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Saackescher Pavillon: Unterschied zwischen den Versionen
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Der südwestliche Seitenraum im Pavillon zeigte noch seine ursprünglichen, farbig bedruckten Wandbespannungen: Grüner Grund, in den Streifenkompositionen befanden sich oben Tafeln mit antikisierenden Genreszenen in „Grisaille“<ref name="Lacroix_319"/> (französisch für Eintönigkeit, abgeleitet von französisch gris ‚grau') einer Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz gestaltet ist. Darunter befanden sich Jagddarstellungen in „Clair-Obscur-Manier“<ref name="Lacroix_319">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 319.</ref>(französisch für Hell-Dunkel, abgeleitet von französisch Clair-Obscur ‚hell-dunkel') , einer Hell-Dunkel-Malerei. Alles mit einer Rahmung durch Ranken. |
Der südwestliche Seitenraum im Pavillon zeigte noch seine ursprünglichen, farbig bedruckten Wandbespannungen: Grüner Grund, in den Streifenkompositionen befanden sich oben Tafeln mit antikisierenden Genreszenen in „Grisaille“<ref name="Lacroix_319"/> (französisch für Eintönigkeit, abgeleitet von französisch gris ‚grau') einer Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz gestaltet ist. Darunter befanden sich Jagddarstellungen in „Clair-Obscur-Manier“<ref name="Lacroix_319">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 319.</ref>(französisch für Hell-Dunkel, abgeleitet von französisch Clair-Obscur ‚hell-dunkel') , einer Hell-Dunkel-Malerei. Alles mit einer Rahmung durch Ranken. |
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== Einzelnachweise == |
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* [[Christoph Timm]]: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6. |
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* '''Saackescher Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19'''. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: ''Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim'' (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 316-319. |
* '''Saackescher Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19'''. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: ''Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim'' (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 316-319. |
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Aktuelle Version vom 22. März 2019, 16:27 Uhr


Der Saackesche Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19 in Pforzheim war ein Kulturdenkmal.
Baugeschichte
Das Gartenhaus wurde 1787 für den Pforzheimer Tuchfabrikanten Daniel Konrad Wohnlich nach Entwürfen von Wilhelm Jeremias Müller aus Karlsruhe erbaut. Seit 1853 gehörte das Gebäude den Fabrikanten Karl Friedrich Saacke und seinem Bruder Georg Christian Friedrich. 1945 wurde das Gebäude zerstört.
Architektur
An der südöstlichen Eingangsseite befand sich ein Vorbau mit Giebel, der auf zwei dorischen Säulen ruhte. Eine breite Treppe führte zum Eingang, mit zweiflügeliger Haupttür. An der Rückseite dreiseitig vorspringender Mittelrisalit mit Tür. Alle Fenster hatten profilierte Fenstergewände.
Ausstattung
Im Inneren befanden sich drei Räume, wovon der Mittelraum achteckig war und gegen die Seitenräume durch Scherwände abgeteilt war. Von den Seitenräumen war nur noch der südwestliche Raum an alter Stelle. Im Mittelraum waren aufwändige Wanddekorationen mit Stuckarbeiten und Holzschnitzereien; Kannelierte Stuckpilaster. An den Schrägseiten (in der Nähe des Haupteingangs) befanden sich zwei Kaminspiegel mit hölzernen Rahmen und Laubbekrönungen. Über ihnen und dem Eingang befanden sich drei Felder mit geschnitzten Trophäen-Füllungen, bestehend aus Jagdgerät und Musikinstrumenten. Den Raum schmückten vier „Louis-XVI-Bänke“[1] , die Regentschaft von Ludwig XVI. (1774-92) ist die Namensgeberin der Stilepoche der Möbel im Stil des Louis-Seize.
Der südwestliche Seitenraum im Pavillon zeigte noch seine ursprünglichen, farbig bedruckten Wandbespannungen: Grüner Grund, in den Streifenkompositionen befanden sich oben Tafeln mit antikisierenden Genreszenen in „Grisaille“[1] (französisch für Eintönigkeit, abgeleitet von französisch gris ‚grau') einer Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz gestaltet ist. Darunter befanden sich Jagddarstellungen in „Clair-Obscur-Manier“[1](französisch für Hell-Dunkel, abgeleitet von französisch Clair-Obscur ‚hell-dunkel') , einer Hell-Dunkel-Malerei. Alles mit einer Rahmung durch Ranken.
Einzelnachweise
Literatur
- Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6.
- Hans-Peter Becht und Hans-Jürgen Kremer: Die "Chronik der Stadt Pforzheim" 1891–1939, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1996 (Materialien zur Stadtgeschichte, Band 10, Herausgegeben vom Stadtarchiv Pforzheim).
- Saackescher Pavillon zwischen Bahnhofstraße 11 und 19. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 316-319.