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Der '''Aalkistensee''' ist ein von den [[Maulbronn]]er Zisterziensermönchen am Ende des [[12. Jahrhundert]]s künstlich angelegter Fischsee, der durch die Aufstauung der [[Salzach]] entstand. Er liegt zwischen [[Ölbronn]], [[Maulbronn]] und [[Kleinvillars]] im ebenfalls Aalkistensee genannten [[Naturschutzgebiet]]. Der Name ''Aalkistensee'' kommt von Aalkiste = Aalreuse, einem Fischfanggerät. Der See wurde vor über 30 Jahren von der Stadt [[Maulbronn]] vom damaligen Fischwassereigner nach jahrelangem Streit wegen Gewässerverschmutzungen abgekauft und wurde dadurch Eigentum der Stadt. |
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Mit 13,6 Hektar ist der Aalkistensee das größte Stillgewässer des [[Kraichgau]]s. Seine größte Länge beträgt 750 m und größte Breite 250 m, diese liegt an der Staumauer und hat dort eine Wassertiefe von 3 m. An der Staumauer befindet sich ein Sandsteinblock mit der eingeschlagenen Jahreszahl 1553. Oberhalb des Sees gibt es einen Wanderparkplatz, an dem ein dreieinhalb Kilometer langer Rundweg beginnt. Auf einer Schautafel am Parkplatz ist der Wanderweg dargestellt und es werden einige typische Pflanzen und Tiere gezeigt. |
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* Antje Gillich: Das Wassersystem des Klosters Maulbronn. Ein Projekt zur Bestandserfassung mit hochaufgelösten Laserscandaten. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 46, Heft 4 (2017), S. 275-281. ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/42796 online]) |
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* Manfred Rösch, Elske Fischer und Birgit Kury: Die Maulbronner Klosterweiher. Spiegel von vier Jahrtausenden Kulturlandschaftsgeschichte. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 46, Heft 4 (2017), S. 282-287. ([https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/42797 online]) |
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Aktuelle Version vom 8. Mai 2020, 09:21 Uhr


Der Aalkistensee ist ein von den Maulbronner Zisterziensermönchen am Ende des 12. Jahrhunderts künstlich angelegter Fischsee, der durch die Aufstauung der Salzach entstand. Er liegt zwischen Ölbronn, Maulbronn und Kleinvillars im ebenfalls Aalkistensee genannten Naturschutzgebiet. Der Name Aalkistensee kommt von Aalkiste = Aalreuse, einem Fischfanggerät. Der See wurde vor über 30 Jahren von der Stadt Maulbronn vom damaligen Fischwassereigner nach jahrelangem Streit wegen Gewässerverschmutzungen abgekauft und wurde dadurch Eigentum der Stadt.
Mit 13,6 Hektar ist der Aalkistensee das größte Stillgewässer des Kraichgaus. Seine größte Länge beträgt 750 m und größte Breite 250 m, diese liegt an der Staumauer und hat dort eine Wassertiefe von 3 m. An der Staumauer befindet sich ein Sandsteinblock mit der eingeschlagenen Jahreszahl 1553. Oberhalb des Sees gibt es einen Wanderparkplatz, an dem ein dreieinhalb Kilometer langer Rundweg beginnt. Auf einer Schautafel am Parkplatz ist der Wanderweg dargestellt und es werden einige typische Pflanzen und Tiere gezeigt.
1999 wurde der Aalkistensee neu aufgestaut und ein Tiefenabfluss eingerichtet.
Sonstiges
Schlittschuhlaufen
Der Aalkistensee steht unter Naturschutz, trotzdem wird er wenn er im Winter zugefroren ist als Schlittschuhfläche missbraucht.
Angeln
Der Fischerei- und Angelsportverein Maulbronn hat neben dem Aalkistensee ein Fischzuchtbecken zum Aussetzen von Fischen in den See.
Seemühle
Ebenfalls am See ist die Seemühle.
ÖPNV
Literatur
- Antje Gillich: Das Wassersystem des Klosters Maulbronn. Ein Projekt zur Bestandserfassung mit hochaufgelösten Laserscandaten. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 46, Heft 4 (2017), S. 275-281. (online)
- Manfred Rösch, Elske Fischer und Birgit Kury: Die Maulbronner Klosterweiher. Spiegel von vier Jahrtausenden Kulturlandschaftsgeschichte. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, Bd. 46, Heft 4 (2017), S. 282-287. (online)
