Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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'''Emil Dittler''' (* [[Geburtstag::14. April]] [[Geburtsjahr::1868]] in {{Geboren in|Pforzheim}}, † [[Todestag::19. Januar]] [[Todesjahr::1902]] in {{Gestorben in|München}}) war ein [[Ist::Bildhauer]]. |
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==Leben und Wirken== |
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Emil Dittler wuchs als zweiter von fünf Söhnen |
Emil Dittler wuchs als zweiter von fünf Söhnen, des Metallwarenfabrikanten [[Gustav Dittler]] (genannt ''Messing-Dittler'') und dessen Ehefrau Luise geb. Pfeffinger, in der Pforzheimer [[Innenstadt]] auf. Dittler war der Onkel der Tänzerin [[Anja Römer-Hahn]]. Zunächst machte er eine Lehre als Ziseleur und wechselte dann in die [[Kunstgewerbeschule]]. Dort entdeckte er seinen Hang zur Bildhauerei. Mit 19 Jahren wechselte Dittler dann in die Münchner Kunstgewerbeschule, die er nur ein Jahr besuchte. Dann bildete er sich in der Kunstakademie in Plastik und Architektur weiter. |
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[[1893]] ging Dittler für drei Jahre nach Florenz, um die italienische Renaissance zu studieren. Dort fertigte er die „Trauernde“, eine Marmorskulptur für das Pforzheimer Grab seiner Familie. |
[[1893]] ging Dittler für drei Jahre nach Florenz, um die italienische Renaissance zu studieren. Dort fertigte er die „Trauernde“, eine Marmorskulptur für das Pforzheimer Grab seiner Familie. |
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Ab [[1896]] lebte und arbeite Dittler als freier Künstler in München. |
Ab [[1896]] lebte und arbeite Dittler als freier Künstler in München. Um die Jahrhundertwende hatte er sich als Künstler voll etabliert und bekam viele Großaufträge. Darunter war das Pforzheimer [[Bismarck-Denkmal]] von [[1900]], das ursprünglich am [[Bahnhofplatz]] aufgestellt war. Auf dem Pforzheimer [[Hauptfriedhof]] befinden sich mehrere von ihm gestaltete Grabmäler. |
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== Werke in Pforzheim == |
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Bild:Familiengrab- Kahn.JPG| von Emil Dittler gestaltetes Familiengrab Kahn auf dem Hauptfriedhof |
Bild:Familiengrab- Kahn.JPG| von Emil Dittler gestaltetes Familiengrab Kahn auf dem Hauptfriedhof |
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Datei:Emil Dittler Sculptur.jpg|Eine Skulptur von Emil Dittler im [[Stadtmuseum]] während der Anja Römer-Hahn Ausstellung. |
Datei:Emil Dittler Sculptur.jpg|Eine Skulptur von Emil Dittler im [[Stadtmuseum]] während der Anja Römer-Hahn Ausstellung. |
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Datei:Emil Dittler mit Melusine.jpg|Skulptur "Melusine" von Emil Dittler. |
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== Quellen == |
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*''Ein kurzes Leben für die Kunst'', Sonderseite der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 30. Januar 2002, S. 20 |
*''Ein kurzes Leben für die Kunst'', Sonderseite der [[Pforzheimer Zeitung]] vom 30. Januar 2002, S. 20 |
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*''Pforzheimer Geschichtsblätter 5'', 1980, S. 60 |
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Aktuelle Version vom 15. Dezember 2020, 11:31 Uhr
Emil Dittler (* 14. April 1868 in Pforzheim, † 19. Januar 1902 in München) war ein Bildhauer.

Leben und Wirken

Emil Dittler wuchs als zweiter von fünf Söhnen, des Metallwarenfabrikanten Gustav Dittler (genannt Messing-Dittler) und dessen Ehefrau Luise geb. Pfeffinger, in der Pforzheimer Innenstadt auf. Dittler war der Onkel der Tänzerin Anja Römer-Hahn. Zunächst machte er eine Lehre als Ziseleur und wechselte dann in die Kunstgewerbeschule. Dort entdeckte er seinen Hang zur Bildhauerei. Mit 19 Jahren wechselte Dittler dann in die Münchner Kunstgewerbeschule, die er nur ein Jahr besuchte. Dann bildete er sich in der Kunstakademie in Plastik und Architektur weiter.
1893 ging Dittler für drei Jahre nach Florenz, um die italienische Renaissance zu studieren. Dort fertigte er die „Trauernde“, eine Marmorskulptur für das Pforzheimer Grab seiner Familie.
Ab 1896 lebte und arbeite Dittler als freier Künstler in München. Um die Jahrhundertwende hatte er sich als Künstler voll etabliert und bekam viele Großaufträge. Darunter war das Pforzheimer Bismarck-Denkmal von 1900, das ursprünglich am Bahnhofplatz aufgestellt war. Auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof befinden sich mehrere von ihm gestaltete Grabmäler.
Werke in Pforzheim
- Bismarck-Denkmal im Stadtgarten
- Bichlerstein am Davosweg
- Dittlersches Familiengrab und weitere Grabmäler auf dem Hauptfriedhof
- Brunnenfigur „Melusine“, Abguss in der Pforzheim Galerie
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von Emil Dittler gestaltetes Familiengrab Kahn auf dem Hauptfriedhof
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Eine Skulptur von Emil Dittler im Stadtmuseum während der Anja Römer-Hahn Ausstellung.
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Skulptur "Melusine" von Emil Dittler.
Quellen
- Ein kurzes Leben für die Kunst, Sonderseite der Pforzheimer Zeitung vom 30. Januar 2002, S. 20
- Pforzheimer Geschichtsblätter 5, 1980, S. 60
Weblinks
- Wikipedia zum Thema „Emil Dittler”
- Eintrag Emil Dittler (Identifikations-Nr. 27370) in der Personendatenbank der Landesbibliographie Baden-Württemberg online
- GND 1012183084 (leo-bw.de | deutsche-digitale-bibliothek.de | archivportal-d.de)