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TSV Möttlingen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Der '''TSV Möttlingen''' ist ein [[Ist::Sportverein]] in [[Sitz in::Bad Liebenzell]]s Stadtteil [[Möttlingen]].
Der '''TSV Möttlingen''' (vollständiger Name: '''Turn- und Sportverein Möttlingen 1905 e. V.''') ist ein [[Ist::Sportverein]] in [[Sitz in::Bad Liebenzell]]s Stadtteil [[Möttlingen]]. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.

== Abteilungen ==
Der Verein hat folgende Abteilungen:
* Fußball
* Jugendfußball
* Turnen und Freizeit
* Volleyball
* Darts

== Geschichte ==
Die Geschichte des Turn- und Sportvereins Möttlingen begann im Jahr 1905. Im Sommer dieses Jahres entstand unter den jungen Männern des Ortes der Wunsch, einen Turnverein zu gründen. Am 1. Oktober 1905 wurde bei Heinrich Oehlschläger eine Gründungsversammlung abgehalten, auf der nach längerer Aussprache die Gründung eines Turnvereins beschlossen wurde. 16 Männer erklärten unmittelbar ihren Beitritt. Der monatliche Mitgliedsbeitrag wurde zunächst auf 40 Pfennig festgesetzt.

Noch im November 1905 wurden die Vereinsstatuten ausgearbeitet. Die Finanzierung des jungen Vereins erfolgte unter anderem durch Veranstaltungen. Bei einer Weihnachtsfeier wurden 60 Mark erwirtschaftet, mit denen ein eisernes Reck angeschafft wurde. Nachdem die Gemeinde einen Platz an der Straße nach Unterhaugstett zur Verfügung gestellt hatte, konnten die Turner ihren Sport regelmäßig ausüben. In den folgenden Jahren wurde die Ausstattung um Hanteln und Matten erweitert. Zum Schutz der Geräte errichteten die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit eine Gerätehütte, deren Baukosten 86 Mark betrugen. Weihnachtsfeiern mit humoristischen Aufführungen und ab 1909 auch Theaterveranstaltungen dienten zugleich der Finanzierung des Vereins.

Ein erster Höhepunkt der Vereinsgeschichte war die Durchführung der Gauturnfahrt am 14. Juli 1912 in Möttlingen. Im Januar 1914 gehörten dem Verein 28 passive und zehn aktive Mitglieder sowie sechs Zöglinge an.

Der Erste Weltkrieg bedeutete einen schweren Einschnitt in die Vereinsentwicklung. Zwölf Vereinsmitglieder kehrten nicht aus dem Krieg zurück. Ihrer wurde später mit einer Ehrentafel gedacht, die während der Inflationszeit angefertigt und im damaligen Vereinslokal „Krone“ angebracht wurde. Die Herstellungskosten beliefen sich auf rund 16.000 Mark.

1920 nahm der Verein seine Tätigkeit wieder auf. Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren jedoch von Not und Unsicherheit geprägt. Die Mitglieder errichteten in Eigenarbeit einen Sportplatz, der 1921 eingeweiht wurde. Im selben Jahr ist im Vereinsprotokoll erstmals ein Fußballspiel erwähnt. Die zunehmende Inflation erschwerte die Vereinsarbeit erheblich. Die Mitgliedsbeiträge mussten wiederholt an die Geldentwertung angepasst werden. Ende 1923 hielt das Vereinsprotokoll fest, dass angesammeltes Papiergeld „nach heutigem Stand der Mark fast keinen Wert“ mehr besitze.

In den 1920er Jahren entwickelte sich neben dem sportlichen Betrieb zunehmend der Wunsch nach einer eigenen Turnhalle. Zunächst diente die Scheune des damaligen Vereinsvorsitzenden Wilhelm Bohnenberger als Übungsstätte, erwies sich jedoch als unzureichender Ersatz. Um die notwendigen finanziellen Mittel für einen Hallenbau aufzubringen, veranstaltete der Verein Feste und entwickelte verschiedene Formen des Spendensammelns. Im Jahr 1925 errichteten Vereinsmitglieder am Ortsausgang in Richtung Weil der Stadt eine sogenannte „Ehrenpforte“, an der sie vorbeikommende Ausflügler und Reisende um Spenden für den Bau einer Gerätehalle baten. Im selben Jahr gewann der Verein beim Gauturnfest in Altburg den ersten Preis der B-Klasse.

Nachdem sich ein zunächst angestrebter Hallenstandort auf dem Köpfle wegen der von der Gemeinde Weil der Stadt gestellten Bedingungen nicht verwirklichen ließ, stellte die Gemeinde Möttlingen einen Platz hinter dem Sportplatz zur Verfügung. Dort errichteten die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit einen Holzbau für rund 1500 Mark. Die Halle wurde am 18. Juli 1926 im Rahmen des Gauturnfestes eingeweiht.

Das für 1930 geplante 25-jährige Vereinsjubiläum wurde aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise zunächst zurückgestellt. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Not belasteten auch den Verein. In dieser Zeit wurden eine Zusammenarbeit mit den Schützen und die Gründung einer Handballmannschaft beschlossen. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kam das Vereinsleben erneut weitgehend zum Erliegen. Die Kriegsjahre und die anschließende Nachkriegszeit mit Besatzung, Flüchtlingsbewegungen und wirtschaftlicher Not ließen zunächst keinen regulären Vereinsbetrieb zu.

Am 13. Juli 1949 wurde der Verein auf Initiative von Bürgermeister Harry Schulz neu gegründet. Bei einer Versammlung im Rathaus erklärten 28 Männer ihren sofortigen Beitritt. Der Verein nahm nun als Turn- und Sportverein Möttlingen seine Tätigkeit wieder auf.

In den folgenden Jahren stand zunächst der Wiederaufbau des Vereinslebens im Mittelpunkt. Feste und Feiern dienten der Finanzierung und der Pflege der Gemeinschaft. Das Turnen bildete weiterhin den Schwerpunkt, gleichzeitig wurden die Kontakte zu anderen Vereinen wieder aufgenommen und die vor dem Krieg gepflegte Theatertradition fortgeführt.

1951 wurde unter der Leitung von Isolde Brenner eine Damenriege gegründet. Im selben Jahr überließ die Gemeinde dem Verein die örtliche Halle im Rahmen eines Pachtvertrags, wobei diese weiterhin auch von der Schule genutzt wurde. 1952 erhielt die Halle einen elektrischen Anschluss. Im folgenden Jahr wurde sie unter Beteiligung der Vereinsmitglieder renoviert. Erich Lörcher plante für 1955 den Aufbau einer Leichtathletiksparte.

1960 wurde eine Schützengruppe in den Verein eingegliedert. Ein Antrag auf erstmalige Spielerlaubnis für eine Fußballmannschaft wurde 1962 vom Württembergischen Fußballverband wegen der unzureichenden Platzverhältnisse abgelehnt. In dieser Phase gewann der Schießsport vorübergehend an Bedeutung; das Schützenhaus entwickelte sich zu einem wichtigen Treffpunkt des Vereins.

Ein bedeutender Wendepunkt war die Einweihung der neuen Turnhalle im Jahr 1966. Damit standen dem Verein erstmals ausreichende räumliche Möglichkeiten für den Sport- und Veranstaltungsbetrieb zur Verfügung. Die Halle bot neben den Turnflächen auch eine Bühne für Theateraufführungen und Raum für größere Vereinsveranstaltungen. Im Untergeschoss wurden zehn Luftgewehrstände eingerichtet. Zudem entstand eine neue Damenabteilung. Der Turnbetrieb verzeichnete einen deutlichen Aufschwung; unter der Leitung von Gustav Gäckle nahmen 1967 regelmäßig 25 bis 30 Jugendliche an den Turnstunden teil.

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre erzielten die Leichtathleten des Vereins zahlreiche Erfolge bei Waldlauf- und Mehrkampfmeisterschaften auf Kreis- und Bezirksebene. Der TSV Möttlingen war auch bei württembergischen Waldlaufmeisterschaften vertreten. Zu den erfolgreichen Sportlern dieser Zeit gehörten unter anderem Walter Rieth, Annetrude Etzel, Klaus Lörcher sowie Gerhard und Gertrud Brenner.

1970 wurde Rudi Seidel zum Spartenleiter der neu aufgebauten Tischtennisabteilung gewählt. Aus dem zunächst als Freizeitsport betriebenen Tischtennis entwickelte sich damit eine eigenständige Sparte mit regelmäßiger Teilnahme an auswärtigen Wettbewerben. Seit 1973 stand den Mannschaften hierfür ein vereinseigener VW-Bus zur Verfügung.

Ebenfalls 1973 trennten sich die Schützen vom TSV und gründeten einen eigenständigen Verein. Gleichzeitig wurde der TSV durch die Gründung einer Fußballabteilung erweitert. Damit entwickelte sich der Verein zunehmend zu einem Mehrspartenverein.

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte 1977 mit der Einweihung des neuen Sportplatzes. Die Anlage verfügte über ein Spielfeld mit einer Größe von 54 × 90 Metern sowie eine Aschenbahn mit vier Laufbahnen. Hinzu kamen Anlagen für Kugelstoßen, Hochsprung und Weitsprung. Damit verbesserten sich die Voraussetzungen für den Fußball- und Leichtathletikbetrieb erheblich.

Einen weiteren Meilenstein bildete die Einweihung des neuen Vereinsheims im Juli 1988. Wie bereits bei früheren Bauvorhaben leisteten die Vereinsmitglieder einen erheblichen Teil der Arbeiten selbst. Die Fertigstellung wurde mit einer Sportwoche verbunden, in deren Rahmen verschiedene sportliche Veranstaltungen und Darbietungen stattfanden.

== Vorstandschaft ==
: 1. Vorstand: René Fricker
: {{E-Mail|rene.fricker|tsv-möttlingen.de}}
: 2. Vorstand: Andreas Bayer
: {{E-Mail|andreas.bayer|tsv-möttlingen.de}}


== Vereinsadresse ==
== Vereinsadresse ==
: TSV Möttlingen
: TSV Möttlingen
: [[Köpflesweg (Bad Liebenzell)|Köpflesweg]] 15
: [[Köpflesweg (Bad Liebenzell)|Köpflesweg]] 15/1
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: {{Telefon|0 70 52|7 12}}
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== Weblink ==
== Weblink ==
* {{Homepage|www.tsv-möttlingen.de}}
* {{Homepage|www.tsv-moettlingen.de}}


[[Kategorie:Sportverein]]
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Aktuelle Version vom 14. September 2026, 14:46 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Der TSV Möttlingen (vollständiger Name: Turn- und Sportverein Möttlingen 1905 e. V.) ist ein Sportverein in Bad Liebenzells Stadtteil Möttlingen. Die Vereinsfarben sind blau-weiß.

Abteilungen

Der Verein hat folgende Abteilungen:

  • Fußball
  • Jugendfußball
  • Turnen und Freizeit
  • Volleyball
  • Darts

Geschichte

Die Geschichte des Turn- und Sportvereins Möttlingen begann im Jahr 1905. Im Sommer dieses Jahres entstand unter den jungen Männern des Ortes der Wunsch, einen Turnverein zu gründen. Am 1. Oktober 1905 wurde bei Heinrich Oehlschläger eine Gründungsversammlung abgehalten, auf der nach längerer Aussprache die Gründung eines Turnvereins beschlossen wurde. 16 Männer erklärten unmittelbar ihren Beitritt. Der monatliche Mitgliedsbeitrag wurde zunächst auf 40 Pfennig festgesetzt.

Noch im November 1905 wurden die Vereinsstatuten ausgearbeitet. Die Finanzierung des jungen Vereins erfolgte unter anderem durch Veranstaltungen. Bei einer Weihnachtsfeier wurden 60 Mark erwirtschaftet, mit denen ein eisernes Reck angeschafft wurde. Nachdem die Gemeinde einen Platz an der Straße nach Unterhaugstett zur Verfügung gestellt hatte, konnten die Turner ihren Sport regelmäßig ausüben. In den folgenden Jahren wurde die Ausstattung um Hanteln und Matten erweitert. Zum Schutz der Geräte errichteten die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit eine Gerätehütte, deren Baukosten 86 Mark betrugen. Weihnachtsfeiern mit humoristischen Aufführungen und ab 1909 auch Theaterveranstaltungen dienten zugleich der Finanzierung des Vereins.

Ein erster Höhepunkt der Vereinsgeschichte war die Durchführung der Gauturnfahrt am 14. Juli 1912 in Möttlingen. Im Januar 1914 gehörten dem Verein 28 passive und zehn aktive Mitglieder sowie sechs Zöglinge an.

Der Erste Weltkrieg bedeutete einen schweren Einschnitt in die Vereinsentwicklung. Zwölf Vereinsmitglieder kehrten nicht aus dem Krieg zurück. Ihrer wurde später mit einer Ehrentafel gedacht, die während der Inflationszeit angefertigt und im damaligen Vereinslokal „Krone“ angebracht wurde. Die Herstellungskosten beliefen sich auf rund 16.000 Mark.

1920 nahm der Verein seine Tätigkeit wieder auf. Die wirtschaftlichen Verhältnisse waren jedoch von Not und Unsicherheit geprägt. Die Mitglieder errichteten in Eigenarbeit einen Sportplatz, der 1921 eingeweiht wurde. Im selben Jahr ist im Vereinsprotokoll erstmals ein Fußballspiel erwähnt. Die zunehmende Inflation erschwerte die Vereinsarbeit erheblich. Die Mitgliedsbeiträge mussten wiederholt an die Geldentwertung angepasst werden. Ende 1923 hielt das Vereinsprotokoll fest, dass angesammeltes Papiergeld „nach heutigem Stand der Mark fast keinen Wert“ mehr besitze.

In den 1920er Jahren entwickelte sich neben dem sportlichen Betrieb zunehmend der Wunsch nach einer eigenen Turnhalle. Zunächst diente die Scheune des damaligen Vereinsvorsitzenden Wilhelm Bohnenberger als Übungsstätte, erwies sich jedoch als unzureichender Ersatz. Um die notwendigen finanziellen Mittel für einen Hallenbau aufzubringen, veranstaltete der Verein Feste und entwickelte verschiedene Formen des Spendensammelns. Im Jahr 1925 errichteten Vereinsmitglieder am Ortsausgang in Richtung Weil der Stadt eine sogenannte „Ehrenpforte“, an der sie vorbeikommende Ausflügler und Reisende um Spenden für den Bau einer Gerätehalle baten. Im selben Jahr gewann der Verein beim Gauturnfest in Altburg den ersten Preis der B-Klasse.

Nachdem sich ein zunächst angestrebter Hallenstandort auf dem Köpfle wegen der von der Gemeinde Weil der Stadt gestellten Bedingungen nicht verwirklichen ließ, stellte die Gemeinde Möttlingen einen Platz hinter dem Sportplatz zur Verfügung. Dort errichteten die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit einen Holzbau für rund 1500 Mark. Die Halle wurde am 18. Juli 1926 im Rahmen des Gauturnfestes eingeweiht.

Das für 1930 geplante 25-jährige Vereinsjubiläum wurde aufgrund der damaligen Wirtschaftskrise zunächst zurückgestellt. Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Not belasteten auch den Verein. In dieser Zeit wurden eine Zusammenarbeit mit den Schützen und die Gründung einer Handballmannschaft beschlossen. Mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs kam das Vereinsleben erneut weitgehend zum Erliegen. Die Kriegsjahre und die anschließende Nachkriegszeit mit Besatzung, Flüchtlingsbewegungen und wirtschaftlicher Not ließen zunächst keinen regulären Vereinsbetrieb zu.

Am 13. Juli 1949 wurde der Verein auf Initiative von Bürgermeister Harry Schulz neu gegründet. Bei einer Versammlung im Rathaus erklärten 28 Männer ihren sofortigen Beitritt. Der Verein nahm nun als Turn- und Sportverein Möttlingen seine Tätigkeit wieder auf.

In den folgenden Jahren stand zunächst der Wiederaufbau des Vereinslebens im Mittelpunkt. Feste und Feiern dienten der Finanzierung und der Pflege der Gemeinschaft. Das Turnen bildete weiterhin den Schwerpunkt, gleichzeitig wurden die Kontakte zu anderen Vereinen wieder aufgenommen und die vor dem Krieg gepflegte Theatertradition fortgeführt.

1951 wurde unter der Leitung von Isolde Brenner eine Damenriege gegründet. Im selben Jahr überließ die Gemeinde dem Verein die örtliche Halle im Rahmen eines Pachtvertrags, wobei diese weiterhin auch von der Schule genutzt wurde. 1952 erhielt die Halle einen elektrischen Anschluss. Im folgenden Jahr wurde sie unter Beteiligung der Vereinsmitglieder renoviert. Erich Lörcher plante für 1955 den Aufbau einer Leichtathletiksparte.

1960 wurde eine Schützengruppe in den Verein eingegliedert. Ein Antrag auf erstmalige Spielerlaubnis für eine Fußballmannschaft wurde 1962 vom Württembergischen Fußballverband wegen der unzureichenden Platzverhältnisse abgelehnt. In dieser Phase gewann der Schießsport vorübergehend an Bedeutung; das Schützenhaus entwickelte sich zu einem wichtigen Treffpunkt des Vereins.

Ein bedeutender Wendepunkt war die Einweihung der neuen Turnhalle im Jahr 1966. Damit standen dem Verein erstmals ausreichende räumliche Möglichkeiten für den Sport- und Veranstaltungsbetrieb zur Verfügung. Die Halle bot neben den Turnflächen auch eine Bühne für Theateraufführungen und Raum für größere Vereinsveranstaltungen. Im Untergeschoss wurden zehn Luftgewehrstände eingerichtet. Zudem entstand eine neue Damenabteilung. Der Turnbetrieb verzeichnete einen deutlichen Aufschwung; unter der Leitung von Gustav Gäckle nahmen 1967 regelmäßig 25 bis 30 Jugendliche an den Turnstunden teil.

In der zweiten Hälfte der 1960er Jahre erzielten die Leichtathleten des Vereins zahlreiche Erfolge bei Waldlauf- und Mehrkampfmeisterschaften auf Kreis- und Bezirksebene. Der TSV Möttlingen war auch bei württembergischen Waldlaufmeisterschaften vertreten. Zu den erfolgreichen Sportlern dieser Zeit gehörten unter anderem Walter Rieth, Annetrude Etzel, Klaus Lörcher sowie Gerhard und Gertrud Brenner.

1970 wurde Rudi Seidel zum Spartenleiter der neu aufgebauten Tischtennisabteilung gewählt. Aus dem zunächst als Freizeitsport betriebenen Tischtennis entwickelte sich damit eine eigenständige Sparte mit regelmäßiger Teilnahme an auswärtigen Wettbewerben. Seit 1973 stand den Mannschaften hierfür ein vereinseigener VW-Bus zur Verfügung.

Ebenfalls 1973 trennten sich die Schützen vom TSV und gründeten einen eigenständigen Verein. Gleichzeitig wurde der TSV durch die Gründung einer Fußballabteilung erweitert. Damit entwickelte sich der Verein zunehmend zu einem Mehrspartenverein.

Ein weiterer wichtiger Schritt erfolgte 1977 mit der Einweihung des neuen Sportplatzes. Die Anlage verfügte über ein Spielfeld mit einer Größe von 54 × 90 Metern sowie eine Aschenbahn mit vier Laufbahnen. Hinzu kamen Anlagen für Kugelstoßen, Hochsprung und Weitsprung. Damit verbesserten sich die Voraussetzungen für den Fußball- und Leichtathletikbetrieb erheblich.

Einen weiteren Meilenstein bildete die Einweihung des neuen Vereinsheims im Juli 1988. Wie bereits bei früheren Bauvorhaben leisteten die Vereinsmitglieder einen erheblichen Teil der Arbeiten selbst. Die Fertigstellung wurde mit einer Sportwoche verbunden, in deren Rahmen verschiedene sportliche Veranstaltungen und Darbietungen stattfanden.

Vorstandschaft

1. Vorstand: René Fricker
E-Mail: rene.frickertsv-möttlingen.de
2. Vorstand: Andreas Bayer
E-Mail: andreas.bayertsv-möttlingen.de

Vereinsadresse

TSV Möttlingen
Köpflesweg 15/1
75378 Bad Liebenzell-Möttlingen
Telefon: (0 70 52) 7 12

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