Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Ferdinand von Steinbeis: Unterschied zwischen den Versionen
M (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (25 dazwischenliegende Versionen von 9 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Bild:Ferdinand-von-Steinbeis Gemalt.jpg|thumb|Ferdinand von Steinbeis]] |
|||
| ⚫ | |||
[[Datei:Oelbronn-Steinbeis-Haus.jpg|thumb|Das [[Ferdinand-von-Steinbeis-Haus]] in Ölbronn ist das Geburtshaus von Steinbeis]] |
|||
| ⚫ | |||
Durch sein Wirken wurde unter |
Durch sein Wirken wurde unter anderem die Industrialisierung in [[Württemberg]] vorangetrieben. |
||
== Leben == |
|||
Die Eltern von Ferdinand waren der [[Ölbronn]]er Pfarrer [[Johann Jakob Steinbeis]] und seine Ehefrau Auguste Charlotte Wilhelmine Steinbeis (geb. Kerner), die Schwester des Arztes und Dichters [[Justinus Kerner (Arzt)|Justinus Kerner]]. |
|||
Ferdinand Steinbeis ist in Ilsfeld aufgewachsen, wohin der Vater ab 1811 versetzt war, und hat dann in Tübingen studiert. Nach dem Studium wurde er [[1827]] Hüttenschreiber bei der Königlichen Eisengießerei Ludwigsthal. [[1831]] wechselte er auf eine Stelle bei Fürst Karl Egon zu Fürstenberg in Donaueschingen. [[1842]] übernahm er die Direktorenstelle der Eisenwerke Stumm in Neunkirchen. |
|||
[[1848]] wurde Steinbeis zum Königlich Württembergischen Regierungsrat als Leiter der Zentralstelle für Handel und Gewerbe berufen. In dieser Position gründete er mehrere Gewerbeschulen im Alb-Neckar-Raum. |
|||
Von [[1862]] bis [[1868]] war Ferdinand Steinbeis Abgeordneter im württembergischen Landtag. Bis [[1880]] hatte er ein Regierungsamt. |
|||
Der in Ölbronn geborene Steinbeis ist [[Ehrenbürger]] von [[Vaihingen]]. |
|||
Seine Tochter Marie heiratete den Sägewerksbesitzer [[Heinrich Lerch]] in [[Höfen an der Enz]]. |
|||
==Siehe auch== |
==Siehe auch== |
||
[[Ferdinand-von-Steinbeis-Schule]] in [[Mühlacker]] |
* [[Ferdinand-von-Steinbeis-Schule]] in [[Mühlacker]] |
||
* [[Ferdinand-von-Steinbeis-Haus]] in [[Ölbronn]] |
|||
==Weblinks== |
==Weblinks== |
||
* {{ |
* {{Wikipedia|Ferdinand_von_Steinbeis|Ferdinand von Steinbeis}} |
||
* {{LBW-P|149240}} |
|||
* {{PND|11906135X}} |
|||
{{DEFAULTSORT:Steinbeis, Ferdinand von}} |
|||
[[Kategorie:Mann]] |
|||
[[Kategorie:Politiker]] |
|||
[[Kategorie:Personaladel]] |
|||
[[Kategorie:Person (Ölbronn-Dürrn)]] |
|||
[[Kategorie:Ehrenbürger (Vaihingen an der Enz)]] |
|||
Aktuelle Version vom 24. November 2020, 21:49 Uhr


Ferdinand von Steinbeis (* 5. Mai 1807 in Ölbronn; † 7. Februar 1893 in Leipzig) war ein württembergischer Politiker und Förderer von Gewerbeschulen.
Durch sein Wirken wurde unter anderem die Industrialisierung in Württemberg vorangetrieben.
Leben
Die Eltern von Ferdinand waren der Ölbronner Pfarrer Johann Jakob Steinbeis und seine Ehefrau Auguste Charlotte Wilhelmine Steinbeis (geb. Kerner), die Schwester des Arztes und Dichters Justinus Kerner.
Ferdinand Steinbeis ist in Ilsfeld aufgewachsen, wohin der Vater ab 1811 versetzt war, und hat dann in Tübingen studiert. Nach dem Studium wurde er 1827 Hüttenschreiber bei der Königlichen Eisengießerei Ludwigsthal. 1831 wechselte er auf eine Stelle bei Fürst Karl Egon zu Fürstenberg in Donaueschingen. 1842 übernahm er die Direktorenstelle der Eisenwerke Stumm in Neunkirchen.
1848 wurde Steinbeis zum Königlich Württembergischen Regierungsrat als Leiter der Zentralstelle für Handel und Gewerbe berufen. In dieser Position gründete er mehrere Gewerbeschulen im Alb-Neckar-Raum.
Von 1862 bis 1868 war Ferdinand Steinbeis Abgeordneter im württembergischen Landtag. Bis 1880 hatte er ein Regierungsamt.
Der in Ölbronn geborene Steinbeis ist Ehrenbürger von Vaihingen.
Seine Tochter Marie heiratete den Sägewerksbesitzer Heinrich Lerch in Höfen an der Enz.