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Villa rustica Dallfingen: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''villa rustica Dallfingen''' war ein [[Römer|römischer]] [[Villa rustica|Gutshof]], welcher zwischen [[Dürrn]] und [[Enzberg]] im Gewann [[Thailfingen|Dallfingen]] lag. |
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[[Datei:Lage villa rustica Dalfingen.PNG|thumb|Ungefähre Lage des ehemaligen Gutshofs ]] |
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Im 18. Jahrhundert wurde auf dem Feld Dallfingen ein vierseitiger [[Herkulesstein]] entdeckt, welcher zu einem römischen Grabmal gehörte. Eine Kopie steht heute vor dem Dürrner Rathaus. |
Im 18. Jahrhundert wurde auf dem Feld Dallfingen ein vierseitiger [[Herkulesstein]] entdeckt, welcher zu einem römischen Grabmal gehörte. Eine Kopie steht heute vor dem Dürrner Rathaus. |
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[[1818]] berichtete erstmals der Historiker Julius Leichtlen von Gebäuderesten im dortigen Gewann. Insgesamt wurden 15 Münzfunde gemacht, welche mit einer Ausnahme in die Zeit zwischen dem Ende 1. Jahrhundert und Mitte des 3. Jahrhunderts anzusetzen sind. [[1988]] wurden auf Luftbildaufnahmen Teile der Umfassungsmauer, des Hauptgebäudes sowie weitere Nebengebäude sichtbar. |
[[1818]] berichtete erstmals der Historiker Julius Leichtlen von Gebäuderesten im dortigen Gewann. Insgesamt wurden 15 Münzfunde gemacht, welche mit einer Ausnahme in die Zeit zwischen dem Ende 1. Jahrhundert und Mitte des 3. Jahrhunderts anzusetzen sind. [[1988]] wurden auf Luftbildaufnahmen Teile der Umfassungsmauer, des Hauptgebäudes sowie weitere Nebengebäude sichtbar. |
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Aktuelle Version vom 20. Juni 2019, 19:35 Uhr
Die villa rustica Dallfingen war ein römischer Gutshof, welcher zwischen Dürrn und Enzberg im Gewann Dallfingen lag.
Im 18. Jahrhundert wurde auf dem Feld Dallfingen ein vierseitiger Herkulesstein entdeckt, welcher zu einem römischen Grabmal gehörte. Eine Kopie steht heute vor dem Dürrner Rathaus. 1818 berichtete erstmals der Historiker Julius Leichtlen von Gebäuderesten im dortigen Gewann. Insgesamt wurden 15 Münzfunde gemacht, welche mit einer Ausnahme in die Zeit zwischen dem Ende 1. Jahrhundert und Mitte des 3. Jahrhunderts anzusetzen sind. 1988 wurden auf Luftbildaufnahmen Teile der Umfassungsmauer, des Hauptgebäudes sowie weitere Nebengebäude sichtbar.

Die villa rustica lag an einem Römerweg von Portus (Pforzheim) zum Kastell Heilbronn-Böckingen.
Das Hauptgebäude war nach Süden ausgerichtet und hatte mindestens einen Eckrisalit, welches am Estrichboden auf den Luftbildaufnahmen erkennbar war. Einzelne Nebengebäude waren an der nördlichen Umfassungsmauer angefügt. Zwei weitere lagen südlich und nördlich des Hauptgebäudes. Die Größe der Anlage wird auf 100x100m geschätzt. Der nahe gelegene Rinnsal diente der Wasserversorgung.
Quellen
- Konstatin Huber (2017): Dürrn – Die wechselvolle Geschichte eines Dorfes zwischen Kraichgau und Stromberg, S. 39f.
- Fundberichte in Baden-Württemberg 15, S. 677.