Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Er war ein Sohn des Arztes [[Johann Christoph Schüz]] (1803-1852) und der Emilie Luise Zahn (1797-1835). Nach der Arztfamilie Schüz benannt ist das [[Haus Schüz]] am Marktplatz in Calw. Er besuchte die Lateinschule in Calw und ab 1842 das Gymnasium in Stuttgart. Ab 1846 studierte er Medizin in Tübingen und Heidelberg. Ab 1851 war er wegen des Ausbruchs einer Typhus- und Pockenepidemie als Hilfsarzt in Calw tätig, wo er schon im Folgejahr die Praxis des früh verstorbenen Vaters übernehmen musste. [[Heirat::1853]] legte er endlich das Staatsexamen ab und heiratete die Fabrikantentochter [[Verheiratet mit::Marie Schauber]] († 1875). Der Ehe entstammten vier Söhne, von denen zwei früh starben. |
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Nach ihm benannt ist das [[Haus Schüz]] am Marktplatz in Calw. |
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Er war sehr an Naturwissenschaften interessiert und Mitglied des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg und etlicher weiterer wissenschaftlicher Vereine. Er verknüpfte Erholungsreisen meist mit dem Besuch wisssenschaftlicher Kongresse. Im Frühjahr 1869 beging er eine 80-tägige Orientreise. Er besaß eine große Sammlung an Pflanzen und Mineralien sowie eine Sammlung von Porträts und Autographen bekannter Naturforscher und Ärzte. Er veröffentlichte mehrere kleine Schriften, teils medizinischer, teils naturkundlicher und teils geschichtlicher Natur. |
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== Weblinks == |
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*[https://docplayer.org/143035885-Nekrolog-am-morgen-des-6-april-heurigen-jahres-verbreitete-sich-dr-emil-schuez-von-calw-von-dr-wurm-in-teinach.html Nekrolog] |
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*{{Wikipedia}} |
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*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/117152447/person leo-bw.de] |
*[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/117152447/person leo-bw.de] |
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Aktuelle Version vom 5. November 2020, 10:42 Uhr
Georg „Emil“ Karl Christoph Schüz (* 12. August 1828 in Calw; † 6. April 1877 in Calw) war Arzt und Naturforscher in Calw.
Er war ein Sohn des Arztes Johann Christoph Schüz (1803-1852) und der Emilie Luise Zahn (1797-1835). Nach der Arztfamilie Schüz benannt ist das Haus Schüz am Marktplatz in Calw. Er besuchte die Lateinschule in Calw und ab 1842 das Gymnasium in Stuttgart. Ab 1846 studierte er Medizin in Tübingen und Heidelberg. Ab 1851 war er wegen des Ausbruchs einer Typhus- und Pockenepidemie als Hilfsarzt in Calw tätig, wo er schon im Folgejahr die Praxis des früh verstorbenen Vaters übernehmen musste. 1853 legte er endlich das Staatsexamen ab und heiratete die Fabrikantentochter Marie Schauber († 1875). Der Ehe entstammten vier Söhne, von denen zwei früh starben.
Er war sehr an Naturwissenschaften interessiert und Mitglied des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg und etlicher weiterer wissenschaftlicher Vereine. Er verknüpfte Erholungsreisen meist mit dem Besuch wisssenschaftlicher Kongresse. Im Frühjahr 1869 beging er eine 80-tägige Orientreise. Er besaß eine große Sammlung an Pflanzen und Mineralien sowie eine Sammlung von Porträts und Autographen bekannter Naturforscher und Ärzte. Er veröffentlichte mehrere kleine Schriften, teils medizinischer, teils naturkundlicher und teils geschichtlicher Natur.