 2020, 13:39 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Burg Zavelstein
Stich in der Burg
Burghof

Die Burg Zavelstein ist eine Burgruine.

Lage

Die Burg Zavelstein befindet sich am Rand vom Bad Teinach-Zavelsteiner Ortsteil Zavelstein.

Geschichte

Die Burg wurde als Stauferburg um 1200 durch die Grafen von Calw erbaut. 1345 kam sie zu Württemberg. Nach dem Überfall in Wildbad durch die Schlegler 1367 fand Graf Eberhard II. (der Greiner) hier Zuflucht. Als Dank dafür erhielt der Burgflecken Stadtrecht. Bis 1805 durfte Zavelstein einen eigenen Abgeordneten in den Württembergischen Landtag schicken.

Die Burg, mehrfach gepfändet, gelangte 1620 in den Besitz der Familie Buwinghausen von Walmerode, welche sie 1630 durch Schickhardt zum Schloss ausbauen ließ. Sie wurde nach der Zerstörung durch Melac 1692 als Steinbruch für den Wiederaufbau des Städtchens benutzt.

Über eine steinerne Brücke, die den Burggraben überquert, kommt man vom Ort in die Ruine. Der 28 Meter hohe noch erhaltene Bergfried bietet eine gute Aussicht. Daneben sind noch die Kellergewölbe und einige Hoffassaden und das Eingangsportal erhalten. Die Ruine ist mit Informationstafeln ausgesattet, welche die Geschichte der Burg erfassen.

Im Durchgang zum Burghof befinden sich Informationen zum Bau der alten Wasserleitungen.

Im Burghof befand sich auch ein Zugbrunnen, dessen Standort heute nicht mehr zu sehen ist, der die Burgbewohner bei Belagerung mit Wasser versorgte.

Es gibt Sitzbänke im Burghof.