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Die '''Al-Baraka-Moschee''' in der [[Franziskusstraße]] 8 in [[Pforzheim]] ist die Moschee des [[Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime e.V.]] Vorsitzender des Moscheevereins ist [[Rizgar Osman]]. |
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Das Freitagsgebet (Cuma) beginnt jeden Freitag mit der Khutba (Predigt) um 13:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die Khutba (Predigt) wird in deutscher Sprache gehalten. Frauen und Männer können am Freitagsgebet teilnehmen. |
Das Freitagsgebet (Cuma) beginnt jeden Freitag mit der Khutba (Predigt) um 13:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die Khutba (Predigt) wird in deutscher Sprache gehalten. Frauen und Männer können am Freitagsgebet teilnehmen. |
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== Salafismus == |
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Der Trägerverein hat sich von der Gemeinde der [[Salam-Moschee]] abgespalten und bezog daraufhin seine eigene Moschee im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Franziskusstraße. Der Verein offenbarte rasch sein radikales Gesicht, z.B. indem der radikale Salafistenprediger Pierre Vogel mehrmals auf Einladung des Trägervereins in der Nagoldhalle auftrat oder als Angehörige von Besuchern der Moschee eine „radikale Abspaltung“ ihrer Verwandten wahrnahmen. Mehrere Medien warnten 2011 vor der Gemeinde. Der Vorsitzende der Christlich-Islamischen Gesellschaft CIG in Pforzheim, [[Hossein Fatimi]], bezeichnete die salafistischen Umtriebe der Gemeinde als „Gift für unsere Kinder“.<ref>[https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Vorwuerfe-gegen-Salafisten-Angst-um-die-Tochter-_arid,279051.html Vorwürfe gegen Salafisten: Angst um die Tochter], PZ, 5. Juli 2011</ref> |
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Das SWR-Fernsehen berichtete 2012 über den salafistischen Hintergrund der Moschee. Der Trägerverein der Moschee sowie Moscheebesucher klagten daraufhin gegen die Berichterstattung. Das Landgericht Karlsruhe beschied jedoch im September 2012, dass die Moschee weiterhin als „Salafistenmoschee“ bezeichnet werden darf, weil sie unbestritten von Salafisten geführt wird (AZ: 3 O 335/12).<ref>[https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Gericht-Al-Baraka-Moschee-ist-Salafistenmoschee-_arid,368749.html Gericht: Al-Baraka-Moschee ist Salafistenmoschee], PZ, 13. September 2012</ref><ref>[https://www.ra-himburg-berlin.de/medienrecht/urteile/379-lg-karlsruhe-eilantrag-der-muslime-gegen-swr-berichterstattung-im-netz-von-salafisten-weitgehend-zurueckgewiesen.html LG Karlsruhe: Eilantrag der Muslime gegen SWR-Berichterstattung "Im Netz von Salafisten" weitgehend zurückgewiesen]</ref> 2015 wurde die Moschee an erster Stelle unter den vom Geheimdienst in Baden-Württemberg beobachteten Objekten und Vereinigungen des radikal-islamischen Salafismus genannt.<ref>[https://www.swp.de/politik/inland/im-land-zaehlen-550-menschen-zur-islamistenszene-17127913.html Im Land zählen 550 Menschen zur Islamistenszene], Südwestpresse, 16. Januar 2015</ref> |
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Zu den Besuchern der Al-Baraka-Moschee zählte bis 2012 auch der später nach Syrien ausgereiste Pforzheimer Salafist [[Munir Ibrahim]], der sich der Al-Nusra-Front anschloss und der ebenso wie seine Frau und seine Schwester in Anwerbevideos für radikalislamische Kampfgruppen in Syrien in Erscheinung trat. |
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== Einzelnachweise == |
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== Weblinks == |
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Aktuelle Version vom 26. April 2020, 07:01 Uhr
Die Al-Baraka-Moschee in der Franziskusstraße 8 in Pforzheim ist die Moschee des Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime e.V. Vorsitzender des Moscheevereins ist Rizgar Osman.
Das Freitagsgebet (Cuma) beginnt jeden Freitag mit der Khutba (Predigt) um 13:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die Khutba (Predigt) wird in deutscher Sprache gehalten. Frauen und Männer können am Freitagsgebet teilnehmen.
Salafismus
Der Trägerverein hat sich von der Gemeinde der Salam-Moschee abgespalten und bezog daraufhin seine eigene Moschee im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Franziskusstraße. Der Verein offenbarte rasch sein radikales Gesicht, z.B. indem der radikale Salafistenprediger Pierre Vogel mehrmals auf Einladung des Trägervereins in der Nagoldhalle auftrat oder als Angehörige von Besuchern der Moschee eine „radikale Abspaltung“ ihrer Verwandten wahrnahmen. Mehrere Medien warnten 2011 vor der Gemeinde. Der Vorsitzende der Christlich-Islamischen Gesellschaft CIG in Pforzheim, Hossein Fatimi, bezeichnete die salafistischen Umtriebe der Gemeinde als „Gift für unsere Kinder“.[1]
Das SWR-Fernsehen berichtete 2012 über den salafistischen Hintergrund der Moschee. Der Trägerverein der Moschee sowie Moscheebesucher klagten daraufhin gegen die Berichterstattung. Das Landgericht Karlsruhe beschied jedoch im September 2012, dass die Moschee weiterhin als „Salafistenmoschee“ bezeichnet werden darf, weil sie unbestritten von Salafisten geführt wird (AZ: 3 O 335/12).[2][3] 2015 wurde die Moschee an erster Stelle unter den vom Geheimdienst in Baden-Württemberg beobachteten Objekten und Vereinigungen des radikal-islamischen Salafismus genannt.[4]
Zu den Besuchern der Al-Baraka-Moschee zählte bis 2012 auch der später nach Syrien ausgereiste Pforzheimer Salafist Munir Ibrahim, der sich der Al-Nusra-Front anschloss und der ebenso wie seine Frau und seine Schwester in Anwerbevideos für radikalislamische Kampfgruppen in Syrien in Erscheinung trat.
Einzelnachweise
- ↑ Vorwürfe gegen Salafisten: Angst um die Tochter, PZ, 5. Juli 2011
- ↑ Gericht: Al-Baraka-Moschee ist Salafistenmoschee, PZ, 13. September 2012
- ↑ LG Karlsruhe: Eilantrag der Muslime gegen SWR-Berichterstattung "Im Netz von Salafisten" weitgehend zurückgewiesen
- ↑ Im Land zählen 550 Menschen zur Islamistenszene, Südwestpresse, 16. Januar 2015