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Römischer Gutshof Dämpfele: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Gutshof |
Der Gutshof besaß, wie die festgestellten Fundamentreste der Hofmauer, die ungefähre Größe eines Fußballfeldes. [[1960]] wurden bei Ausschachtungsarbeiten eines Neubaus in der Parzelle Nr. 4651/1 Schwellensteine und Mauerreste gefunden. Die Nachuntersuchungen ergaben eine Raumgröße von 3,5m breite und dass eine weitere Mauer Richtung Osten abgeht. In der Nord-/Westwand der Baugrube deuteten sich schuttgefüllte Gruben an, weshalb angenommen wird, dass der Gutshof zu späterer Zeit als Steinbruch diente. Ebenso sollen in den umliegenden Grundstücke Mauerreste angetroffen worden sein. |
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Im anschließenden Gewann ''Holder'' ist ein größeres Trümmerfeld anzutreffen, weshalb man auf einen römischen Gutshof schloss. |
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Aktuelle Version vom 29. März 2020, 18:25 Uhr
Der römische Gutshof im Gewann Dämpfele war ein auf Dietlinger Gemarkung gelegener Gutshof in der Römerzeit.
Der Hof lag am heutigen südlichen Ortsrand von Dietlingen in dem Areal der heutigen Bachstraße/Gustav-Rommel-Straße.
Der Gutshof besaß, wie die festgestellten Fundamentreste der Hofmauer, die ungefähre Größe eines Fußballfeldes. 1960 wurden bei Ausschachtungsarbeiten eines Neubaus in der Parzelle Nr. 4651/1 Schwellensteine und Mauerreste gefunden. Die Nachuntersuchungen ergaben eine Raumgröße von 3,5m breite und dass eine weitere Mauer Richtung Osten abgeht. In der Nord-/Westwand der Baugrube deuteten sich schuttgefüllte Gruben an, weshalb angenommen wird, dass der Gutshof zu späterer Zeit als Steinbruch diente. Ebenso sollen in den umliegenden Grundstücke Mauerreste angetroffen worden sein.
Im anschließenden Gewann Holder ist ein größeres Trümmerfeld anzutreffen, weshalb man auf einen römischen Gutshof schloss.
1970 wurden auf dem selbigen Grundstück weitere Mauerreste beim bei einer Garage festgestellt. Eine Fundmeldung unterblieb.
In der Dietlinger Kirche befanden sich bis 1882 zwei römische Reliefs, welche möglicherweise in Zusammenhang mit dem Gutshof stehen.
Quellen
- Badische Fundberichte 22 (1962): S. 270f.
- Fundberichte aus Baden-Württemberg 2: S.147.
- Gerhard Zink (1992): Dietlingen - Wendepunkt einer Dorfgeschichte, S.50ff.