Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Conweiler: Unterschied zwischen den Versionen
Seggel (Diskussion | Beiträge) + ein bisschen geschichte |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (12 dazwischenliegende Versionen von 6 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
{{OpenStreetMap|48.8452|8.5302|13}} |
|||
[[Bild:Conweiler-Kirche.jpg|thumb|Die Martinskirche in Conweiler]] |
|||
[[Datei:Rathaus Conweiler.jpg|thumb|Das Rathaus]] |
|||
[[Datei:Denkmal Schindelmacher vor dem Rathaus Conweiler.JPG|thumb|Denkmal des letzten Schindelmachers in Conweiler]] |
|||
'''{{PAGENAME}}''' ist ein Teilort der Gemeinde [[Straubenhardt]] im [[Enzkreis]]. |
'''{{PAGENAME}}''' ist ein Teilort der Gemeinde [[Straubenhardt]] im [[Enzkreis]]. |
||
== Geschichte == |
== Geschichte == |
||
Der Ort ist als Waldhufendorf im Hochmittelalter durch die [[Herren von Straubenhardt]] angelegt worden. Die ersturkundliche Erwähnung als "Cunenwiler" stammt aus dem Jahr 1297. Die nördlich gelegene [[Cunnenburg]] wurde 1384 in einer Fehde mit dem württembergischen Grafen zerstört. 1431 besaß Württemberg bereits sieben Achtel des Ortes, 1446 konnte es den Rest von den [[Herren von Remchingen]] erwerben. Conweiler zählte zum Amt, später [[Oberamt Neuenbürg]] und 1938-1972 zum [[Landkreis Calw]]. Kirchlich war der Ort ursprünglich Filialgemeinde von [[Gräfenhausen]], seit 1479 von [[Feldrennach]]. Viele Bewohner Conweilers lebten von der Herstellung von Schindeln und erhielten so die Bezeichnung "Schindelbauern". |
|||
Die älteste urkundliche Aufzeichnung über Conweiler stammt aus dem Jahr [[1227]]. Vermutlich stammt der Name vom Lehensmann des Grafen Kuno Schmalenstein, "Weiler des Kuno oder Conz" (Kunwyler). |
|||
Die Besitzer der Burg Kunenberg und des zugehörigen Kunwyler waren die Grafen von Schmalenstein. Die Burg wurde im Jahre [[1400]] bei badischen und württembergischen Grenzstreitigkeiten zerstört. |
|||
== Sehenswürdigkeiten == |
|||
Der Ort selbst fiel kurz danach an [[Württemberg]]. |
|||
*Die [[Martinskirche (Conweiler)|Martinskirche]] in Conweiler wurde 1912 im Jugendstil erbaut. |
|||
Der "Dreigötterstein" aus der Römerzeit wurde circa vor 400 Jahren gefunden. |
|||
*Die [[Villa Kling]] wurde 1946 als Unternehmervilla erbaut und ist heute Begegnungsstätte und ein Bürgertreff. |
|||
== Sonstiges == |
|||
*Das [[Rathaus (Conweiler)|Rathaus]] ist ein schlichter Zweckbau. Davor befindet sich das Schindelmacher-Denkmal, das an diesen früheren Erwerbszweck erinnert. |
|||
* römischer [[Dreigötterstein (Straubenhardt)|Dreigötterstein]] |
|||
*Der Ganzhorn-Brunnen erinnert an den Dichter [[Wilhelm Ganzhorn]], der bei Conweiler das Volkslied ''[[Im schönsten Wiesengrunde]]'' dichtete. |
|||
* [[Martinskirche]] |
|||
*In einer Grünanlage befindet sich die Kopie des [[Dreigötterstein (Straubenhardt)|Dreigötterstein]]s, der im späten 16. Jhd. entweder in Conweiler oder [[Weiler]] gefunden wurde. |
|||
* Schindelmacher-Denkmal beim [[Rathaus]] |
|||
* [[Wilhelm Ganzhorn]]-[[Brunnen]] |
|||
== Ausflugsziele == |
== Ausflugsziele == |
||
| Zeile 21: | Zeile 24: | ||
Bild:Conweiler4.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2002 |
Bild:Conweiler4.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2002 |
||
Bild:Conweiler5.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2007 |
Bild:Conweiler5.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2007 |
||
Bild:Conweiler6.jpg|Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2009 |
|||
</gallery> |
</gallery> |
||
{{WikiTourPause|Den Enzkreis genießen}} |
|||
| ⚫ | |||
| ⚫ | |||
{{Stub}} |
|||
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Straubenhardt}} |
|||
[[Kategorie:Ortschaft]] |
|||
Aktuelle Version vom 24. April 2020, 17:22 Uhr


Conweiler ist ein Teilort der Gemeinde Straubenhardt im Enzkreis.
Geschichte
Der Ort ist als Waldhufendorf im Hochmittelalter durch die Herren von Straubenhardt angelegt worden. Die ersturkundliche Erwähnung als "Cunenwiler" stammt aus dem Jahr 1297. Die nördlich gelegene Cunnenburg wurde 1384 in einer Fehde mit dem württembergischen Grafen zerstört. 1431 besaß Württemberg bereits sieben Achtel des Ortes, 1446 konnte es den Rest von den Herren von Remchingen erwerben. Conweiler zählte zum Amt, später Oberamt Neuenbürg und 1938-1972 zum Landkreis Calw. Kirchlich war der Ort ursprünglich Filialgemeinde von Gräfenhausen, seit 1479 von Feldrennach. Viele Bewohner Conweilers lebten von der Herstellung von Schindeln und erhielten so die Bezeichnung "Schindelbauern".
Sehenswürdigkeiten
- Die Martinskirche in Conweiler wurde 1912 im Jugendstil erbaut.
- Die Villa Kling wurde 1946 als Unternehmervilla erbaut und ist heute Begegnungsstätte und ein Bürgertreff.
- Das Rathaus ist ein schlichter Zweckbau. Davor befindet sich das Schindelmacher-Denkmal, das an diesen früheren Erwerbszweck erinnert.
- Der Ganzhorn-Brunnen erinnert an den Dichter Wilhelm Ganzhorn, der bei Conweiler das Volkslied Im schönsten Wiesengrunde dichtete.
- In einer Grünanlage befindet sich die Kopie des Dreigöttersteins, der im späten 16. Jhd. entweder in Conweiler oder Weiler gefunden wurde.
Ausflugsziele
Luftbilder
-
Conweiler
-
Conweiler
-
Conweiler
-
Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2002
-
Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2007
-
Conweiler, Gewerbegebiet "Hube", 2009

Conweiler ist momentan der letzte Halt. Du hast eine weitere Station? Dann setze die Tour bitte fort.
Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.
