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Adolf Merkel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Adolf Merkel''' (* [[Geburtsjahr::1902]]; † [[Todesjahr::1961]]) war [[Ist::Pfarrer]] an der [[Lukas-Gemeinde]] in [[Tätig in::Pforzheim]] und Gegner der Nationalsozialisten.
'''Adolf Merkel''' (* [[Geburtsjahr::1902]]; † [[Todesjahr::1961]]) war [[Ist::Pfarrer]] an der [[Lukasgemeinde]] in [[Tätig in::Pforzheim]] und Gegner der Nationalsozialisten.


Wie sein Amtsbruder [[Karl Dürr]] (1892–1976) war er Mitglied der Bekenntnisgemeinschaft, dem [[Baden|badischen]] Zweig der „Bekennenden Kirche“, also der evangelischen [[Christen]], die sich dem nationalsozialistischen Einfluss in der Kirche widersetzten. Die Gestapo hörte seine Predigten ab, einige Male wurde Anzeige gegen ihn erstattet. 1943 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, er überlebte. Das Pfarrhaus in der [[Maximilianstraße]] 38 wurde am [[23. Februar 1945]] zerstört, die Familie war nach Stein evakuiert.
Wie sein Amtsvorgänger [[Karl Dürr]] (1892–1976) war er Mitglied der Bekenntnisgemeinschaft, dem [[Baden|badischen]] Zweig der „Bekennenden Kirche“, also der evangelischen Christen, die sich dem nationalsozialistischen Einfluss in der Kirche widersetzten. Die Gestapo hörte seine Predigten ab, einige Male wurde Anzeige gegen ihn erstattet. 1943 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, doch er überlebte. Das Pfarrhaus in der [[Maximilianstraße]] 38 wurde am [[23. Februar 1945]] zerstört, die Familie war nach Stein evakuiert.


1946 war Adolf Merkel Dekan des [[Kirchenbezirk Pforzheim-Stadt|Kirchenbezirks Pforzheim-Stadt]].
1946 war Adolf Merkel Dekan des [[Kirchenbezirk Pforzheim-Stadt|Kirchenbezirks Pforzheim-Stadt]].


[[1985]] wurde in Pforzheim eine [[Straße]] im Wohngebiet [[Maihälden]] nach ihm benannt.
[[1985]] wurde in Pforzheim eine [[Straße]] im Wohngebiet [[Maihälden]] nach ihm benannt.



== Literatur ==
== Literatur ==

*''Das Maihäldengebiet, Ein Pforzheimer Stadtteil in der Christus- und Lukasgemeinde'', herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde Pforzheim, Christuskirche, Pforzheim, 1995
*''Das Maihäldengebiet, Ein Pforzheimer Stadtteil in der Christus- und Lukasgemeinde'', herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde Pforzheim, Christuskirche, Pforzheim, 1995
*Pfarrämter der evang. Christuskirche (Hrsg.): Rund um den Kirchturm 1912-2012. 100 Jahre Christuskirche Pforzheim, Pforzheim 2011


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Aktuelle Version vom 27. August 2019, 10:15 Uhr

Adolf Merkel (* 1902; † 1961) war Pfarrer an der Lukasgemeinde in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten.

Wie sein Amtsvorgänger Karl Dürr (1892–1976) war er Mitglied der Bekenntnisgemeinschaft, dem badischen Zweig der „Bekennenden Kirche“, also der evangelischen Christen, die sich dem nationalsozialistischen Einfluss in der Kirche widersetzten. Die Gestapo hörte seine Predigten ab, einige Male wurde Anzeige gegen ihn erstattet. 1943 wurde er zur Wehrmacht eingezogen, doch er überlebte. Das Pfarrhaus in der Maximilianstraße 38 wurde am 23. Februar 1945 zerstört, die Familie war nach Stein evakuiert.

1946 war Adolf Merkel Dekan des Kirchenbezirks Pforzheim-Stadt.

1985 wurde in Pforzheim eine Straße im Wohngebiet Maihälden nach ihm benannt.

Literatur

  • Das Maihäldengebiet, Ein Pforzheimer Stadtteil in der Christus- und Lukasgemeinde, herausgegeben von der Evangelischen Kirchengemeinde Pforzheim, Christuskirche, Pforzheim, 1995
  • Pfarrämter der evang. Christuskirche (Hrsg.): Rund um den Kirchturm 1912-2012. 100 Jahre Christuskirche Pforzheim, Pforzheim 2011