Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Königsbach: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Seggel (Diskussion | Beiträge)
ergänzt
Tirili (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
 
(14 dazwischenliegende Versionen von 8 Benutzern werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{OpenStreetMap|48.9651|8.6116|14}}
{{Bildergalerie}}
{{Bildergalerie}}
[[Datei:Blick über Königsbach von der Wehrkirche aus.JPG|thumb|blick über Königsbach von der Wehrkirche aus]]
[[Bild:koenigsbach1.jpg|thumb|Königsbach]]
[[Bild:koenigsbach1.jpg|thumb|Königsbach]]
'''Königsbach''' ist ein Teilort der Gemeinde [[Königsbach-Stein]] im [[Enzkreis]].
'''Königsbach''' ist ein Teilort der Gemeinde [[Königsbach-Stein]] im [[Enzkreis]].
Zeile 5: Zeile 7:
Königsbach wird vom [[Kämpfelbach (Fluss)|Kämpfelbach]] durchflossen.
Königsbach wird vom [[Kämpfelbach (Fluss)|Kämpfelbach]] durchflossen.


Der Ort hat 5.226 Einwohner (Stand 31.12.2007)
Der Ort hat 5.226 Einwohner (Stand 31.12.2007).
[[Bild:Königsbach Ochsen Rathaus Kanne.jpg|thumb|Ortsmitte]]

== Geschichte ==
== Geschichte ==
Im Wald von Königsbach gibt es noch Keltische Hügelgräber aus der Zeit der keltischen Besiedlung von etwa 500 vor, bis Christus.
Im Wald von Königsbach gibt es noch Keltische Hügelgräber aus der Zeit der keltischen Besiedlung von circa 500 vor, bis Christus.


In der Umgebung von Königsbach sind noch viele Römerspuren zu finden. Nordwestlich vom Traishof wurden im Jahre 1899 römische Baureste ausgegraben.
In der Umgebung von Königsbach sind noch viele Römerspuren zu finden. Nordwestlich vom [[Traishof]] wurden im Jahre [[1899]] römische Baureste ausgegraben.


Reihengräber im Norden des Ortskerns belegen die Existenz des Orts schon im Frühmittelalter. In einer gefälschten Urkunde um [[1150]] bzeichnet Königsbach als ''"Huningerpach"'' und datiert das Jahr [[843]]. Erste authentische urkundliche Erwähnung fand [[1252]] statt.
1252 wurde Königsbach erstmals urkundlich erwähnt.


Ursprünglich befand sich wohl der komplette Ort im Besitz der [[Herren von Königsbach]], welche ihre Stammburg auf dem Hohberg errichteten (sogenanntes [[Steinhaus]]) und ein ebersteinisches Ministeria­lengeschlecht darstellten. Im Spätmittelalter starke Zersplitterung der Besitzverhältnisse im Dorf. [[1488]] erlosch die Familie ''von Königsbach''. Ab [[1518]] teilten sich die [[Markgrafen]] von [[Baden]] und die Herren von Venningen die Ortsherrschaft.
Johann Schoch, ein der bedeutender Baumeister der Renaissancewurde 1550 in Königsbach geboren.


[[Johannes Schoch]], ein bedeutender Baumeister der Renaissance, wurde [[1550]] in Königsbach geboren.
Im 30jährigen Krieg 1618 1648 wurde Königsbach stark zerstört.


Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] [[1618]] bis [[1648]] wurde Königsbach stark zerstört.
Beim Königsbacher Großbrand am 2.8.1857 wurden 34 Wohnhäuser, 35 Scheuern und 18 Nebengebäude Opfer des Feuers.

Ab [[1805]] gelangte ganz Königsbach an Baden.

Beim Königsbacher Großbrand am [[2. August]] [[1857]] wurden 34 Wohnhäuser, 35 Scheuern und 18 Nebengebäude Opfer des Feuers.
In der Reichsprogromnacht im November 1938 wurde die 1834 erbaute Synagoge zerstört.
In der [[Reichspogromnacht]] im November [[1938]] wurde die 1834 erbaute Synagoge zerstört.


Am 1.7.1974 schlossen sich Königsbach und Stein zusammen.
Am [[1. Juli]] [[1974]] schlossen sich Königsbach und [[Stein]] zusammen.


== Sehenswürdigkeiten ==
== Sehenswürdigkeiten ==
:[[Schloss Königsbach]]
*Das [[Schloss Königsbach]] geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück.
*Die [[Evangelische Kirche (Königsbach)|Evangelische Kirche]] ist die historische Kirche des Ortes.

*Das [[Epona-Relief]] an der Evangelischen Kirche ist Zeugnis der römischen Besiedlung des Gemeindegebiets.
== Synagoge ==
Siehe: [[Synagoge#Königsbach|Synagoge]].
* Das [[Rathaus (Königsbach)|Rathaus]] ist ein hstorisches Fachwerkgebäude.
*Im [[Rathaus (Stein)|Rathaus]] in Stein, einem Fachwerkbau von 1520, wurde 1984 anlässlich der zehnjährigen Patenschaft der Gemeinde Königsbach-Stein
* Eine Gedenkplatte am Grundstück der ehemaligen [[Synagoge (Königsbach)|Synagoge]] sowie der [[Jüdischer Friedhof (Königsbach)|Jüdische Friedhof]] erinnern an die jüdische Gemeinde des Ortes.


== Vereine ==
== Vereine ==
* [[Tischtennis-Club Königsbach]]
* [[Sportverein]]e:
** [[TTC Königsbach]] ('''T'''isch'''t'''ennis'''c'''lub Königsbach), [[Tischtennis]]-Verein
* [[Reit- und Fahrverein Königsbach e.V.]]


== Weblinks ==
== Weblinks ==
* {{Privatweb|www.koenigsbach-stein.de/homepages/koenigsbach/framest.htm|Jürgen Klein}}
* {{Privatweb|www.koenigsbach-stein.de/homepages/koenigsbach/framest.htm|Jürgen Klein}}
* [http://www.alemannia-judaica.de/koenigsbach_friedhof.htm Der jüdische Friedhof bei Alemannia-Judaica]


[[Kategorie:Königsbach-Stein]]
[[Kategorie:Königsbach-Stein]]
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Königsbach-Stein}}
{{Navigationsleiste Orte im Enzkreis|Königsbach-Stein}}
[[Kategorie:Ortschaft]]

Aktuelle Version vom 29. Dezember 2020, 05:09 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
Karte anzeigen
Bildergalerie: weitere Bilder zu diesem Artikel finden sich auf Königsbach (Galerie)
blick über Königsbach von der Wehrkirche aus
Königsbach

Königsbach ist ein Teilort der Gemeinde Königsbach-Stein im Enzkreis.

Königsbach wird vom Kämpfelbach durchflossen.

Der Ort hat 5.226 Einwohner (Stand 31.12.2007).

Ortsmitte

Geschichte

Im Wald von Königsbach gibt es noch Keltische Hügelgräber aus der Zeit der keltischen Besiedlung von circa 500 vor, bis Christus.

In der Umgebung von Königsbach sind noch viele Römerspuren zu finden. Nordwestlich vom Traishof wurden im Jahre 1899 römische Baureste ausgegraben.

Reihengräber im Norden des Ortskerns belegen die Existenz des Orts schon im Frühmittelalter. In einer gefälschten Urkunde um 1150 bzeichnet Königsbach als "Huningerpach" und datiert das Jahr 843. Erste authentische urkundliche Erwähnung fand 1252 statt.

Ursprünglich befand sich wohl der komplette Ort im Besitz der Herren von Königsbach, welche ihre Stammburg auf dem Hohberg errichteten (sogenanntes Steinhaus) und ein ebersteinisches Ministeria­lengeschlecht darstellten. Im Spätmittelalter starke Zersplitterung der Besitzverhältnisse im Dorf. 1488 erlosch die Familie von Königsbach. Ab 1518 teilten sich die Markgrafen von Baden und die Herren von Venningen die Ortsherrschaft.

Johannes Schoch, ein bedeutender Baumeister der Renaissance, wurde 1550 in Königsbach geboren.

Im Dreißigjährigen Krieg 1618 bis 1648 wurde Königsbach stark zerstört.

Ab 1805 gelangte ganz Königsbach an Baden.

Beim Königsbacher Großbrand am 2. August 1857 wurden 34 Wohnhäuser, 35 Scheuern und 18 Nebengebäude Opfer des Feuers.

In der Reichspogromnacht im November 1938 wurde die 1834 erbaute Synagoge zerstört.

Am 1. Juli 1974 schlossen sich Königsbach und Stein zusammen.

Sehenswürdigkeiten

  • Das Schloss Königsbach geht auf eine mittelalterliche Wasserburg zurück.
  • Die Evangelische Kirche ist die historische Kirche des Ortes.
  • Das Epona-Relief an der Evangelischen Kirche ist Zeugnis der römischen Besiedlung des Gemeindegebiets.
  • Das Rathaus ist ein hstorisches Fachwerkgebäude.
  • Im Rathaus in Stein, einem Fachwerkbau von 1520, wurde 1984 anlässlich der zehnjährigen Patenschaft der Gemeinde Königsbach-Stein
  • Eine Gedenkplatte am Grundstück der ehemaligen Synagoge sowie der Jüdische Friedhof erinnern an die jüdische Gemeinde des Ortes.

Vereine

Weblinks



Städte und Gemeinden (inklusive Stadtteile, Teilorte und Orte) im Enzkreis

Birkenfeld, Eisingen, Engelsbrand, Friolzheim, Heimsheim, Illingen, Ispringen, Kämpfelbach, Keltern, Kieselbronn, Knittlingen, Königsbach-Stein, Maulbronn, Mönsheim, Mühlacker, Neuenbürg, Neuhausen, Neulingen, Niefern-Öschelbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Remchingen, Sternenfels, Straubenhardt, Tiefenbronn, Wiernsheim, Wimsheim und Wurmberg bilden den Enzkreis.


Die Teilorte Königsbach und Stein bilden die Gemeinde Königsbach-Stein.