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Villa rustica Roßwag: Unterschied zwischen den Versionen
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==Fundgeschichte== |
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[[1998]] wurde eine Fibel aus Bronze gefunden.<ref>Fundberichte aus Baden-Württemberg 28-2, S. 258</ref> |
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| ⚫ | In der Oberamtsbeschreibung von [[Vaihingen an der Enz]] von [[1856]] wird auf Spuren einer römischen Niederlassung auf den Maisner hingewiesen. So ließen "sich ziemlich ausgedehnte Gebäudesubstruktionen, besonders vor der Ernte, deutlich verfolgen [...]. Auch findet man, ohne nachzugraben, häufig römische Ziegel, Fragmente von Heizröhren etc."<ref>Beschreibung des Oberamts Vaihingen (1856), S. 224</ref> |
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[[1998]] wurde eine Fibel aus Bronze gefunden<ref>Fundberichte aus Baden-Württemberg 28-2, S. 258</ref> und beim Bau einer Förderleitung in der Flur Sand (Parzelle 2664) römische Gebäudereste und Keramik.<ref>Fundberichte aus Baden-Württemberg 32-2, S. 607</ref> |
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==Aufbau== |
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Das Hauptgebäude war ein Eckrisalitgebäude, welches nordwestlich und Richtung Enz ausgerichtet war. Der Wohnkomplex befand sich im linken/westlichen Flügel. Auffällig bei der Pflanzenverfärbung (auch bei zeitlich verschiedenen Bildaufnahmen) sind zwei kleinere hellere Quadrate im Innenhof des Hauptgebäudes. Eines befindet sich in der nordwestlichen Ecke, das andere an der östlichen Mauer. |
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Ein Nebengebäude lässt sich nordöstlich vom Eckrisalitgebäude in der Flur ''Sand'' erkennen. |
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Der Fund von Gebäuderesten in der Parzelle 2664 deutet auf ein weiteres Gebäude nördlich des Hauptgebäudes nahe dem Feldweg hin. |
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==Einzelnachweise== |
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Aktuelle Version vom 11. Juni 2019, 19:33 Uhr

Die villa rustica Roßwag war ein römischer Gutshof in Roßwag in der Flur Maisner östlich der Winzergenossenschaft. Sie lag südlich der Enz.
Fundgeschichte
In der Oberamtsbeschreibung von Vaihingen an der Enz von 1856 wird auf Spuren einer römischen Niederlassung auf den Maisner hingewiesen. So ließen "sich ziemlich ausgedehnte Gebäudesubstruktionen, besonders vor der Ernte, deutlich verfolgen [...]. Auch findet man, ohne nachzugraben, häufig römische Ziegel, Fragmente von Heizröhren etc."[1]
1998 wurde eine Fibel aus Bronze gefunden[2] und beim Bau einer Förderleitung in der Flur Sand (Parzelle 2664) römische Gebäudereste und Keramik.[3]
Aufbau
Das Hauptgebäude war ein Eckrisalitgebäude, welches nordwestlich und Richtung Enz ausgerichtet war. Der Wohnkomplex befand sich im linken/westlichen Flügel. Auffällig bei der Pflanzenverfärbung (auch bei zeitlich verschiedenen Bildaufnahmen) sind zwei kleinere hellere Quadrate im Innenhof des Hauptgebäudes. Eines befindet sich in der nordwestlichen Ecke, das andere an der östlichen Mauer.
Ein Nebengebäude lässt sich nordöstlich vom Eckrisalitgebäude in der Flur Sand erkennen.
Der Fund von Gebäuderesten in der Parzelle 2664 deutet auf ein weiteres Gebäude nördlich des Hauptgebäudes nahe dem Feldweg hin.
