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Siegfried Kabus: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Siegfried Kabus''' (* [[Geburtsjahr::1923]] in {{Geboren in|Pforzheim}}) war [[Nationalsozialismus|Nationalsozialist]], [[Ist (unverlinkt)::Hochstapler]] und [[Ist (unverlinkt)::Attentäter]].


Er meldete sich 1941 freiwillig zur Waffen-SS, schied jedoch aufgrund einer Kriegsverletzung aus dem Kriegsdienst aus. Anschließend leitete er ein HJ-Heim in Böhmen. Dort begann er sich eine zweite Identität als S-Führer zuzulegen. Nach Kriegsende setzte er sein leben als Hochstapler fort. Im Spätsommer und Herbst 1946 formierte er im Stuttgarter Raum eine Terrorgruppe aus früheren Nationalsozialisten, die zunächst Plakate gegen die Nürnberger Prozesse verbreitete, bald aber Sprengstoffanschläge auf Spruchkammern der Umgebung und die Militärpolizei in Stuttgart verübte. Kabus und seine Komplizen wurden am 19. November 1946 in Stuttgart gefasst. Im nachfolgenden Prozess wurde Kabus erst zum Tode verurteilt, die Strafe wurde 1948 in lebenslange Haft umgewandelt. 1953 wurde Kabus auf Bewährung entlassen.
Er meldete sich 1941 freiwillig zur Waffen-SS, schied jedoch aufgrund einer Kriegsverletzung aus dem Kriegsdienst aus. Anschließend leitete er ein HJ-Heim in Böhmen. Dort begann er sich eine zweite Identität als S-Führer zuzulegen. Nach Kriegsende setzte er sein leben als Hochstapler fort. Im Spätsommer und Herbst 1946 formierte er im Stuttgarter Raum eine Terrorgruppe aus früheren Nationalsozialisten, die zunächst Plakate gegen die Nürnberger Prozesse verbreitete, bald aber Sprengstoffanschläge auf Spruchkammern der Umgebung und die Militärpolizei in Stuttgart verübte. Kabus und seine Komplizen wurden am 19. November 1946 in Stuttgart gefasst. Im nachfolgenden Prozess wurde Kabus erst zum Tode verurteilt, die Strafe wurde 1948 in lebenslange Haft umgewandelt. 1953 wurde Kabus auf Bewährung entlassen.


== Weblinks ==
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*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012789128/person leo-bw.de]
*{{Wikipedia}}
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Aktuelle Version vom 15. Dezember 2020, 11:34 Uhr

Siegfried Kabus (* 1923 in Pforzheim) war Nationalsozialist, Hochstapler und Attentäter.

Er meldete sich 1941 freiwillig zur Waffen-SS, schied jedoch aufgrund einer Kriegsverletzung aus dem Kriegsdienst aus. Anschließend leitete er ein HJ-Heim in Böhmen. Dort begann er sich eine zweite Identität als S-Führer zuzulegen. Nach Kriegsende setzte er sein leben als Hochstapler fort. Im Spätsommer und Herbst 1946 formierte er im Stuttgarter Raum eine Terrorgruppe aus früheren Nationalsozialisten, die zunächst Plakate gegen die Nürnberger Prozesse verbreitete, bald aber Sprengstoffanschläge auf Spruchkammern der Umgebung und die Militärpolizei in Stuttgart verübte. Kabus und seine Komplizen wurden am 19. November 1946 in Stuttgart gefasst. Im nachfolgenden Prozess wurde Kabus erst zum Tode verurteilt, die Strafe wurde 1948 in lebenslange Haft umgewandelt. 1953 wurde Kabus auf Bewährung entlassen.

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