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Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"<ref name="Westend"/> der Stadt Pforzheim. Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"<ref name="Westend"/> nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, [[Daub]], Fahrner, [[Hausch]], [[Hepp]], [[Kutroff]], [[Rothschild]], [[Zerrenner]]) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"<ref name="Westend">'''Pforzheims Westend'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet''. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 978-3-89735-221-6, S. 50f., hier. S. 50</ref> |
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Der Sohn [[Theodor Fahrner (jun.)]] arbeitete in der väterlichen Goldschmiedefirma. Seit 1899 wurde die "Firma für künstlerischen Gold- und Silberschmuck" eröffnet. Nach dem Tod |
Der Sohn [[Theodor Fahrner (jun.)]] arbeitete in der väterlichen Goldschmiedefirma. Seit 1899 wurde die "Firma für künstlerischen Gold- und Silberschmuck" eröffnet. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1883 übernahm [[Theodor Fahrner (jun.)]] die Firma. Unter seiner Regie entstand vor allem Schmuck im Jugendstil. Der bedeutendste Schmuckgestalter, der für Fahrner arbeitete, war [[Partiz Huber]]. |
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[[Heinrich Deichsel]] baute 1909 das Wohnfabrikhaus der Familie Fahrner um. |
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Der Dozent Oskar Ostermayer (1846-1927) schuf 1883 das Grabmal für die Familie Fahrner auf dem [[Hauptfriedhof]]. |
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== Einzelnachweise == |
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* '''Fahrner (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 9, 50, 52, 85, 88, 508. |
* '''Fahrner (Familie, Schmuckfirma)'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet.'' Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 9, 50, 52, 85, 88, 508. |
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[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen]] |
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Aktuelle Version vom 23. Februar 2019, 22:21 Uhr
Fahrner war ein Pforzheimer Schmuckfabrikantenfamilie.
Geschichte
Theodor Fahrner (sen.) gründete 1855 eine Ringfabrik. 1858 wurde das Fabrikgebäude an der Luisenstraße 54 erbaut.
Nachdem 1861 der Bahnhof in Betrieb genommen wurde, bot sich die angrenzende Leopoldvorstadt als Standort für die wachsende Schmuckindustrie an. 1860 entstand der Luisenplatz mit der Durlacher- und Luisenstraße. Dieser Bereich entwickelte sich zum "heimlichen Geschäftszentrum"[1] der Stadt Pforzheim. Dort entwickelte sich nun die aufstrebende Weststadt, die Christop Timm auch "Pforzheims Westend"[1] nennt. Wegen der dort ansässigen Millionäre (Bissinger, Daub, Fahrner, Hausch, Hepp, Kutroff, Rothschild, Zerrenner) hieß das Stadtviertel im Volksmund auch das "Millionenviertel"[1]
Der Sohn Theodor Fahrner (jun.) arbeitete in der väterlichen Goldschmiedefirma. Seit 1899 wurde die "Firma für künstlerischen Gold- und Silberschmuck" eröffnet. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1883 übernahm Theodor Fahrner (jun.) die Firma. Unter seiner Regie entstand vor allem Schmuck im Jugendstil. Der bedeutendste Schmuckgestalter, der für Fahrner arbeitete, war Partiz Huber.
Heinrich Deichsel baute 1909 das Wohnfabrikhaus der Familie Fahrner um.
Nach dem Tod von Theodor Fahrner (jun.) im Jahre 1919 veräußert dessen Witwe, Martha Fahrner, die Firma an Gustav Braendle, der begann günstigen Schmuck in Serienproduktion herzustellen.
Der Dozent Oskar Ostermayer (1846-1927) schuf 1883 das Grabmal für die Familie Fahrner auf dem Hauptfriedhof.
Einzelnachweise
Literatur
- Fahrner (Familie, Schmuckfirma). In: Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, S. 9, 50, 52, 85, 88, 508.