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Dreieinigkeitsgemeinde Sperlingshof: Unterschied zwischen den Versionen
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Sie besteht seit [[Gegründet::1862]], das Kirchengebäude seit 1977. Seit 2010 ist Jürgen Meyer Pfarrer. |
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Die Gemeinde wurde [[Gegründet::1862]] vom vormaligen [[Ispringen|Ispringer]] Pfarrer [[Georg Friedrich Haag]] gegründet, der nach der badischen Kirchernunion am lutherischen Bekenntnis festgehalten hatte und 1855 außer Landes verwiesen worden war. Er formte bei seiner Rückkehr 1862 eine lutherische Gemeinde, die das nach seinem Gründer Johann Albert Sperl ''Sperlhof'' genannte Hofgut, den späteren [[Sperlingshof]], erwarb. Ein Anbau im Südflügel des Hofes diente als erster Kirchensaal. |
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Gottesdienste feierte man außerdem in der 1859 erbauten Kapelle in Söllingen, die die Gemeinde 1873 an die Ispringer Lutherische Gemeinde verkaufte, sie jedoch zehn Jahre später wieder erwarb. 1907 wurde ein gemeinsamer Kirchenbauverein der Sperlingshof-Gemeinde und der Ispringer Gemeinde Eigentümer der Söllinger Kapelle. 1933 zogen sich die Ispringer Mitglieder aus dem Bauverein zurück, so dass die Kapelle in Söllingen wieder alleiniges Eigentum der Sperlingshof-Gemeide wurde. |
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1881 gründete der Sperlingshöfer Pfarrer [[Hermann Staudenmeyer]] mit Pfarrern aus Wiesbaden und Memmingen die ''Süddeutsche Evang.-Luth. Freikirche'' und begründete damit eine bis nach dem Ersten Weltkrieg dauernde enge Verbundenheit der drei Gemeinden. 1920 trat die Gemeinde der ''Evangelisch-Lutherischen Freikirche in Sachsen und anderen Staaten'' bei. |
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1923 eröffnete die Gemeinde auf dem Sperlingshof ein Waisenhaus. 1928 wurde ein Posaunenchor der Gemeinde gegründet. |
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1972 schloss sich die Gemeinde der [[Evangelisch-Lutherische Kirche|Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK)]] an. Ungefähr zu selben Zeit setzte eine rege Bautätigkeit ein. Das Waisenhaus wurde in den 1970er Jahren zum [[Kinder- und Jugendhilfezentrum Sperlingshof]] ausgebaut. 1973 wurde ein neues Pfarrhaus bezogen. Von 1976 bis 1978 erbaute die Gemeinde außerdem ihre [[Lutherische Kirche (Sperlingshof)|Lutherische Kirche]]. |
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*1862-1875 [[Georg Friedrich Haag]] |
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*1875-1880 [[Wilhelm Krauß]] |
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*1881-1892 [[Hermann Staudenmeyer]] |
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*1892-1904 [[Johannes Eberle]] |
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*1904-1907 [[Johannes Meisinger]] |
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*1908-1914 [[Berthold Müller]] |
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*1914-1924 [[Arthur Kerlé]] |
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*1925-1952 [[Friedrich Lange]] |
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*1952-1964 [[Theodor Reuter]] |
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*1964-1971 [[Wilhelm Bente]] |
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*1971-1981 [[Manfred Grießheimer]] |
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*1981-1989 [[Gerhard Hildebrandt]] |
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*1989-2000 [[Ekkehard Heicke]] |
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*seit 2000 [[Jürgen Meyer]] |
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Aktuelle Version vom 29. Dezember 2021, 06:56 Uhr
Die Dreieinigkeitsgemeinde Sperlingshof ist eine Evangelisch-Lutherische Kirche beim Sperlingshof in Remchingen.
Geschichte
Die Gemeinde wurde 1862 vom vormaligen Ispringer Pfarrer Georg Friedrich Haag gegründet, der nach der badischen Kirchernunion am lutherischen Bekenntnis festgehalten hatte und 1855 außer Landes verwiesen worden war. Er formte bei seiner Rückkehr 1862 eine lutherische Gemeinde, die das nach seinem Gründer Johann Albert Sperl Sperlhof genannte Hofgut, den späteren Sperlingshof, erwarb. Ein Anbau im Südflügel des Hofes diente als erster Kirchensaal.
Gottesdienste feierte man außerdem in der 1859 erbauten Kapelle in Söllingen, die die Gemeinde 1873 an die Ispringer Lutherische Gemeinde verkaufte, sie jedoch zehn Jahre später wieder erwarb. 1907 wurde ein gemeinsamer Kirchenbauverein der Sperlingshof-Gemeinde und der Ispringer Gemeinde Eigentümer der Söllinger Kapelle. 1933 zogen sich die Ispringer Mitglieder aus dem Bauverein zurück, so dass die Kapelle in Söllingen wieder alleiniges Eigentum der Sperlingshof-Gemeide wurde.
1881 gründete der Sperlingshöfer Pfarrer Hermann Staudenmeyer mit Pfarrern aus Wiesbaden und Memmingen die Süddeutsche Evang.-Luth. Freikirche und begründete damit eine bis nach dem Ersten Weltkrieg dauernde enge Verbundenheit der drei Gemeinden. 1920 trat die Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Freikirche in Sachsen und anderen Staaten bei.
1923 eröffnete die Gemeinde auf dem Sperlingshof ein Waisenhaus. 1928 wurde ein Posaunenchor der Gemeinde gegründet.
1972 schloss sich die Gemeinde der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) an. Ungefähr zu selben Zeit setzte eine rege Bautätigkeit ein. Das Waisenhaus wurde in den 1970er Jahren zum Kinder- und Jugendhilfezentrum Sperlingshof ausgebaut. 1973 wurde ein neues Pfarrhaus bezogen. Von 1976 bis 1978 erbaute die Gemeinde außerdem ihre Lutherische Kirche.
Pfarrer der Gemeinde
- 1862-1875 Georg Friedrich Haag
- 1875-1880 Wilhelm Krauß
- 1881-1892 Hermann Staudenmeyer
- 1892-1904 Johannes Eberle
- 1904-1907 Johannes Meisinger
- 1908-1914 Berthold Müller
- 1914-1924 Arthur Kerlé
- 1925-1952 Friedrich Lange
- 1952-1964 Theodor Reuter
- 1964-1971 Wilhelm Bente
- 1971-1981 Manfred Grießheimer
- 1981-1989 Gerhard Hildebrandt
- 1989-2000 Ekkehard Heicke
- seit 2000 Jürgen Meyer
Anschrift
- Sperlingshof 16
- 75196 Remchingen
- Telefon: (07232) 311640
