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Ehemaliger Schloßgarten (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Pforzheimer Schloß, 1853, Zeichnung von Julius Ernst Naeher (1824-1911).jpg|thumb|Das Pforzheimer Schloss, Ansicht von oben]] |
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[[Datei:Pforzheim, Schloßberg, Michael Hörrmann 1766.png|thumb|400px|Pforzheim, Schloßberg, [[Alter Hoher Turm|Bergfried]] (1225-1763), [[Mittleres Schloßtor (Pforzheim)|Mittleres Schloßtor]] (1225-1768), [[Oberes Schloßtor (Pforzheim)|Oberes Schloßtor]] (1225-1837), [[Alter Schloßbrunnen (Pforzheim)|Alter Schloßbrunnen]] (1225-1763), [[Neue Kanzlei (Pforzheim)|Neue Kanzlei]] (1558-1744), [[Neues Pforzheimer Schloß|Neues Schloß]] (1537-1689), [[Unteres Schloßtor (Pforzheim)|Unteres Schloßtor]] (1537-1861), [[Schloßbrücke (Pforzheim)|Schloßbrücken]] (1698-1837), von Michael Hörrmann 1766.]] |
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| ⚫ | Er befand sich zwischen dem [[Neues Pforzheimer Schloß|Neuen Schloß]] (nach dem Brand wurde an dieser Stelle der Speicherbau errichtet) und dem Vorhof, wo Marstall und Fruchthaus lagen. Die Anlage war etwa quadratisch, so gibt es Wolffs Stadtplan von 1695 an. Der Garten nannte sich auch „Jungfern Gärttlen“<ref name="Lacroix_302">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 302.</ref> Im Jahre 1766 wurde der Schloßgarten auch der „Kellerei Kuchen und Grafgarten“<ref name="Lacroix_302"/> genannt. |
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Im Garten befand sich die [[Figurengruppe Frühling Sommer Herbst Winter]]. Die Figurengruppe stellt den Jahreszeitenzyklus dar und stammt vermutlich vom Karlsruher Hofbildhauer [[Ignaz Lengelacher]]. Die Sandsteinfiguren wurden 1760 geschaffen und sind etwa 1,60 m hoch. Der ''Winter'' wird als bärtiger Greis neben einer Schale mit brennendem Holz dargstellt. Der ''Frühling'' wird als weibliche Figur mit Blumen gezeigt. Der ''Sommer'' wird als weibliche Figur mit Korngarben dargestellt. Der '' Herbst'' wird als weibliche Figur mit einem Füllhorn dargestellt.<ref name="Lacroix_312">Lacroix, Hirschfeld und Paeseler 1939, S. 312-313.</ref> |
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== Einzelnachweise == |
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* '''Ehemaliger Schloßgarten'''. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: ''Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim'' (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 301-302 |
* '''Ehemaliger Schloßgarten'''. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: ''Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim'' (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 301-302 |
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* '''Früheres Fräuleinstift (bis 1859)'''. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: ''Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim'' (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 312-313 |
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Aktuelle Version vom 5. Mai 2019, 12:27 Uhr

Der Schloßgarten ist ein abgegangene Parkanlage beim Pforzheimer Schloss.
Er befand sich zwischen dem Neuen Schloß (nach dem Brand wurde an dieser Stelle der Speicherbau errichtet) und dem Vorhof, wo Marstall und Fruchthaus lagen. Die Anlage war etwa quadratisch, so gibt es Wolffs Stadtplan von 1695 an. Der Garten nannte sich auch „Jungfern Gärttlen“[1] Im Jahre 1766 wurde der Schloßgarten auch der „Kellerei Kuchen und Grafgarten“[1] genannt.
Im Garten befand sich die Figurengruppe Frühling Sommer Herbst Winter. Die Figurengruppe stellt den Jahreszeitenzyklus dar und stammt vermutlich vom Karlsruher Hofbildhauer Ignaz Lengelacher. Die Sandsteinfiguren wurden 1760 geschaffen und sind etwa 1,60 m hoch. Der Winter wird als bärtiger Greis neben einer Schale mit brennendem Holz dargstellt. Der Frühling wird als weibliche Figur mit Blumen gezeigt. Der Sommer wird als weibliche Figur mit Korngarben dargestellt. Der Herbst wird als weibliche Figur mit einem Füllhorn dargestellt.[2]
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Frühling
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Sommer
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Herbst
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Winter
siehe auch
Einzelnachweise
Literatur
- Ehemaliger Schloßgarten. In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 301-302
- Früheres Fräuleinstift (bis 1859). In: Emil Lacroix, Peter Hirschfeld und Wilhelm Paeseler: Die Kunstdenkmäler der Stadt Pforzheim (aus der Reihe Die Kunstdenkmäler Badens Band 9, Kreis Karlsruhe, Abt. 6). Karlsruhe 1939, unveränderter Nachdruck Frankfurt am Main 1983, ISBN 978-3-8035-1225-3, S. 312-313