Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Al-Baraka-Moschee: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Schmelzle (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(4 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Bilder fehlen}}
Die '''Al-Baraka-Moschee''' in der [[Franziskusstraße]] 8 in [[Pforzheim]] ist die Moschee des [[Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime e. V.]]
Die '''Al-Baraka-Moschee''' in der [[Franziskusstraße]] 8 in [[Pforzheim]] ist die Moschee des [[Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime e.V.]] Vorsitzender des Moscheevereins ist [[Rizgar Osman]].


Das Freitagsgebet (Cuma) beginnt jeden Freitag mit der Khutba (Predigt) um 13:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die Khutba (Predigt) wird in deutscher Sprache gehalten. Frauen und Männer können am Freitagsgebet teilnehmen.
Das Freitagsgebet (Cuma) beginnt jeden Freitag mit der Khutba (Predigt) um 13:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die Khutba (Predigt) wird in deutscher Sprache gehalten. Frauen und Männer können am Freitagsgebet teilnehmen.

== Salafismus ==
Der Trägerverein hat sich von der Gemeinde der [[Salam-Moschee]] abgespalten und bezog daraufhin seine eigene Moschee im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Franziskusstraße. Der Verein offenbarte rasch sein radikales Gesicht, z.B. indem der radikale Salafistenprediger Pierre Vogel mehrmals auf Einladung des Trägervereins in der Nagoldhalle auftrat oder als Angehörige von Besuchern der Moschee eine „radikale Abspaltung“ ihrer Verwandten wahrnahmen. Mehrere Medien warnten 2011 vor der Gemeinde. Der Vorsitzende der Christlich-Islamischen Gesellschaft CIG in Pforzheim, [[Hossein Fatimi]], bezeichnete die salafistischen Umtriebe der Gemeinde als „Gift für unsere Kinder“.<ref>[https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Vorwuerfe-gegen-Salafisten-Angst-um-die-Tochter-_arid,279051.html Vorwürfe gegen Salafisten: Angst um die Tochter], PZ, 5. Juli 2011</ref>

Das SWR-Fernsehen berichtete 2012 über den salafistischen Hintergrund der Moschee. Der Trägerverein der Moschee sowie Moscheebesucher klagten daraufhin gegen die Berichterstattung. Das Landgericht Karlsruhe beschied jedoch im September 2012, dass die Moschee weiterhin als „Salafistenmoschee“ bezeichnet werden darf, weil sie unbestritten von Salafisten geführt wird (AZ: 3 O 335/12).<ref>[https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Gericht-Al-Baraka-Moschee-ist-Salafistenmoschee-_arid,368749.html Gericht: Al-Baraka-Moschee ist Salafistenmoschee], PZ, 13. September 2012</ref><ref>[https://www.ra-himburg-berlin.de/medienrecht/urteile/379-lg-karlsruhe-eilantrag-der-muslime-gegen-swr-berichterstattung-im-netz-von-salafisten-weitgehend-zurueckgewiesen.html LG Karlsruhe: Eilantrag der Muslime gegen SWR-Berichterstattung "Im Netz von Salafisten" weitgehend zurückgewiesen]</ref> 2015 wurde die Moschee an erster Stelle unter den vom Geheimdienst in Baden-Württemberg beobachteten Objekten und Vereinigungen des radikal-islamischen Salafismus genannt.<ref>[https://www.swp.de/politik/inland/im-land-zaehlen-550-menschen-zur-islamistenszene-17127913.html Im Land zählen 550 Menschen zur Islamistenszene], Südwestpresse, 16. Januar 2015</ref>

Zu den Besuchern der Al-Baraka-Moschee zählte bis 2012 auch der später nach Syrien ausgereiste Pforzheimer Salafist [[Munir Ibrahim]], der sich der Al-Nusra-Front anschloss und der ebenso wie seine Frau und seine Schwester in Anwerbevideos für radikalislamische Kampfgruppen in Syrien in Erscheinung trat.

== Einzelnachweise ==
<references />


== Weblinks ==
== Weblinks ==
Zeile 7: Zeile 18:


[[Kategorie:Moschee (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Moschee (Pforzheim)]]
[[Kategorie:Moscheegebäude]]
[[Kategorie:Bestehendes Bauwerk]]

Aktuelle Version vom 26. April 2020, 07:01 Uhr

Diesem Artikel fehlen Bilder. Wenn du Zugang zu passenden Bildern hast, deren Copyright-Bedingungen es erlauben, sie im Stadtwiki zu verwenden, dann lade sie doch bitte hoch.

Die Al-Baraka-Moschee in der Franziskusstraße 8 in Pforzheim ist die Moschee des Gemeinschaft deutschsprachiger Muslime e.V. Vorsitzender des Moscheevereins ist Rizgar Osman.

Das Freitagsgebet (Cuma) beginnt jeden Freitag mit der Khutba (Predigt) um 13:30 Uhr und endet um 14:00 Uhr. Die Khutba (Predigt) wird in deutscher Sprache gehalten. Frauen und Männer können am Freitagsgebet teilnehmen.

Salafismus

Der Trägerverein hat sich von der Gemeinde der Salam-Moschee abgespalten und bezog daraufhin seine eigene Moschee im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Franziskusstraße. Der Verein offenbarte rasch sein radikales Gesicht, z.B. indem der radikale Salafistenprediger Pierre Vogel mehrmals auf Einladung des Trägervereins in der Nagoldhalle auftrat oder als Angehörige von Besuchern der Moschee eine „radikale Abspaltung“ ihrer Verwandten wahrnahmen. Mehrere Medien warnten 2011 vor der Gemeinde. Der Vorsitzende der Christlich-Islamischen Gesellschaft CIG in Pforzheim, Hossein Fatimi, bezeichnete die salafistischen Umtriebe der Gemeinde als „Gift für unsere Kinder“.[1]

Das SWR-Fernsehen berichtete 2012 über den salafistischen Hintergrund der Moschee. Der Trägerverein der Moschee sowie Moscheebesucher klagten daraufhin gegen die Berichterstattung. Das Landgericht Karlsruhe beschied jedoch im September 2012, dass die Moschee weiterhin als „Salafistenmoschee“ bezeichnet werden darf, weil sie unbestritten von Salafisten geführt wird (AZ: 3 O 335/12).[2][3] 2015 wurde die Moschee an erster Stelle unter den vom Geheimdienst in Baden-Württemberg beobachteten Objekten und Vereinigungen des radikal-islamischen Salafismus genannt.[4]

Zu den Besuchern der Al-Baraka-Moschee zählte bis 2012 auch der später nach Syrien ausgereiste Pforzheimer Salafist Munir Ibrahim, der sich der Al-Nusra-Front anschloss und der ebenso wie seine Frau und seine Schwester in Anwerbevideos für radikalislamische Kampfgruppen in Syrien in Erscheinung trat.

Einzelnachweise

Weblinks