Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Rudolf Mürle sen.: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Rudolf Mürle sen.''' (* 5. November 1903 in Dillweißenstein, † 23. Januar 1976 in Pforzheim) war Elektromeister und Stadtrat in Pforzheim. Nach seine…“ |
erg Nachruf |
||
| (4 dazwischenliegende Versionen von einem anderen Benutzer werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Rudolf Mürle sen.''' (* 5. November 1903 in Dillweißenstein |
'''Rudolf Mürle sen.''' (* [[Geburtstag::5. November]] [[Geburtsjahr::1903]] in {{Geboren in|Dillweißenstein}}; † [[Todestag::23. Januar]] [[Todesjahr::1976]] in {{Gestorben in|Pforzheim}}) war [[Ist::Elektroinstallateur|Elektromeister]] und [[Ist::Gemeinderat|Stadtrat]] in [[Tätig in::Pforzheim]]. |
||
== Nachruf auf Rudolf Mürle == |
|||
Nach seiner Elektrikerlehre mit Gesellenprüfung legte er die Meisterprüfung ab und machte sich als Elektrikermeister in Pforzheim selbstständig. Am 26. Mai 1946 wurde er für die CDU in den Stadtrat gewählt und 1947, 1953 und 1959 jeweils wieder gewählt. Er schied 1965 aus dem gemeinderat aus. Er war leitender Bruder der Gemeinschaft Augsburger Bekenntnis. |
|||
Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb am Freitag Altstadtrat, Elektromeister Rudolf Mürle. In fast zwanzigjähriger Tätigkeit im Gemeinderat der Stadt Pforzheim, vom 10. September 1946 bis zum 7. November 1965, setzte sich der Dillweißensteiner für seine Mitbürger ein. Er half ihnen bei ihren Sorgen, soweit es in seiner Macht stand. Am 5. November 1903 geboren, erlernte er das Elektrohandwerk. Als junger Meister gründete er kurz nach seiner Heirat im Jahr 1926 in der [[Belremstraße]] in Weißenstein einen Ein-Mann-Betrieb. Mit Fleiß vergrößerte er sein Geschäft. Bereits wenige Jahre später gestattete ein Umzug in die [[Hirsauer Straße]] 143 eine Ausdehnung der Firma. Rudolf Mürle gehörte auch zu den Gestaltern des Nagoldstadtteils. Mit einem Neubau an der Hirsauer Straße, der 1964 fertiggestellt wurde, prägte er weitgehend das Bild Dillweißensteins. Als junger Mann hatte Rudolf Mürle auch im Posaunenchor gespielt. Große Trauer herrscht um ihn auch in der Gemeinschaft Augsburger Bekenntnis. Er hielt dort lange Zeit als leitender Bruder die Andachten und Bibelstunden. |
|||
== Quellen == |
== Quellen == |
||
*Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-M-084 |
* Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-M-084 |
||
* Pforzheimer Zeitung: ''Als Stadtrat vielen geholfen: Rudolf Mürle gestern gestorben.'' Ausgabe vom 24. Januar 1976. |
|||
== Literatur == |
|||
*[[Hans-Peter Becht]]: ''„Laßt uns wenigstens im Unglück haushalten…“. Die ersten Kommunalwahlen in Pforzheim nach dem Zweiten Weltkrieg am 26. Mai 1946 und der Wiederaufbau der Demokratie in Deutschland'', Pforzheim 1996, S. 62/63. |
|||
{{DEFAULTSORT:Murle, Rudolf sen}} |
{{DEFAULTSORT:Murle, Rudolf sen}} |
||
Aktuelle Version vom 23. Januar 2022, 17:42 Uhr
Rudolf Mürle sen. (* 5. November 1903 in Dillweißenstein; † 23. Januar 1976 in Pforzheim) war Elektromeister und Stadtrat in Pforzheim.
Nachruf auf Rudolf Mürle
Nach kurzer schwerer Krankheit verstarb am Freitag Altstadtrat, Elektromeister Rudolf Mürle. In fast zwanzigjähriger Tätigkeit im Gemeinderat der Stadt Pforzheim, vom 10. September 1946 bis zum 7. November 1965, setzte sich der Dillweißensteiner für seine Mitbürger ein. Er half ihnen bei ihren Sorgen, soweit es in seiner Macht stand. Am 5. November 1903 geboren, erlernte er das Elektrohandwerk. Als junger Meister gründete er kurz nach seiner Heirat im Jahr 1926 in der Belremstraße in Weißenstein einen Ein-Mann-Betrieb. Mit Fleiß vergrößerte er sein Geschäft. Bereits wenige Jahre später gestattete ein Umzug in die Hirsauer Straße 143 eine Ausdehnung der Firma. Rudolf Mürle gehörte auch zu den Gestaltern des Nagoldstadtteils. Mit einem Neubau an der Hirsauer Straße, der 1964 fertiggestellt wurde, prägte er weitgehend das Bild Dillweißensteins. Als junger Mann hatte Rudolf Mürle auch im Posaunenchor gespielt. Große Trauer herrscht um ihn auch in der Gemeinschaft Augsburger Bekenntnis. Er hielt dort lange Zeit als leitender Bruder die Andachten und Bibelstunden.
Quellen
- Stadtarchiv Pforzheim, Archivsignatur S1-29-M-084
- Pforzheimer Zeitung: Als Stadtrat vielen geholfen: Rudolf Mürle gestern gestorben. Ausgabe vom 24. Januar 1976.
Literatur
- Hans-Peter Becht: „Laßt uns wenigstens im Unglück haushalten…“. Die ersten Kommunalwahlen in Pforzheim nach dem Zweiten Weltkrieg am 26. Mai 1946 und der Wiederaufbau der Demokratie in Deutschland, Pforzheim 1996, S. 62/63.